Sechs Mythen über Bitcoin-Blockchain

18.9.2021

Wie viel Platz nimmt der Bitcoin-Blockchain auf?

Sechs Mythen über Bitcoin-Blockchain


Stattdessen gibt es einen Verschlüsslungsschlüssel public key auf der einen Seite und einen davon unabhängigen Entschlüsselungsschlüssel private key auf der anderen Seite. Dieses Verfahren wurde Anfang der er-Jahre entwickelt und bietet die Möglichkeit, den Verschlüsselungs-Key zu veröffentlichen, ohne dass damit automatisch eine Entschlüsselungsmöglichkeit gegeben ist. Jede einzelne Transaktion wird innerhalb der Blockchain-Infrastruktur in einer Kette einzelner Blöcke Blockchain gespeichert, sodass eine Art dezentrales Kontenbuch entsteht. Jede Veränderung in diesem wird also dezentral dokumentiert und ist jederzeit aktuell. Das sogenannte 'Double Spending' — also die mehrfache Nutzung derselben Einheit einer Kryptowährung — ist ausgeschlossen. Damit ist die Basis für den Zahlungsverkehr ohne zentrale Instanz wie eine Bank, PayPal oder Ähnliches gegeben.

Die technologische Neuerung Blockchain stellt also eine Art Revolution dar, die weit über den Bitcoin hinausgeht. Das trifft auf Bitcoin nicht zu, da diese Zahlungsart, vollkommen unabhängig von Nationen und Staaten, rein userbasiert etabliert wurde. Bitcoin ist ein Zahlungsmittel, das de facto anerkannt, von den eigentlichen Währungen aber vollkommen unabhängig ist. Reduktion oder Vermeidung von unnötigen Kosten für die IT-Infrastrukur;. Reduktion der Kosten für interne und externe Finanztransaktionen, Finanzreporting und Verwaltung;. Schaffung eines Mechanismus zur Verbesserung des Vorstandsreportings und des regulatorischen Reportings;.

Als Nachteile sind zu nennen:. Schon heute ist vieles in der IT dezentralisiert - dem Internet und der Cloud sei Dank. Mit Anwendungen, die auf dem Blockchain-Prinzip basieren, kommen weiter neue Entwicklungen dazu, die dafür sorgen werden, die aufgeführten Nachteile nach und nach abzubauen. So basiert auch die Kryptowährung Ethereum auf dem Blockchain-Prinzip der dezentralen Rechenleistung und kann als eine Art Brücke zwischen Blockchain und Unternehmens-Systemen gesehen werden. Die "skalierbare Blockchain-Datenbank" BigchainDB kann bis zu einer Millionen Schreibvorgänge pro Sekunde verwalten, Petabytes an Daten speichern und wartet trotzdem mit einer Latenzzeit von unter einer Sekunde auf - das alles dezentralisiert verwaltet und bei höchster Datenintegrität.

Blockchain-Anwendungsplattformen für die Finanzindustrie, die sich noch in der Entwicklung befinden - wie ERIS oder R3CEV - sollen die "Business-Regeln" der Blockchain-Technologie aufstellen und neue transparente, sichere und nachprüfbare Geschäftsmodelle in die IT, insbesondere der Finanzbranche, bringen. Die Integration mit bereits bestehenden Systemen stellt noch eine Herausforderung dar, ist aber nicht unüberwindbar und lässt sich mit den durch Blockchain zu erwartenden Vorteilen sowohl für die IT als auch fürs Business sehr gut rechtfertigen. Auch RWE testet eine entsprechende Lösung. In den lokalen Netzen können einzelne Personen selbst Strom verkaufen, den sie etwa mit ihrer privaten Solaranlage erzeugen.

