Bitcoin: Wie Mining der Kryptowährung fossile Industrie wiederbelebt

19.5.2022

Wie viel machen Bitcoin-Bergleute ein Jahr?

Bitcoin: Wie Mining der Kryptowährung fossile Industrie wiederbelebt


Wie kann man ein erfolgreicher Bitcoin Miner werden. Ein Bitcoin Mining Rechner deutsch- oder englischsprachig kann bei der Beantwortung dieser Frage weiterhelfen. Viele User wollen statt die Kryptowährung kaufen lieber mit Bitcoin Mining einige Coins verdienen. Geht es um die Beurteilung der Profitabilität beim Mining, sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Dazu zählen beispielsweise die Stromkosten Gerade in Europa sind Stromkosten enorm. Doch auch die Belohnung ist ein wichtiger Faktor, um die Rentabilität zu beurteilen. Die Anzahl der Bitcoins, die erzeugt werden, wenn ein Bergarbeiter die Lösung findet.

Aktuell werden pro Block 12,5 Bitcoins vergeben. Die letzte Blockhalbierung erfolgte im Juli , die nächste im Jahr Es gibt gleich mehrere Möglichkeiten, mit denen Anleger bei nextmarkets ihre Kontokapitalisierung durchführen können. Der Kauf der Kryptowährung Kreditkarte bzw. Visa und MasterCard sind gängige, kostenfreie Zahlungsmittel. Es gibt verschiedene Berechnungsgrundlagen für das Bitcoin Mining deutsch- oder englischsprachig, denn jeder Mining Pool hat andere Grundlagen dafür. Wer Bitcoin berechnen, bzw. Dabei erfolgt die Kalkulationauf der Grundlage eines Netzwerk-Hash-Kurses und unter Verwendung eines BTC — USD-Kurses Diese Zahlen variieren je nach Gesamt-Netzwerk-Hash-Rate und dem BTC-zu-Dollarkurs.

Wie teuer war ein Bitcoin am Anfang? - Der Bitcoin in der Kurshistorie: bitcoin kurs. Die Blockbelohnung ist auf 12,5 BTC festgelegt. Werden künftig Hash-Ratenänderungen vorgenommen, werden sie erst nach Inkrafttreten bei der Kalkulation berücksichtigt. Die für die Berechnung verwendete durchschnittliche Blockzeit beträgt Sekunden. Etwa ein Viertel des weltweit geschürften Goldes kommt aus dem besonders umweltschädlichen Kleinbergbau, schätzt die Umweltschutzorganisation WWF. Und der zuletzt hohe Goldpreis hat den Run auf den Amazonas-Regenwald noch verstärkt.

Peru steht inzwischen auf Platz sechs der weltweiten Goldlieferanten, Brasilien auf Platz elf. Zerstört werden dabei nicht nur der Regenwald, sondern auch die Reservate der Ureinwohner. Zwar machen die ökologischen und sozialen Sünden der Goldsucher den Stromverbrauch von Bitcoin und Co. Aber die sozialen Kosten fallen auf den ersten Blick niedriger aus: Pro Rechenzentrum werden bei manchem Wettbewerber nur zehn bis fünfzehn Arbeitsplätze benötigt, schwere körperliche Arbeit gibt es nicht. Das könnte die Zukunft sein. Doch die Gegenwart sieht vielerorts noch anders aus, wie ein Beispiel aus der chinesischen Provinz Xinjiang zeigt. Anfang April waren dort nach einer Überflutung 21 Bergleute in einem Kohlebergwerk eingeschlossen. Die Folge des Kraftwerkausfalls waren Stromausfälle — und dadurch ein Einbruch der Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks, gemessen an der sogenannten Hashrate.

Die Provinz galt bislang als einer der Hotspots des Bitcoin-Minings. Zudem häufen sich Berichte, nach denen fossile Kraftwerke etwa in Russland, die bereits geschlossen waren, eigens für die Bitcoin-Erstellung wieder anlaufen. Das Versiegeln kompletter Blocks ist aber eher ein Glücksspiel als eine Frage von Können. Miner eifern darum, den zufälligen Block-Hash zu finden, nach dem das Bitcoin-Protokoll sucht, indem sie in der Hoffnung, den richtigen zu finden, schnell eine Vielzahl an Vermutungen Nonces genannt eingeben. Das Zufallsprinzip in diesem Prozess bedingt, dass Miner keine Muster ausmachen oder bessere Einsichten dahingehend erlangen können, welcher Hash als nächstes zum Versiegeln eines Blocks und damit zum Erhalten neuer Bitcoins benötigt wird: Es ist alles eine Frage des Glücks.

