Bitcoin hat 2021 gute Chancen auf neue Kursrekorde

29.11.2021

Wie viel wird ein Bitcoin in der Zukunft wert sein?

Bitcoin hat 2021 gute Chancen auf neue Kursrekorde


Und da die Kurse vieler alternativer Kryptowährungen dem des Urvaters Bitcoin folgen, dürften auch die sogenannten Altcoins ansteigen. Sören Hettler, Analyst bei der DZ Bank, weist darauf hin, dass das Paypal-Netzwerk inzwischen 26 Millionen Verkaufsstellen angebunden hat — viel Potenzial also für Bitcoin und Co. Peters prognostiziert angesichts der neuen Projekte einen Bitcoin-Kurs von Traditionell gilt vor allem die im Bitcoin-Algorithmus eingebaute Obergrenze an ausgegebenen Münzen als Kurstreiber — vorausgesetzt, die Nachfrage steigt. Seine Kursschätzung von Das sei ein Plus von 37 Prozent im Vergleich zu Ein weiterer Hinweis auf die wachsende Nachfrage institutioneller Anleger liefert der Anstieg beim Handelsvolumen mit Bitcoin-Terminkontrakten an der US-Börse CME.

Die Futures waren Ende eingeführt worden. Mitte November wurden laut dem Datenanbieter Skew erstmals binnen einer Woche Futures im Volumen von über einer Milliarde Dollar gehandelt. Nicht einmal die Turbulenzen um die Kryptowährung XRP konnten den jüngsten Höhenflug des Bitcoins stoppen. Der Kurs brach um etwa ein Viertel ein, nachdem die US-Börsenaufsicht SEC kurz vor Weihnachten Anklage gegen die Muttergesellschaft Ripple erhoben hatte. Der Vorwurf: XRP sei aufsichtlich als Wertpapier einzustufen, und damit seien Transaktionen mit privaten Anlegern im Volumen von 1,8 Milliarden Dollar als irregulär einzustufen. Ripple wies die Anschuldigungen zurück und bezog sich darauf, dass XRP eine Währung sei und deswegen nicht als Investmentvehikel registriert werden müsse. Geht die Rally weiter. Nicht alle Experten glauben daran. Clemente schreibt einen beliebten Newsletter an über Bitcoin Volatility Index — Looking ready for a big move pic.

Allen voran hat wieder MicroStrategy erneut Bitcoins im Wert von Millionen US-Dollar nachgekauft. Somit beläuft sich das Gesamtinvestment des Unternehmens laut BitcoinTreasuries. Zwar kein Kauf aber eine wichtige News für Anleger ist die Entwicklung beim Grayscale Bitcoin Trust. Das Unternehmen plant aktuell den Bitcoin Trust GBTC in einen ETF umzuwandeln. Sollte dieses Vorhaben gelingen, erhielten Millionen von Kleinanlegern die Möglichkeit, über einen ETF in BTC zu investieren. Bei dieser Entwicklung dürfte die assets under management AUM ansteigen. Die bekannte Investorin und Gründerin von Ark Invest, Cathie Wood, steckte nach aktuellen Berichten ebenfalls weitere Millionen in den Markt. Wood scheint den derzeit schwächelnden Kurs nutzen zu wollen und steckte 80 Millionen US-Dollar in den Bitcoin Trust von Grayscale. Wood erwies in der Vergangenheit immer wieder ein glückliches Händchen bei ihren langfristigen Investments.

Nachdem Teslas Milliardeninvestition in BTC für Aufruhr am Markt sorgte, schickten aktuelle Meldungen rund um Tesla und dessen Chef Elon Musk den Kurs auf Talfahrt. Fortan akzeptiert Tesla die Kryptowährung nicht mehr als Zahlungsmittel. Als Grund nannte Elon Musk die schlechte Klimabilanz des Bitcoins. So sah es kurzzeitig sogar danach aus als hätte Tesla sich von seinen BTC getrennt. Doch Elon Musk selbst stellte in der Folge klar, dass Tesla weiterhin seinen Bestand halten würde und keinen Coin verkauft hätte. Nachdem seine Nachrichten für reichlich Chaos sorgten, versuchte Musk mit weiteren Tweets die Wogen zu glätten. So positionierte er sich beispielsweise klar auf die Seite von Kryptowährungen und plant wohl auch eine Alternative zum BTC als Zahlungsmittel anzubieten. On balance, I support the latter. Galt Bitcoin vor einigen Jahren noch als Bezahlmittel der Zukunft, hat sich der Status Quo in den vergangenen Jahren fundamental verändert.

