goldbug-manual-de

28.9.2021

Wie man Hashing in Kryptographie umzieht

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Die Ausgabe im ASCII-Armor-Format benötigt 33 Prozent mehr Speicherplatz als die im Binärformat, enthält jedoch nur druckbare Zeichen. Sie eignet sich daher besser zum Übertragen über das Internet, wie etwa bei E-Mails oder zum Einbinden in HTML-Seiten. Im Internetgebrauch sollte man sich daher den Einsatz der Option -a angewöhnen. Es gibt mehrere Verfahren, eine Datei digital zu signieren. In den meisten Fällen wird man die folgende Option verwenden:. Nachdem man seine Passphrase erfolgreich eingegeben hat, erhält man eine Datei test.

Diese enthält eine digitale Signatur der Originaldatei mit der sich die Authentizität beweisen lässt. Hier ein Beispiel:. Man kann auch die Kurzform -b verwenden. Verwendet man stattdessen die Option --clearsign , so wird nicht nur die Signatur in die Ausgabedatei geschrieben, sondern die ganze Ursprungsdatei mit angehängter Signatur am Ende. Das kann praktisch sein, wenn man nur eine einzige Datei übertragen will. Allerdings muss dann der Empfänger im Falle von ausführbarem Code diese Signatur erstmal wieder aus der Datei entfernen, um sie verwenden zu können. Zum Signieren wird immer der default-Schlüssel verwendet. Sollte man mehrere geheime Schlüssel besitzen, kann man mit dem Parameter --local-user den Schlüssel angeben, den man für die Signatur verwenden will.

Wenn die signierte Datei nicht den gleichen Dateinamen wie die Signatur abzgl. Sollte die Signatur nicht zu dem Text passen, weil die Datei nachträglich manipuliert wurde, wird dies durch BAD signature from Das dritte mögliche Ergebnis ist, dass GnuPG die Signatur nicht verifizieren kann, weil man den benötigten Schlüssel nicht im Schlüsselbund hat. In diesem Fall muss man sich erstmal den öffentlichen Schlüssel des Absenders besorgen. Jeder kann einfach eine unverschlüsselte E-Mail mit dem eigenen öffentlichen Schlüssel - entweder als Anhang oder per Kopieren-und-Einfügen - an adele gnupp. Der Betreff sollte "mein öffentlicher Schlüssel" lauten. Adele antwortet dann mit einer verschlüsselten E-Mail, die im folgenden Beispiel bereits entschlüsselt wurde:. Conference proceedings. Papers Table of contents 13 papers About About these proceedings Table of contents Search within book.

Front Matter Pages Pages Wir bauen das Chia-Netzwerk auf, um die globalen Finanz- und Zahlungssysteme zu verbessern. Chia wird das erste digitale Geld für Unternehmen sein. Chia verwendet den ersten neuen Blockchain-Konsensalgorithmus seit Bitcoin. Es wurde als Beweis für Raum und Zeit bezeichnet und von Bram Cohen, dem besten lebenden Netzwerkprotokollingenieur und Erfinder von BitTorrent, erstellt. Chialisp ist Chias neue intelligente Transaktionsprogrammiersprache, die leistungsstark, einfach zu prüfen und sicher ist. Derzeit verfügbare Referenz-Smart-Transaktionen sind: Atom-Swaps, autorisierte Zahlungsempfänger, wiederherstellbare Brieftaschen, Multisig-Brieftaschen und Brieftaschen mit begrenzter Rate.

You should first read the repository FAQ , check out the wealth of information on the repository wiki and join us on Keybase in the testnet or beginner channels. We have also created a good summary of the basics of creating plots for Chia. Proof of Space ist eine kryptografische Technik, bei der Prüfer zeigen, dass sie nicht verwendeten Festplattenspeicher für Speicherplatz zuweisen. Um als Konsensmethode verwendet zu werden, muss der Proof of Space an den Proof of Time gebunden sein. PoT stellt sicher, dass die Blockzeiten in der Zeit zwischen ihnen konsistent sind, und erhöht die Gesamtsicherheit der Blockchain.

Der Speicherplatznachweis kann als Beweis dafür angesehen werden, dass auf Ihrer Festplatte Speicherplatz nicht verwendet wird. Wenn die Blockchain eine Herausforderung für den nächsten Block sendet, können Landwirte ihre Parzellen scannen, um festzustellen, ob sie den Hash haben, der der Herausforderung am nächsten kommt. Die Wahrscheinlichkeit eines Landwirts, einen Block zu gewinnen, ist der Prozentsatz der Gesamtfläche, die ein Landwirt im Vergleich zum gesamten Netzwerk hat. Der Zeitnachweis erfordert eine kurze Zeitspanne zwischen den Blöcken. Um diesen Wandel zu festigen, wird manchmal auch von C-Mail für Crypto-Mail statt E-Mail als neuem Begriff gesprochen. Verschlüsselung ist keine Frage, ob man etwas zu verbergen hat oder nicht, es ist die Frage, ob wir selbst unsere Kommunikation kontrollieren - oder sie durch Andere, Dritte kontrolliert wird.

