So unglaublich viel Strom verbraucht der Bitcoin

16.10.2021

Wie viel Energie wird zum Bitcoin-Bergbau verwendet?

So unglaublich viel Strom verbraucht der Bitcoin

So unglaublich viel Strom verbraucht der Bitcoin


Stromausfälle sind zwar wegen der maroden Stromnetze nicht ungewöhnlich, doch machte die Regierung dieses Mal vor allem illegale Bitcoin-Miner dafür verantwortlich. Das Land am Persischen Golf ist unter Minern besonders wegen der niedrigen Strompreise beliebt. Rund 1. Wo wird auf der Welt am meisten digitales Gold geschürft. Zwar hinken auch die USA im internationalen Vergleich beim Ausbau der erneuerbaren Energien hinterher, doch so schlecht wie in Russland fällt die Bilanz nicht aus: Nicht mal ein Prozent des russischen Stroms stammt aus regenerativen Quellen. Deutschland spielt wegen des vergleichsweise hohen Strompreises kaum eine Rolle in der Mining Szene. Wie die Forscher des Cambridge Centre for Alternative Science vergangenes Jahr in einer Untersuchung errechnet haben, nutzen 76 Prozent der Miner erneuerbare Energien.

Die Obergrenze wurde vom geheimnisvollen Bitcoin-Schöpfer Satoshi Nakamoto im Algorithmus fest verankert, um Inflation zu verhindern, und bildet die Basis des Erfolgs. Doch der vermeintliche Lichtblick liegt in weiter Ferne: laut Schätzungen um das Jahr Das Bitcoin-Mining verbieten zu wollen, hält sie aber nicht zwingend für den besten Weg. Mehr: Dezentrale Netze: Krypto-Revolution an den Finanzmärkten. Irgendwie Schwachsinn: "Trotz des enormen Energieverbrauchs setzt nur ein Teil der Miner vollständig auf Ökostrom. Insgesamt müssen aus meiner Sicht Kryptowährungen verboten werden, da sie Geldwäsche unterstützen und der Energieverbrauch für komplett unnötige und wertlose Phantasiegebilde enorme gesellschaftliche Kosten verursacht.

China schränkt die Kryptowährungsindustrie wegen des hohen Energieverbrauchs ein, dort sollen sich die einfachen Handwerker und Unternehmen die günstige Energie leisten können und eben nicht die Kryptowährungsindustrie. China ist EU und USA voraus. Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren. Sie erhalten Meldungen pro Tag. Der Gigant meldete dieses Jahr in Hong Kong einen Börsengang IPO im Wert mehrerer Milliarden Dollar an und gab einen Prospekt heraus, der zeigte, dass die Firma Umsatz von 2,5 Milliarden USD erwirtschaftete, verglichen mit nur ,6 Millionen USD im Jahr zuvor. Der Gewinn des Unternehmens ist ebenso erstaunlich. Dieses schnelle Wachstum setzte sich in der ersten Hälfte von fort, in der der Umsatz von 2,85 Milliarden USD und der Bruttogewinn von ,8 Millionen USD jeweils die Jahreszahlen des vorangegangenen Jahres übertrafen.

Canaan, welches ASICs unter dem Markennamen Avalon produziert, meldete dieses Jahr ebenfalls einen Börsengang in Hong Kong an. Nicht alle können sich die anspruchsvolle Ausrüstung leisten, die für modernes Bitcoin-Mining benötigt wird, doch dies hat Möglichkeiten für neue Märkte und Modelle für Bitcoin-Miner eröffnet. Diese Mining-Pools kombinieren die Rechenleistung vieler einzelner Rigs, um die Wahrscheinlichkeit für den Erhalt der Belohnungen zu erhöhen, auch wenn dies bedeutet, dass der Gewinn aufgeteilt werden muss. Diese Mining-Pools verlangen auch Beitrittsgebühren, was die Profitabilität weiter reduziert. Mining-Pools sind eine effektive Mining-Methode für jene, die ansonsten nur geringe Erfolgschancen hätten, doch sie haben ihren Preis.