Inzwischen sehen Anleger und Investoren in BTC einen digitalen Vermögenswert und eine Absicherung gegen das marode Finanzsystem. Allgemein gilt, dass die Sicherheit des Netzwerks über einer schnellen Implementierung neuer Features steht. Zudem muss jedes Upgrade die alte Version des Netzwerks unterstützen und rückwärtskompatibel sein. Zum damaligen Zeitpunkt wurde SegWit eingeführt und hat dazu beigetragen, die Anzahl der Transaktionen pro Block zu steigern. Bitcoin BTC startete im Januar seinen Genesis Block. Gegründet wurde das Open-Source-Projekt von einer unbekannten Person oder Gruppe unter dem Namen Satoshi Nakamoto. Das Ziel von Bitcoin ist es den Benutzern zu ermöglichen, Geld zu speichern oder auf andere zu übertragen, ohne auf zentralisierte Dritte wie zum Beispiel Finanzinstitute oder Regierungen angewiesen zu sein.

Die Menschen sollten wieder die volle Kontrolle über ihr Vermögen besitzen. Nachdem der Wert des Bitcoin über 5 Jahre fast kontinuierlich stieg, kam der erste Dämpfer. Es stellte sich allmählich heraus, dass die begrenzte Netzwerkkapazität zum Problem wird. Besonders im Micro-Payment-Sektor machten Gebühren von teilweise 40 US-Dollar kleinere Transaktionen unrentabel. Bitcoin löste das Problem mit Segregated Witness SegWit. Am August wurde das SegWit-Netzwerk-Upgrade Segregated Witness durchgeführt. Es erhöht die Kapazität der Bitcoin-Blockchain erheblich und verbesserte ihre Position gegenüber konkurrierenden Blockchain-Technologien mit hohem Durchsatz. Das Lightning-Netzwerk gilt allgemein als die zweite Hälfte der Lösung für die mit SegWit erstmals angesprochenen Skalierungsprobleme von Bitcoin.

Bevor wir auf die aktuellen Bitcoin Prognosen eingehen, wollen wir noch evaluieren, welche fundamentale Faktoren den Bitcoin Kurs positiv beeinflussen. Hierbei handelt es sich im Grunde um qualitative Faktoren, welche sich nicht harten Zahlen fassen lassen. Unsere qualitativen Faktoren sind eher als Aspekte zu verstehen, die für eine mittel- bis langfristige Prognose des Bitcoin Kurses zu verwenden sind. Der wohl wichtigste Faktor für den Erfolg von Bitcoin ist die Adaption des Protokolls sowie von BTC als zugrundeliegender Vermögenswert — primär als Wertaufbewahrungsmittel. Hier kann Bitcoin in den vergangenen Jahren einige Erfolge verbuchen, welche einen positiven Einfluss auf die fundamentale Ausgangssituation haben. Insbesondere das Bitcoin-Netzwerk ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Verwendet man beispielsweise das Metcalfesche Gesetz , welches zu Bewertung von Netzwerken verwendet wird, dann bemisst sich der Wert des Netzwerks anhand der quadrierten Nutzerbasis.

Somit resultiert ein stark wachsendes Netzwerk in einem überproportionalen Wertzuwachs, der die bestehenden Netzwerkteilnehmer begünstigt. Er gehe davon aus, dass diese Verdopplungsrate anhalte. Bis Februar wäre ein Bitcoin dann ' Dollar wert. Die Herleitung ist neu, die Summe von ' Dollar wurde allerdings im Frühjahr schon einmal ins Spiel gebracht — und zwar durch die Saxo Bank. Deren Chefökonom Steen Jakobsen hatte vergangenes Jahr in seinen jährlich publizierten «unerhörten Prognosen» einen Bitcoin-Wert von Dollar für das Jahr vorausgesagt. Zu dem Zeitpunkt kostete ein Bitcoin Dollar.

Roter Abschnitt und grüner Abschnitt in Binance: mining bitcoin mono menge. Jakobsens Prognose erfüllte sich bereits im Mai. Daraufhin legte Saxo-Bank-Analyst Kay Van-Petersen drauf und sagte einen Preis von ' Dollar voraus. Er geht allerdings einen anderen Rechenweg als Harvard-Forscher Dennis Porto und kalkuliert die Entwicklung der Marktkapitalisierung von Kryptowährungen und welchen Anteil der Bitcoin daran haben wird. Anders als Porto gibt Van-Petersen dem Bitcoin auch mehr Zeit, um die Marke von ' Dollar zu erreichen: Erst in zehn Jahren soll es soweit sein. Wer angesichts dieser Voraussagen glänzende Augen bekommt, sollte sich vielleicht die Prognose von Goldman Sachs wiederum ersparen. Aktualisiert: Gibt es nochmal eine Rallye.

