2 Cent pro Kilowattstunde: Bitfarms startet 210-MW-Bitcoin-Mining-Betrieb in Argentinien - Mining

5.12.2021

Wie viele Watt verwendet Bitcoin-Bergbau?

2 Cent pro Kilowattstunde: Bitfarms startet 210-MW-Bitcoin-Mining-Betrieb in Argentinien - Mining

2 Cent pro Kilowattstunde: Bitfarms startet 210-MW-Bitcoin-Mining-Betrieb in Argentinien - Mining


Der IT-Experte ist Organisationsvorstand bei der Frankfurter Northern Data AG, einem gegründeten Betreiber von Hochleistungsrechenzentren. Der Bitcoin und sein Energieverbrauch: Seit Jahren treibt das Thema die Kryptobranche und vor allem ihre Kritiker um. Virtuelle Währungen kommen immer mehr im Mainstream an, ihre Marktkapitalisierung stieg zuletzt auf 1,6 Billionen Dollar. Doch je beliebter Bitcoin und Co. Für die Kryptowelt, einst als Gegenentwurf zur alten Finanzbranche gestartet, ist das in Zeiten des Klimawandels ein ernstes Problem. Einen neuen Höhepunkt erreichte die Diskussion in den vergangenen Wochen, als Elektroauto-Pionier Elon Musk den hohen Energieverbrauch als Grund angab, bei Tesla keine Bitcoins mehr zu akzeptieren. Seitdem ist der Bitcoin-Kurs deutlich eingebrochen — und die Branche in Aufruhr.

Klar ist: Der Abschied vom schmutzigen Image wird alles andere als einfach. Denn das Thema Nachhaltigkeit wird in der etablierten Finanzwelt immer wichtiger. Für viele Anleger ist eine schlechte Ökobilanz eines Finanzprodukts schlicht Ausschlusskriterium für ein mögliches Investment. So kommt mittlerweile kaum noch eine Bank, ein Fondshaus oder eine Versicherung ohne eigene Nachhaltigkeitsstrategie aus. Das steht im starken Kontrast zum Stromverbrauch bei Bitcoin und Co. Forscher der Universität Cambridge schätzen, dass allein das Schürfen von Bitcoins pro Jahr etwa Terawattstunden Strom verbraucht — etwas mehr als die Niederlande, etwas weniger als Pakistan. Der niederländische Wissenschaftler Alex de Vries beziffert den Energieverbrauch mit Terawattstunden sogar noch höher.

Das erfordert enorme Rechenleistung und damit Energie. Und je mehr Miner sich beteiligen, desto höher ist der Stromverbrauch. Die Beobachter der Webseite Digiconomist. Dass die beiden Kalkulationen vergleichbare Werte liefern, spricht für deren Zuverlässigkeit, denn sie folgen unterschiedlichen Methoden. Die Betreiber der Webseite gewinnen ihren Schätzwert aus den Betriebskosten der Bitcoin-Schürfer, Krause jedoch rechnet den Energiebedarf der Hardware hoch und lässt dabei noch die nötige Kühlung der Chips aus. Seine Zahlen sind also eher eine untere Grenze. Bitcoins werden in einem dezentralen Netzwerk erzeugt und verwaltet, in dem die einzelnen Computer um die Wette kryptografische Aufgaben lösen: Wer zuerst fertig ist, bekommt einen neuen Block von 12,5 Münzen zugeteilt, der zurzeit etwa 81 Dollar 71 Euro wert ist. Die Konkurrenzsituation treibt den Verbrauch von Energie hoch und heizt den Markt für immer schnellere Hardware an.

