Im ganzen Sommer so viel Umsatz wie an einem guten Winterwochenende

18.5.2022

Wie viel Geld machen Sie Bergbahnen?

Im ganzen Sommer so viel Umsatz wie an einem guten Winterwochenende

Im ganzen Sommer so viel Umsatz wie an einem guten Winterwochenende

Dass sich die finanzielle Situation der Bergbahnen in den letzten Jahren verschlechtert hat, ist aber nicht nur eine Folge des Ausbleibens der Wintersportler. Ein weiterer Grund dafür ist, dass die Bahnbetreiber viel in ihre Anlagen investierten. Obwohl die Zahl der Gäste laufend sinkt, steigt die Transportkapazität der Bergbahnen seit Jahren ungebremst — vor allem, weil alte Bahnen modernisiert werden. Viel Geld steckten die Bahnbetreiber auch in Beschneiungsanlagen. So wird heute rund die Hälfte alle Pisten künstlich beschneit. Im Jahr lag dieser Anteil noch deutlich unter 10 Prozent. Ein weiteres Problem der Bergbahnen sind die hohen Kosten für den Wintersport.

Laut Seilbahnverband kostet es ' Franken pro Tag, ein grosses Skigebiet zu betreiben: Betriebskosten der Bahnen, Beschneiung, Pistenpräparation, Sicherheit, das alles kostet Geld. Zudem hat es kaum Einfluss auf die Aufgaben, ob sich nun Wintersportler auf den Pisten tummeln oder 10' Immer mehr Bergbahnen suchen ihr Glück im Sommergeschäft. Das Fazit der beiden Ökonomen Philipp Lütolf und Christoph Lengwiler dürfte für diese Orte daher umso beunruhigender sein: Nur ein Drittel der Schweizer Bergbahnen werde künftig imstande sein, Ersatzinvestitionen aus eigener Kraft zu finanzieren, schreiben sie in ihrer systematischen Studie zur Schlüsselbranche des Tourismus. Zu dieser Erkenntnis gelangten sie, indem sie die Kennzahlen von 55 Bergbahnen untersuchten. Deren teilweise schwierige Lage hängt mit dem besonderen Geschäftsmodell zusammen.

Das unternehmerische Risiko wird so zumindest teilweise auf die öffentliche Hand überwälzt. Der Kanton Graubünden selbst subventioniert ebenfalls direkt durch Beiträgen an Infrastrukturen oder indirekt via Beiträgen für Anlässe mit, etwa an die Ski-WM in St. Besonders stossend ist aber die Praxis der Bergbahnen, welche die Arbeitslosenkasse quasi als «zweiten Lohnzahler» nutzen: Wer beispielsweise während der Sommermonate im Baugewerbe arbeitet und im Winter bei einer Bündner Bergbahn, kann dies bei der Arbeitslosenkasse als Zwischenverdienst angeben. Die Differenz zwischen den soliden Löhnen im Baugewerbe und den Tiefstlöhnen in der Bergbahnbranche wird von der Arbeitslosenkasse zu einem ordentlichen Teil ausgeglichen. Die Bergbahnen lassen so ihre tiefen Löhne von der Allgemeinheit aufbessern.

Das hat wenig mit Unternehmertum zu tun und liegt wohl kaum im Sinn und Zweck der Arbeitslosenversicherung. Die Angestellten der Hotel- und Restaurationsbetriebe in der Schweiz sind dem Gesamtarbeitsvertrag L-GAV unterstellt. Monatslohn, welche zu Mehrkosten geführt haben. Eine Gewinnausschüttung war trotzdem noch möglich. Offenbar benötigen die Bergbahnen den Druck eines GAV, um faire Löhne für gute Leistung zu garantieren. Gute Gesamtarbeitsverträge regeln nicht nur die Löhne, sondern auch Arbeitszeiten. Vergleichsportal: young pioneer tours. We also use different external services like Google Webfonts, Google Maps, and external Video providers.

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Die Bergbahnen See freuen sich auf Ihr Kommen. DI FH Mathäus Tschiderer Geschäftsführung. Info OK. Home News Wirtschaft Die Skisaison rückt immer näher. Wegen Corona warten viele Sportler aber noch mit dem Abo-Kauf. Um Missbrauch zu verhindern, wird die Funktion blockiert. Zu viele Versuche. Bitte fordern Sie einen neuen Code an oder kontaktieren Sie unseren Kundendienst. Mobilnummer ändern. Wir haben Ihnen einen SMS-Code an die Mobilnummer gesendet. Bitte geben Sie den SMS-Code in das untenstehende Feld ein. Code erneut anfordern. Diese Mobilnummer wird bereits verwendet. Bitte ändern Sie Ihre Mobilnummer oder wenden Sie sich an unseren Kundendienst. Die maximale Anzahl an Codes für die angegebene Nummer ist erreicht. Es können keine weiteren Codes erstellt werden. Prüfen Sie bitte Ihr E-Mail-Postfach und bestätigen Sie Ihren Account über den erhaltenen Aktivierungslink.

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