Bitcoin: Energieverbrauch für Produktion und Verwaltung

5.12.2021

Wie viele Kilowattstunden braucht es ein Bitcoin?

Bitcoin: Energieverbrauch für Produktion und Verwaltung


Das ist genug, um ihre gesamte Universität für fast Jahre zu betreiben. Legt man diese Berechnungen zugrunde, dann verbrauchen nur 30 Länder mehr Strom als Bitcoin. Damit muss für Bitcoin mehr Strom produziert werden, als die Vereinigten Arabischen Emirate, die Niederlande, die Philippinen, Belgien, Österreich oder Israel im Jahr brauchen. Der holländische Ökonom Alex de Vries rechnet etwas konservativer und glaubt, dass Bitcoin 77 Terawattstunden an Energie pro Jahr verbraucht. Auch er verfolgt die Situation seit Jahren und veröffentlicht seine Forschung auf Digiconomist's Bitcoin Energy Consumption Index. Jetzt verbraucht eine einzige Bitcoin-Transaktion denselben Strom wie Zu den Fans gehört Tesla-Chef Elon Musk.

Er hat kürzlich 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin angelegt und verkündet, dass seine Autos künftig mit Bitcoin bezahlt werden können. Sie wird von einem Peer-to-Peer-Computernetzwerk transferiert. Dieses Netzwerk wird durch alle Teilnehmer gebildet, die eine bestimmte Software, den Bitcoin-Client, ausführen. Da die Aufgaben immer schwieriger werden, reicht ein Wohnzimmer-PC längst nicht mehr aus. Schürfer betreiben Server-Farmen, sogenannte Minen, die ganze Hallen füllen. Wie hoch deren Stromverbrauch ist, lässt sich schwer abschätzen, da sich die Miner ungern in die Karten blicken lassen. Doch Forscher des MIT und der TU München haben Zahlen vorgelegt. Natürlich sind die derzeitigen circa 70 Terawattstunden pro Jahr alleine für Bitcoin-Mining und -Transaktionen nicht wenig.

Dennoch sollte man hier in globalen und langfristigen Dimensionen denken. Andere Kryptowährungen könnten dann für Miner interessant werden - ob das tatsächlich eintritt, kann man jetzt noch nicht sagen. Im Gegensatz zur Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern wird Ökostrom lediglich aus erneuerbaren Energien gewonnen. Neben Sonnenenergie, Windenergie und Erdwärme, zählt hierzu auch Biomasse Somit leistet die Erzeugung von Ökostrom einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung verschiedener klimapolitischer Zielsetzungen. Dass der Energieverbrauch in Österreich immer weiter ansteigt, dürfte Sie nicht verwundern. Der durchschnittliche Stromverbrauch steigt sowohl in Haushalten wie auch in der Industrie stetig an. Und zwar deswegen, weil Strom oftmals Energieträger ersetzt, die weniger effizient sind. Strom aus Champignonplantagen oder Blaualgenkulturen erzeugen: Was klingt wie aus einem fantasievollen SciFi-Roman entsprungen, ist im Labor bereits Realität.

Der derzeitige Forschungsstand steckt zwar noch in seinen Kinderschuhen, birgt aber überraschende Resultate. Stromverbrauch Bitcoin Niederlande CO2-Emissionen Kryptowährung Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am Februar um Uhr. Facebook Whatsapp Twitter Mail Drucken. Zurück zur Startseite Zurück. Dieses Netzwerk startete Anfang , befindet sich aber noch im Testbetrieb. Der Start des Lightning-Netzwerks bedeutet, dass hinter einer gespeicherten Transaktion im Bitcoin-Netzwerk nun unzählige Überweisungen stehen können. Zahl der Lightning-Kanäle, über die Bitcoin-Transaktionen abgewickelt werden können: Für Nachrichtenseiten wie WirtschaftsWoche Online sind Anzeigen eine wichtige Einnahmequelle. Mit den Werbeerlösen können wir die Arbeit unserer Redaktion bezahlen und Qualitätsartikel kostenfrei veröffentlichen.

Bitcoin & Co.: Neue Zweifel an Sicherheit der Digitalwährungen: kryptowährungen sind zurück. Leider verweigern Sie uns diese Einnahmen. Wenn Sie unser Angebot schätzen, schalten Sie bitte den Adblocker ab. Gesamt-Stromverbrauch von Bitcoin Transaktionen sind aber nicht das Hauptproblem. Miner verwandeln Kohle und Öl zu Bitcoins und CO 2 Die immense Stromkosten zeigen, dass die Rechner nur dort lukrativ eingesetzt werden können, wo Strom fast nichts kostet. Bitcoin und der Klimawandel Da der Aufwand für das Bitcoin-Mining exponentiell steigt, steigt auch auch der Energiebedarf exponentiell. Nachhaltigere Kryptowährungen — welche Coins brauchen weniger Strom. Schreibe einen Kommentar Antworten abbrechen Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Schürften in der Anfangszeit noch Normalverbraucher mit ihren Heim-PCs mit, dominieren heute professionelle Betreiber von Serverfarmen das Geschäft. Sie setzen Hunderttausende Hochleistungsprozessoren Miner ein, die auf das Schürfen von Bitcoins spezialisiert sind. Alex de Vries, 28, arbeitet für PricewaterhouseCoopers und schreibt im Blog Digiconomist über den Energieverbrauch dieser Maschinen. Deren Stromkonsum hat sich laut seinem Bitcoin Energy Consumption Index seit Anfang versiebenfacht. SPIEGEL ONLINE: Sie machen vielen Menschen Angst. Laut Ihrer Studie ist das Bitcoin-Netzwerk ein unersättlicher Energiefresser. De Vries: Manchmal bin ich selbst schockiert, obwohl ich das Problem schon länger kenne. Der Energiebedarf des Bitcoin-Systems ist atemberaubend. Zurzeit verbraucht es etwa 67 Terawattstunden pro Jahr.

Das ist mehr Strom, als die ganze Schweizer Volkswirtschaft benötigt: 0,3 Prozent des weltweiten Konsums. Am meisten Energie zur Bitcoin-Produktion fällt in China an, wo über 70 Prozent der Maschinen stehen, die aktuell am Netzwerk teilhaben. Mit grosse m Abstand folgen die USA und Russland. Weitere Hotspots des Bitcoin-Schürfens sind Kasachstan, Malaysia und der Iran, wo der Öko-Strommix im Netz ebenfalls nicht sonderlich gut ist. Das sorgt dafür, dass sehr viel Kohlestrom eingesetzt wird für die Berechnung der Kryptowährung. Fehler gefunden?