Bittrex Hydro - kannst du xrp auf questrade kaufen. Ein weiteres neues Modell ist Cloud-Mining. Einzelpersonen oder Unternehmen mieten Zeit auf den Rigs anderer Miner, anstatt selbst die kapitalintensive und energiehungrige Hardware zu kaufen, und streichen den Ertrag ein, den die Rigs während dieser Zeit erwirtschaften. Jene Unternehmen, die diese Rigs vermieten, berechnen die Mietkosten auf unterschiedliche Weise. Manche verlangen monatliche Gebühren, andere rechnen auf Basis der Hash-Rate der Menge der verwendeten Rechenleistung ab, während wieder andere zusätzliche Gebühren wie Wartungskosten addieren.

Cloud-Mining kann komplex und teuer sein, eliminiert aber den Aufwand und die Kosten für die Anschaffung und den Betrieb eines eigenen Rigs. Neben dem Mining gibt es auch andere Wege, sich an Bitcoin zu beteiligen. Der naheliegendste ist, Bitcoin durch eine der vielen Kryptowährungsbörsen zu kaufen, die Geld verdienen, indem sie als Mittelmänner agieren, um Transaktionen zu erleichtern. Diese Börsen bringen den Handel allerdings zurück unter zentrale Kontrolle und setzen Trader Hackern, Diebstählen und anderen Problemen aus, die von Bitcoin und anderen Kryptowährungen ursprünglich ausgemerzt werden sollten. Lesen Sie mehr über Stablecoin und wie es Kryptowährungen beeinflussen wird. Interessanterweise gibt es aber mehr Wege, um an Kryptowährungen zu gelangen abseits von Kaufen oder Mining , als Sie vielleicht denken. Unternehmen nutzen dies, um Personen dazu zu bringen, im Austausch gegen Kryptowährungen ihre Umfragen auszufüllen oder ihre Produkte zu bewerten.

Manche Initial Coin Offerings ICOs — die Bezeichnung für den Vorgang, wenn neue Kryptowährungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, genauso wie Unternehmen während eines Börsengangs neue Aktien anbieten, obwohl die Kunden in diesem Fall nur die Kryptowährung kaufen und nicht in das Unternehmen dahinter investieren — bieten Gratis-Coins für jene an, die ihren Freunden dieses Angebot empfehlen. Einige Dienste bieten Kryptowährungen im Austausch für das Ansehen von Videos; ein neues Konzept versucht sogar, Nutzer für die Zeit zu belohnen, die sie auf einer neuen, mit Werbung unterstützten Social-Media-Plattform verbringen. Obwohl der Bitcoin erst acht Jahre alt ist, sorgt er jetzt schon für 0,05 bis 0,15 Prozent des globalen Stromverbrauchs.

Für eine Dienstleistung, die gerade einmal von drei Millionen Menschen in Anspruch genommen wird, ist der Bitcoin damit erheblich ineffektiver als das bestehende globale Bankensystem. Was passieren kann, wenn Computer und Menschen miteinander kommunizieren, zeigte Stanley Kubrick schon in seinem Film " Odyssee im Weltraum". Der Computer HAL das kleine rote Auge in der Bildmitte wird zum Mörder, als seine Benutzer erwägen, ihn abzuschalten. Zum Glück sind heutige Assistenten wie Siri und Cortana den Menschen freundlicher gesinnt. Als Apple im Jahr das erste iPad vorstellte, waren Trekkies nicht sonderlich überrascht.