Der Bitcoin-Kurs schwankt massiv. Nach einer wochenlangen Schlappe erzielte er nun wieder ein Rekordhoch. Doch wird es die Kryptowährung noch in zehn Jahren geben. Wer in Bitcoin investiert oder den Kurs verfolgt, kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Zudem gleicht der täglich Blick auf den Wert der Kryptowährung einer emotionalen Achterbahnfahrt. Im Oktober wurde das Whitepaper zum Bitcoin von Satoshi Nakamoto veröffentlicht. Wer hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto und damit dem Erfinder des Bitcoins steckt, ist bis heute nicht bekannt. Es könnte eine Einzelperson oder eine Gruppe sein. In diesem Whitepaper stellte Satoshi die Methode für den Bitcoin vor. Es gibt keine Zentralbank für Bitcoins, stattdessen werden alle Transaktionen als Datenblöcke in einem offenen digitalen "Kassenbuch" erfasst: in der sogenannten Blockchain. Wenn Bitcoin transferiert werden, wird ein neu errechneter Block an die Kette der alten Rechenblöcke angehängt.

Dieser neue Block enthält Informationen über alle vorhergehenden Blöcke. Damit soll verhindert werden, dass jemand Zahlungen nachträglich manipuliert. Die Blockchain dokumentiert alle bisherigen Transaktionen. Kopien dieses Kassenbuchs liegen verteilt auf den vielen Tausend Rechnern, die am Bitcoin-Netzwerk teilnehmen. Die Berechnung neuer Datenblöcke wird mit der Ausgabe neuer Bitcoins belohnt. Für die "Miner" ist das durchaus lukrativ: Sie werden mit 6,25 Bitcoins belohnt — zum bisherigen Höchststand des Bitcoin waren das mehr als Dieses Ausgabeverfahren ist verantwortlich für den enormen Energieverbrauch, den das "Schürfen" oder Mining neuer Bitcoins verursacht.

Die Community hofft, dass mittelfristig der Bitcoin-Kurs auf einen fünf- bis sechsstelligen Bereich steigt. Der Hauptgrund dürfte die Lust an der Spekulation sein. Der Preis des Bitcoin steigt immer mal wieder astronomisch und fällt dann auch oft sehr stark. Dabei sind Prominente wie der Tesla-Gründer Elon Musk treibende Kräfte: Seine Tweets treiben den Kurs jeweils heftig nach oben oder unten — und erzeugen bei einigen Anlegern offenbar FOMO Fear of missing out. Auch, dass der Online-Bezahldienst Paypal partiell Transaktionen in Bitcoins erlauben will, führte zu Preisanstiegen. Zugleich vermutet man, dass manche Anleger wegen der bereits langanhaltenden Niedrigzinsphase im Bitcoin durchaus eine Möglichkeit sehen, ihre Geldanlage breiter zu streuen.

Der Wirtschaftswissenschaftler Philipp Sandner sieht im Bitcoin die Möglichkeit, dass sich diese Kryptowährung zu einer digitalen Variante von Gold entwickelt. Es sei weniger ein Zahlungsmittel für den Alltag als eine Möglichkeit - wie beim Gold - einen Wert aufzubewahren, so der Wirtschaftswissenschaftler im Dlf. Die Geldmenge wurde vom Erfinder Satoshi Nakamoto auf insgesamt 21 Millionen Münzen begrenzt derzeit sind davon etwa 18 Milliarden "geschürft". Dadurch könne die Angebotsmenge nicht unbeschränkt nach oben gefahren werden und sich so beim Bitcoin "ein gewisser Wert entfalten", so Sandner.

Diese herausstechende Funktion des Bitcoins diene dazu, sich potenziell vor Inflation zu schützen. Das spricht Menschen an, die Zentralbanken unterstellen, sie wollten den Wert des Geldes aufweichen. Im Mai erreichte die Inflationsrate in Deutschland mit 2,5 Prozent den höchsten Stand seit fast zehn Jahren. Neben der Funktion der Wertaufbewahrung habe der Bitcoin eine weitere herausstechende Funktion: "Nämlich erlaubt der Bitcoin den Besitz von Wert, den Transport von Wert und auch den Transfer von Wert in einer Weise, die niemandem einem untersagen kann", erklärt der Wirtschaftswissenschaftler Sandner.

Diese Eigentschaft könne in Deutschland mit stabilem Banken- und Staatssytem kaum wertgeschätzt werden. In Ländern, in denen das Vertrauen in die Heimatwährung gering ist, sind Bitcoin beliebt. Zum Beispiel in Nigeria, Vietnam oder der Türkei ist der Bitcoin stark verbreitet. Online-Börsen oder -Marktplätze bieten Kryptowährungen gegen Euro an. Eine weit verbreitete Aufbewahrung von Bitcoins ist die digitale "Wallet" Geldbörse ; man kann sie als App aufs Handy laden. Um die Wallet zu öffnen, braucht man einen persönlichen Schlüssel Code.