Es gilt dasselbe Prinzip wie in einer Lotterie: Es ist möglich, weitere Tipps abzugeben, um die eigenen Gewinnchancen zu erhöhen, aber es gibt keine Garantie für einen Gewinn — egal, wie oft man spielt. Hat ein Miner einen neuen Block versiegelt, wird eine Block-Nummer erstellt, die sequentiell dem zuvor hinzugefügten Block folgt und den neuen Block mathematisch an die anderen Transaktions-Blocks in der Kette bindet, die bereits von dem auf Konsens basierenden Netzwerk bestätigt und verifiziert wurden. Wurde der neue Block der Blockchain hinzugefügt, muss er von anderen Minern bestätigt werden.

Der Miner, der den Block versiegelt hat, muss seine Bestätigung Proof-of-Work, PoW von anderen Minern prüfen lassen, um sicherzustellen, dass die Information korrekt ist. Dies geschieht, indem mehrere andere Miner den Hash des Blocks darauf prüfen, ob er mit der Information übereinstimmt, die er repräsentiert, und einen Konsens darüber erreichen, ob der neue Block legitim ist oder nicht. Das konsens-basierte Modell verhindert, dass Betrüger vergangene oder neue Transaktionen manipulieren oder Bitcoins ausgeben können, über die sie nicht mehr verfügen, da die Blockchain erkennt, ob eine neue Transaktion bereits ausgegebene Bitcoins enthält. Hierbei agieren Miner im Prinzip als gegenseitige Revisoren ihrer Arbeit, um sicherzustellen, dass alle den Regeln folgen. Der Miner, der den PoW komplettiert, um der Blockchain einen neuen Block hinzuzufügen — indem er dabei hilft, eine Gruppe von Transaktionen über einen bestimmten Zeitraum zu verifizieren — wird doppelt belohnt: Er bekommt den neuen Bitcoin, den das Protokoll erstellt, sowie die damit verbundenen Transaktionsgebühren.

Auf diesem Wege kann er Bitcoins erwerben, ohne sie kaufen zu müssen. Das Bitcoin-Protokoll bestimmt die Geschwindigkeit und das Volumen, mit dem neue Bitcoins auf den Markt gelangen. Neue Bitcoins werden alle zehn Minuten an erfolgreiche Miner übertragen, aber der kontrollierende Algorithmus wird eigentlich nicht durch die Zeit bestimmt. Stattdessen passt er die Schwierigkeit des Versiegelns neuer Blöcke durch Miner an, um den Vorrat neuer Bitcoins stabil bei dieser Geschwindigkeit zu halten. Das bedeutet, dass die Geschwindigkeit, mit der neue Bitcoins erstellt werden, unabhängig davon ist, wie viele Miner oder wie viel Rechenleistung am Vorgang beteiligt sind. Die gebotene Belohnung bleibt ebenso unverändert, auch wenn mehr Miner beteiligt sind, und die Zahl der neuen zur Verfügung gestellten Bitcoin bleibt gleich, unabhängig davon, wie viel Rechenleistung verwendet wird.

Der einzige Faktor, der sich ändert, ist die Wahrscheinlichkeit für einen einzelnen Miner, die Belohnung einzustreichen. Während neue Bitcoins weiterhin alle zehn Minuten erstellt werden, verändert sich das Volumen neuer Bitcoins, die an erfolgreiche Miner übertragen werden, indem es sich etwa alle vier Jahre halbiert technisch gesprochen alle Blöcke. Der nächste Einschnitt, auf 6,25 BTC, wird für erwartet und Miner hoffen, dass das niedrigere Volumen durch höhere Preise ausgeglichen wird. Erahren Sie alles, was Sie über das nächste Bitcoin-Halving wissen sollten. Die gleich bleibende Erstellungsrate bei immer geringer werdendem Volumen neuer Bitcoins bedeutet, dass der letzte Bitcoin erst um das Jahr abgebaut werden wird. Miner bekommen zusätzlich zu den neu erstellten Bitcoins auch Transaktionsgebühren ausgezahlt. Daher ist die Frage nach den Auswirkungen sinkender Anreize für diese Leistungsträger auf das Netzwerk nicht nur im Mainstream sondern auch in speziellen Foren eine der meist gestellten Fragen.