Das erste Projekt, das LO3Energy umgesetzt hat, ist das Brooklyn Microgrid : Die Siemens Digital Grid Division hat dazu in Brooklyn Netzwerk-Kontrollsysteme, Konverter, Smart Meter und Lithium-Ionen-Akkus installiert. Seither speisen die bei Brooklyn Microgrid registrierten Anwender den Strom ihrer Solaranlagen, den sie nicht selbst benötigen, in das Netz ein und verkaufen ihn ohne Zwischenhändler direkt an ihre Nachbarn. Wer wie viel Strom von wem gekauft hat, wird in einer Blockchain festgehalten, die LO3energy beigesteuert hat. Das Unternehmen hat dafür eine Blockchain-Technik namens Transactive Grid entwickelt und will die für den lokalen Stromverkauf konzipierte Datenbank auch bald in anderen Industriezweigen einsetzen. Wir und die Blockchain: Gedanken über eine dezentrale Zukunft Ebenfalls in New York kümmert sich die Firma Monegraph um einen häufig vernachlässigten Bereich der Kunst, nämlich digitale Werke: Viele Fotos, Videos, Musikstücke oder Augmented-Reality-Projekte werden nur noch digital veröffentlicht.

Durch eine Vielzahl von separaten und vernetzten Teilnehmern Knotenpunkten werden die Datenstrukturen verteilt und gleichzeitig eine hohe Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit gewährleistet. Änderungen in der Blockchain werden durch Konsens-Mechanismen durchgeführt und dann von allen Knoten übernommen. Hierbei gibt es verschiedene Ansätze, um unberechtigte Änderungen zu verhindern. Grundsätzlich können die Teilnehmer Kontostände einsehen und sich alle Aufzeichnungen über sämtliche Vorgänge aller Teilnehmer ansehen. Die Technik und die Anwendungsmöglichkeiten werden sich noch weiterentwickeln. Neben Chancen werden dabei auch neue Risiken auftreten. Bitcoin war die erste dezentrale, virtuelle, digitale Währung Kryptowährung , die eine erfolgreiche Umsetzung der Blockchain-Idee gezeigt hat.

Die Blockchain bildet hierbei nur das technische Rahmenwerk, in dem Bitcoin implementiert ist. Bitcoin ist also nur ein möglicher Anwendungsfall der Blockchain-Technologie, diese wurde aber als Rahmenwerk vor allem durch Bitcoin bekannt. Auch wenn der weitere breite Markterfolg von Bitcoin unter anderem wegen technischer Beschränkungen noch offen ist, hat das Konzept der Blockchain-Technologie in vielen Bereichen Anklang gefunden. Im Zusammenhang mit der Blockchain-Technologie findet sich häufig der Begriff Distributed Ledger Technology DLT. Mit DLT wird das technologische Rahmenwerk um den Einsatz verteilter Hauptbücher bezeichnet. Blockchains bzw. Distributed Ledger können jedoch für viele weitere Anwendungen und Aufzeichnungen neben Bitcoin verwendet werden, wie z.

Nicht selten findet sich in Wissenschaft und Praxis eine synonyme Verwendung der Begriffe Blockchain-Technologie und Distributed Ledger Technology. Am Beispiel von Bitcoin soll der Aufbau des Netzwerks verdeutlicht werden: Ein Netzwerk von Computern, die als Knoten oder Englisch Nodes bezeichnet werden, bildet das Blockchain-Netzwerk. Ein Node ist ein Computer , welcher mit dem Blockchain-Netzwerk verbunden ist und mittels einer entsprechenden Software dem Client Transaktionen des Blockchain-Netzwerks prüfen und übermitteln kann. Die Nodes erhalten eine Kopie der Blockchain, welche automatisch bei der Verbindung mit dem Blockchain-Netzwerk heruntergeladen und fortlaufend aktualisiert wird. Für jeden Node besteht grundsätzlich die Chance, neue Bitcoins zu erhalten. Einige Nodes lösen hierzu kryptografische Aufgaben oder Rätsel.

Coinbase: Geld auszahlen lassen - so geht's: coinbase. Diese Nodes werden als Miner bezeichnet. Dadurch wird spieltheoretisch zufällig bestimmt, welcher der Miner festlegt, ob und welche Transaktionen valide sind und der Blockchain durch einen neuen Block angehängt werden können. Hierbei erhält der Miner neue Bitcoins und alle Gebühren der validierten Transaktionen. Allerdings bestimmt bei Mining-Pools nur der Betreiber, welche Transaktionen in den neuen Block aufgenommen werden und als valide gelten. Durch Mining-Pools haben einzelne Miner bessere Chancen, die kryptografischen Aufgaben oder Rätsel zu lösen.