Denn so ein Gerät kannten sie bereits aus ihrer Lieblingsserie "Raumschiff Enterprise". Dort benutzten Captain Picard und seine Besatzung bereits 30 Jahre zuvor sogenannte PADDs, um Informationen abzurufen und Berichte zu schreiben. Eine weitere Erfindung aus dem Star Trek-Universum ist der "Communicator". Mit diesem mobilen Telefon ist es der Schiffsbesatzung um Captain Kirk möglich, von einem Planeten aus das Schiff zu kontaktieren. Diese Zahl soll alle vier Jahre halbiert werden. Sie fiel auf 25 im Jahr und 12,5 im Jahr Wenn der Umsatz um die Hälfte sinkt, dürfte der Energieverbrauch um den gleichen Prozentsatz sinken, denn wenn er nicht sinkt, wird der Bergbau zu einer unrentablen Tätigkeit. Die Belohnung halbiert sich , und danach alle vier Jahre. Wenn sich also der Preis für Bitcoins einmal stabilisiert, wird der Energieverbrauch des Bitcoin-Netzwerks in den nächsten Jahrzehnten stetig sinken.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Die feste Prämie von aktuell 12,5 Bitcoins hängt nicht von der Anzahl der Transaktionen ab, die das Netzwerk verarbeitet. Ja, Miner sammeln auch Gebühren pro Transaktion von Bitcoin-Nutzern, aber diese sind derzeit viel kleiner als die feste Belohnung pro Block. Das bedeutet, dass das Bitcoin-Netzwerk leicht aufgerüstet werden kann, um mehr Transaktionen abzuwickeln - potenziell viel mehr -, ohne dass sich die Einnahmen der Bergleute oder der Energieverbrauch signifikant ändern. Es ist also nicht so, dass ein wachsendes Bitcoin-Netzwerk zwangsläufig zu einer wachsenden Umweltkatastrophe führt. Profitieren könnten davon Anbieter erneuerbarer Energien. Doch es gibt einige Unwägbarkeiten. Andere Kryptowährungen wie Ethereum und Litecoin gehen sparsamer mit der Energie um. Zurzeit allerdings stellen Bitcoin mehr als die Hälfte des Vermögens von Milliarden Dollar dar, das in dem digitalen Geld steckt.

Home Wissen Kryptowährungen Bitcoin Digitaler Bergbau Gesundheit Digital Nicht umsonst werden digitale Währungen wie Bitcoin mit dem Schürfen von Edelmetallen wie beispielsweise Gold verglichen. Alle anderen "Miner" gehen leer aus. Dieses ineffiziente "Proof of Work"-Verfahren ist der eigentliche Grund für den hohen Energie-Konsum. Kleinere Kryptowährungen wie Peercoin, Blackcoin und Nxt verwenden ein anderes Verfahren "Proof of Stake" , bei denen die Rechenleistung der "Miner" keine Rolle spielt. Hier werden die Arbeitsaufgaben zur Blockbildung wie bei einer Lotterie vergeben. Dabei werden diejenigen Pools bevorzugt, die bereits über viele virtuelle Münzen verfügen. Weil der Besitz von Hochleistungsrechnern bei diesem neuen Verfahren nicht mehr entscheidend ist, lehnen die meisten "Miner" in der Bitcoin-Community einen Umstieg auf das umweltfreundlichere Konsensverfahren ab.

Experten wie der niederländische Ökonom de Vries sehen vor diesem Hintergrund keine Perspektive, dass der Bitcoin irgendwann weniger Energie verschlingen wird - ganz im Gegenteil. Wer nämlich Bitcoins finden will, muss beweisen, dass er dafür Energie einsetzt. Dazu muss er mit Hilfe von speziellen Computern kryptografische sehr komplizierte Rätsel lösen. Weltweit schürfen alle gleichzeitig. Je mehr Rechner beteiligt sind, desto komplizierter gestaltet der Bitcoin-Algorithmus die Rätsel und desto mehr Rechenpower muss aufgewendet werden. Wie muss man sich das vorstellen. Der Algorithmus sorgt dafür, dass weltweit etwa alle 10 Minuten ein Miner das Rätsel lösen kann. Am Anfang lag der Mining-Reward, also der Wert, den man für eine gelöste Aufgabe erhält, bei 50 Bitcoins.

Dann waren es nur noch Dieser Reward wird über die Zeit immer kleiner. Heute liegt er bei Dann steigt also der Energieverbrauch, um an Bitcoins zu kommen, je länger, je mehr. Nur bei steigender Nachfrage. Je mehr Miner bei diesem Spiel mitmachen, desto höher ist der Energieverbrauch.