Wo ist der Anreiz für einen Miner, wenn die coinbase transaction entfällt. Zum Verständnis sei hier noch einmal der technische Hintergrund dieses Problems umrissen: Alle vier Jahre wird die Belohnung der beteiligten Rechner für das Mining von Bitcoin halbiert. Da diese Belohnung aus jeweils neu geschaffenen Bitcoin besteht, erhöht sich durch jeden Block die Anzahl existierender Bitcoin. Durch die technische Begrenzung aller jemals zu schaffenden Bitcoin auf 21 Millionen entfällt irgendwann diese Belohnung. Werden keine aus heutiger Sicht unwahrscheinlichen massiven Protokollveränderungen umgesetzt, ist dieser Zeitpunkt im Jahr erreicht.

Die Anlage mit einer Kapazität von Megawatt dient nur dem Zweck, nach Bedarf Kryptowährungen zu schürfen. Das Gas kommt per Pipeline, "und wenn wir kein Gas brauchen, drehen wir das Ventil einfach zu", erklärt Greenidge-Chef Jeff Kirt. So habe man ein extrem kostengünstiges Modell geschaffen, um an Bitcoins zu kommen. In den vergangenen zwölf Monaten seien Bitcoins zu variablen Kosten von Dollar pro Stück entstanden - bei Börsenpreisen von Diese Geschichte will Kirt ab dem dritten Quartal auch an der Börse Nasdaq verkaufen, verbunden mit dem Siegel "lower carbon", also niedrigeren Emissionen von CO 2. Verglichen mit den Kohleminen von Xinjiang dürfte das sogar stimmen. Doch auch Strom aus Wasserkraft hat Nachteile, denn die Form der Energiegewinnung unterliegt Schwankungen. Gibt es etwa in Südchina während der Regenzeit einen Überschuss an günstigem Strom, zieht das Miner an.

Sobald die Regenzeit aber vorüber ist, wandern diese wieder in Gegenden ab, in denen es günstigeren Strom aus Kohle gibt. Das haben Forscher der TU München im Jahr versucht herauszufinden. Grundlage der Berechnungen war ein jährlicher Energieverbrauch von rund 46 Terawattstunden, den das Forscherteam mit Stand ermittelte. Es ist jedoch anzunehmen, dass die CO2-Emissionen mittlerweile gestiegen sein dürften. So betragen die geschätzten Emissionen laut dem Bitcoin Energy Consumption Index bereits knapp 37 Millionen Tonnen CO2. Eine einzelne Bitcoin-Transaktion würde demnach so viel CO2 verursachen wie rund Derzeit sind bereits mehr als 18,3 Millionen Bitcoin erzeugt worden, also rund 87 Prozent der geplanten Geldmenge. An die Stelle der frisch geschöpften Bitcoins als Miner-Subvention sollen dann mehr und mehr die Transaktionsgebühren treten, die ein erfolgreicher Miner bereits auch jetzt schon für alle in seinem Block eingetragenen Zahlungen einstreichen darf.

Das nächste und insgesamt dritte Halving-Event seit Bestehen des Bitcoin steht in der heutigen Montagnacht an, zum Zeitpunkt dieses Artikels sind noch etwas über 60 Blöcke zu erzeugen. Das Team um Camilo Mora von der University of Hawaii warnt darum, Bitcoin könne alle Versuche zunichte machen, die Klimakrise zu bewältigen. Setze sich das Wachstum wie bisher fort, werde wegen des Stromverbrauchs schon in elf bis 22 Jahren so viel Treibhausgas emittiert, dass die Zwei-Grad-Grenze der globalen Erwärmung nicht mehr zu halten ist.

Dazu müsste die digitale Währung jedoch im Alltag als Zahlungsmittel ankommen. Bei jeder Transaktion nämlich ist ein ähnlicher Rechenaufwand nötig wie beim Schürfen neuer Münzen.