In diesem Fall werden die neuen Bitcoins und Transaktionsgebühren auf die am Mining-Pool beteiligten Miner verteilt. Die Blockchain-Technologie stellt eine dezentralisierte Technologie dar. Alles, was innerhalb des Blockchain-Netzwerks passiert, ist eine Funktion des gesamten Netzwerks. Durch die besondere Art der Verifikation von Transaktionen werden einige Aspekte traditionellen Handels, wie z. Durch das Zusammenwirken aller Netzknoten wird die gemeinsame Datenbank verwaltet, anstatt diese Aufgabe einer zentralen Instanz zu überlassen. Daher werden Bitcoins und andere digitale Währungen auch Kryptowährungen genannt.

Digitale Geldbörse. Hier werden Bitcoins oder andere Kryptowährungen gespeichert. Mehr als 3 Kryptowährungen soll es inzwischen geben. Auch wer auf seinem privaten Computer Bitcoins speichert, sollte sich vor Diebstahl schützen. Hierfür gibt es verschiedene Anbieter. Anleger sollten ihren Computer gut absichern, um nicht Opfer von Diebstahl zu werden. Tipp: Bitcoiner sollten auf einen fairen Preis und — wichtig — die Kosten achten. Die Rechnung ist einfach: Bis man einen einzelnen Block in die Blockchain eintragen darf, muss man viel Zeit und Ressourcen investieren. Die Blockchain ist offen, jeder kann jede Transaktion nachverfolgen. Da jeder die Transaktionen aus diesem Wallet nachverfolgen kann, kann der Verbrecher die erpressten Bitcoins nicht so einfach ausgeben, denn sobald er irgendwo seine wahre Identität angibt, kann er verhaftet werden.

Fast jede Börse für den Umtausch von Bitcoins in eine herkömmliche Währung verlangt nach einer Identitätsbestätigung. Deswegen nutzen die Verbrecher meistens die Dienstleistungen eines sogenannten Mixers. So in etwa funktioniert die digitale Geldwäsche. Dafür behält der Mixer eine gewisse Kommission. Aber auch für die normalen Nutzer kann die Pseudonymisierung zu Problemen führen. Beispielsweise, wenn Sie ein paar Bitcoins an Ihre Mutter überweisen. Anhand der Daten zu Ihrem Wallet kann sie dann erfahren, wie viele Bitcoins Sie zum x-beliebigen Zeitpunkt gehabt haben und wofür Sie sie ausgegeben haben. Das funktioniert bei jeder einzelnen Transaktion: Ihr Gegenüber kann Ihren Finanzverlauf nicht nur in der Vergangenheit verfolgen, sondern auch in der Zukunft einsehen.

Doch dann entdeckten die Spekulanten das Kurspotenzial von Bitcoin — dieser Trend hat sich im Jahr besonders stark akzentuiert. Zu Jahresbeginn notierte die digitale Währung auf Dollar, gegen das Jahresende überschritt die Kryptowährung die Marke von 20 Dollar deutlich. Doch innert weniger Monate brach das Kartenhaus ein. Schon ein Jahr später war der Bitcoin nur noch etwas über Dollar wert. Im März setzte dann ein Rally ein, das alle früheren Marktbewegungen in den Schatten stellte. Im März ist der Kurs auf den bisherigen Höchstwert von 63 Dollar geklettert. Seither ging es wieder rasant nach unten. Marktbeobachter gehen davon aus, dass nur ein geringer einstelliger Prozentsatz der Coins für Zahlungen genutzt wird. Den Rest horten Anleger in der Hoffnung auf weiter steigende Kurse.

So bleibt das Angebot bei rasch steigender Nachfrage knapp. Im Dezember hatten Optionsbörsen in den USA beschlossen, Terminkontrakte auf den Bitcoin zu lancieren. Damit können auch Wetten auf sinkende Bitcoin-Kurse eingegangen werden. Dieser Umstand machte die Kryptowährungen auch für institutionelle Investoren wie etwa Hedge-Funds attraktiv. Sie verhindert zumindest vorerst, dass Kryptowährungen im Alltag als Zahlungsmittel taugen, und macht sie gleichzeitig zu einer interessanten, wenngleich hochriskanten Anlage. Ein realistischer Wert für den Bitcoin ist schwer abzuschätzen. Jegliche Form einer Prognose sei lediglich Ausdruck eines Bauchgefühls.