Was damals noch unvorstellbar schien, ist heute in greifbare Nähe gerückt: Verschiedene Firmen arbeiten an selbstfahrenden Autos, sprechende Computer sind längst Wirklichkeit. Mehr Infos Okay. Wrong language. Change it here DW. COM hat Deutsch als Spracheinstellung für Sie gewählt. COM in 30 languages. Deutsche Welle. Das Jahrhundert der Jugend Planet Berlin Qantara. Live TV Alle Inhalte Sendung verpasst. Deutschkurse Podcasts. Programmübersicht TV Sendungen TV Sendungen 37 Grad Anne Will Auf den Punkt Auf ein Wort Bares für Rares Check-in Der Tag Die Anstalt DokFilm Euromaxx Europe in Concert Fokus Europa Frag den Lesch FrauTV Glaubenssachen Global Gottesdienst Hart aber fair Heute Xpress In Good Shape Kick off. ZDF Bauhaus ZDF Reportage Zu Tisch Deutschkurse Deutschkurse Schnellstart Deutsch mobil Radio D Deutschtrainer Harry Die Bienenretter.

Deutsch XXL Deutsch XXL Deutsch Aktuell Video-Thema Top-Thema Nachrichten Glossar Deutsch im Fokus Alltagsdeutsch Sprachbar Das sagt man so. Das entspricht knapp einer Million Buchungen beim Kreditkartenanbieter Visa oder dem Konsum von rund Der Energiebedarf ist auf die Vorgaben des Erfinders des Bitcoin zurückzuführen, der nur unter dem Pseudonym "Satoshi Nakomoto" bekannt ist. Er musste einen Weg finden, um Doppelausgaben des Digitalgeldes zu verhindern. Beim Papiergeld besteht das Problem nicht, weil jeder Geldschein aus dem Portemonnaie verschwindet, sobald er ausgegeben wurde. Aber bei digitalem Geld könnte jemand die Datei kopieren und den virtuellen Geldschein immer wieder ausgeben.

MetaTrader 5 - metatrader 5 kryptowährung. Als Lösung hat Satoshi für die Kontrolle der Bitcoin-Verwendung und das Schürfen neuer Bitcoins ein Verfahren festgelegt, das auf der Lösung von mathematischen Problemen durch die "Miner" Bergleute beruht. Damit wird in dem Netzwerk auch sichergestellt, dass Transaktionen nicht rückgängig gemacht werden können. Man bräuchte mehr als die Hälfte der gesamten Rechenleistung im Bitcoin-Netzwerk, um es zu manipulieren und etwa einen Bitcoin doppelt auszugeben. Die Betreiber der Rechner im Netzwerk werden für ihre Arbeit belohnt. Allerdings kommt immer nur derjenige zum Zug, der das Ergebnis zuerst liefert.

Alle anderen "Miner" gehen leer aus. Deutschland spielt wegen des vergleichsweise hohen Strompreises kaum eine Rolle in der Mining Szene. Wie die Forscher des Cambridge Centre for Alternative Science vergangenes Jahr in einer Untersuchung errechnet haben, nutzen 76 Prozent der Miner erneuerbare Energien. Eine andere Studie aus dem Jahr kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Doch was auf den ersten Blick positiv klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als nur die halbe Wahrheit. Unter den 76 Prozent sind auch diejenigen Schürfer einbezogen, die erneuerbare Energien nur als Teil ihres Energiemixes nutzen. Kohle 38 Prozent und Erdgas 36 Prozent werden demnach weiterhin am häufigsten zur Herstellung der Kryptowährung genutzt.

Unter den regenerativen Stromquellen wird Wasserkraft mit 62 Prozent am häufigsten für das Schürfen eingesetzt. Der Anteil von Wind- und Sonnenkraft ist mit 17 beziehungsweise 15 Prozent weitaus geringer. Doch auch Strom aus Wasserkraft hat Nachteile, denn die Form der Energiegewinnung unterliegt Schwankungen. Gibt es etwa in Südchina während der Regenzeit einen Überschuss an günstigem Strom, zieht das Miner an. Sobald die Regenzeit aber vorüber ist, wandern diese wieder in Gegenden ab, in denen es günstigeren Strom aus Kohle gibt. Jetzt Aktivieren. Nein, danke. Kryptowährungen Bitcoin-Mining verbraucht bald mehr Strom als Argentinien Der Boom des Bitcoins und anderer Kryptowährungen sorgt auch dafür, dass der Strombedarf für ihre Herstellung steigt.