Investitionen seien oft vergleichbar mit dem Einsatz beim Roulette. Als Faustregel gelte, dass nur so viel Geld investiert werden sollte, wie ein Anleger bereit sei als Totalverlust in Kauf zu nehmen. Eine entscheidende Rolle bei der Volatilität spielen drei Faktoren:. Die Befürworter sind von dem demokratischen Aufbau des Systems und dem Fehlen der staatlichen Kontrolle überzeugt. Keine Notenbank kann beispielsweise eingreifen und die Staatsschulden über die Notenpresse finanzieren — und später inflationieren. Dank der Blockchain sind die Kryptowährung Bitcoin und ihre Schwesterwährungen fälschungssicher und anonym.

Transaktionen mit Kryptowährungen sind durch das Ausschalten von Intermediären rascher und günstiger. Noch immer gibt es aber viele Skeptiker, die im Bitcoin lediglich «die nächste Blase» sehen. Verwiesen wird dabei auf die nach wie vor bestehende Intransparenz an vielen Börsenplätzen und vorgetäuschte Transaktionen gleichzeitiges Kaufen und Verkaufen durch die gleiche Partei , die das Handelsvolumen in die Höhe treiben. Ursprünglich gaben vor allem die hohe Volatilität von Bitcoin und die Absenz jeglicher Regulation Anlass zur Kritik. Oft werden auch der fehlende Wert und die Anfälligkeit für technische Probleme als Nachteil angeführt. Viele Skeptiker bezeichnen den Markt um Kryptowährungen mittlerweile als Schneeballsystem.

Dies insbesondere, seit die Zahl der neuen Emissionen ICO explodiert ist und die Investoren ihren Einsatz mit bereits bestehenden Kryptowährungen bezahlen. Allein die Kursexplosion der vergangenen Monate zeige, dass sich der Markt in einer Blase befinde. Die Kryptowährung Bitcoin, die angetreten sei, die Inflation einzudämmen, habe eine Hyperinflation ausgelöst. Mit der steigenden Zahl an Bitcoins wird das System des Bitcoin-Netzwerks zudem langsamer und Transaktionen immer teurer. In der Schweiz können Bitcoins zum Beispiel am Billettautomaten der SBB oder bei vergleichbaren Automaten von Finanzinstituten erworben werden — für die «günstige Währung» müssen dabei aber hohe Gebühren bezahlt werden.

Zahlreiche Läden, Restaurants und Online-Shops bieten ihre Ware gegen Bitcoin an. Dabei handelt es sich aber oft lediglich um Marketingaktionen. Angesichts der hohen Volatilität ist es auch schwierig, verbindliche Preise in Bitcoin zu definieren. Mehr Informationen dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Die Kryptowährung Bitcoin verbraucht mehr Energie als Neuseeland und Belgien zusammen und schadet damit der Umwelt und dem Klima. Das müsste aber nicht so sein, wie andere Digitalwährungen vormachen. Während Sie diesen Artikel lesen, verbrauchen Sie Strom. Auch bei jeder Google-Suche, für jede gesendete E-Mail und jedes in der Cloud gespeicherte Foto wird Energie benötigt. Es ist bekannt: Mit zunehmender Digitalisierung nimmt auch der Stromverbrauch zu. Die Digitalwährung Bitcoin aber braucht besonders viel Energie. Das hat gerade wieder eine Studie der University of Cambridge bestätigt.

Danach fressen die riesigen Serverfarmen, die hinter der Kryptowährung stehen, in einem Jahr mehr Strom als die Niederlande, ein Land mit mehr als 17 Millionen Einwohnern. Und mit dem gestiegenen Wert von Bitcoin auf mehr als Bitcoin-Befürworter finden das nicht weiter schlimm, denn der Bitcoin schaffe ja ein völlig neues Finanzsystem , das ohne kontrollierende Institutionen wie Zentralbanken auskommt.