Demokratie erfordert das Denken und die Diskussion von Alternativen im Privaten wie auch in der Öffentlichkeit. Die Kommunikation und Datenübertragungen über das Internet soll so geschüzt werden, wie Eltern auch ihre Lieben oder eine Vogel-Mutter ihre Jungen gegenüber Unbekannten schützen würde: Jeder soll seine Datenschutz- und Menschenrechte mit modernen Verschlüsselungsfunktionen selbstverteidigen. Der GoldBug Messenger versucht, ein einfach zu nutzendes Werkzeug für diesen Anspruch zu sein. GoldBug ist dabei ein einfach zu bedienendes, jedoch in gewissem Umfang auch zu erlernendes Programm; es erfordert - wie beim Auto-Führerschein - die Kenntnis der verschiedenen Bedienelemente und Optionen.

Ähnlich einem Cockpit eines Flugzeuges sind in dieser originalen Benutzeroberfläche noch wesentlich mehr Bedienelemente vorhanden. In GoldBug sind diese bereits reduziert und auch eine weitere Minimal-Ansicht wird für Einsteiger in Software für kryptographische Prozesse angeboten. Insofern gilt: Erlernen, was noch unbekannt ist und beachten, dass es bereits ein reduzierter Umfang ist. Und Nutzer, die erst lesen und dann ausprobieren, sind wie immer klar im Vorteil. Sein Kumpel, Jupiter, erwartete nun, dass LeGrand sich weiterentwickeln wird in seiner Suche nach Erkenntnis, Reichtum und Weisheit, nachdem er mit dem Goldkäfer in Kontakt gewesen ist - und geht daher zu einem weiteren Freund von LeGrand, ein mit Namen nicht weiter benannter Erzähler, der es für eine gute Idee hält, seinen alten Freund mal wieder zu besuchen.

Der Gold-Käfer - als eine der wenigen Stücke in der Literatur - integriert Verschlüsselungstexte als Element der Geschichte. Seine Ideen halfen ebenso das Schreiben verschlüsselter Texte und so genannter Kryptogramme weiter bekannt zu machen vgl. Krypto-Zentralbankgeld: Münzen und Scheine sind angezählt - digitale münzen. Über Jahre später hat Verschlüsselung im Internet-Zeitalter mehr Gewicht denn je. Verschlüsselung sollte ein Standard sein, wenn wir Kommunikation über das unsichere Internet senden - Grund genug daher, mit dem Namen der Applikation an die Ursprünge des verschlüsselten Schreibens zu erinnern. GoldBug ist somit eine historische Hommage. Die ggf. Die Auffassung, einen Goldkäfer genauso Wertzuschätzen wie ein anderes Kuscheltier, erfordert daher — je nach Mensch — ggf. Für Lehrpersonen ist die Software daher ein interessantes Lehrinstrument, das Kryptographie in praktischer Implementierung und in Übungen mit spielerischem Austesten vorstellen und erproben kann und an die Anfänge der populären Kryptographie seinerzeit errinnert.

Verschlüsselung ist immer nur so gut, wie die mathematischen Berechnungen nicht durch die Automation von Computern in Windeseile berechnet werden können. Daher wird mathematisch gesehen die Primfaktorzerlegung genutzt, da sie zum Teil jahrelangen Rechenaufwand benötigt. Es werden grundsätzlich zwei Methoden zur Verschlüsselung unterschieden. Zum einen die symmetrische Verschlüsselung: Beide Nutzer wenden das gleiche Passwort an, z. Bei der a-symmetrischen Verschlüsselung hat jeder Nutzer zwei Schlüssel, einen privaten und einen öffentlichen Schlüssel. Die Nutzer tauschen jeweils den öffentlichen Schlüssel und können dann Daten mit Anwendung des privaten Schlüssels in Kombination mit dem öffentlichen Schlüssel verschlüsseln. Nach Übertragung ist auch die Gegenseite in der Lage, mit dem eigenen privaten Schlüssel die Nachricht zu entziffern.

Das asymmetrische Verfahren wird auch PKI genannt: Pubic Key Infrastructure genannt, die auf verschiedenen Algorithmen für die Schlüsselerzeugung aufbauen kann. Dennoch ist Verschlüsselung - sei es über AES oder PKI - nicht unknackbar und die Prozeduren und Bibliotheken müssen auch gut angewandt werden, damit sie sicher sind. Im Jahr gab dann das offizielle NIST Institut bekannt, dass RSA als gebrochen gilt im Zeitalter des Quantum Computings siehe NIST zit. Die Medien haben es kaum aufgegriffen, da wahrscheinlich jeder einstimmen wird, dass man einen Quanten-Computer nicht im nächsten Supermarkt kaufen könne, und das Problem daher nicht relevant sei. Es hat den Charme von Kindern, die sich die Hand vor Augen halten und das Problem oder eine Gefährdung somit nicht an ihre Realitätswahrnehmung heranlassen.

Dennoch gilt offiziell als bestätigt: RSA kann — zwar mit speziellen Mitteln — gebrochen werden. Die Sicherheit ist dahin. Das bedeutet auch Auswirkungen auf unsere Internet-Ökonomie und das Online-Banking, denn bislang sind auch die sicheren Verbindungen auf RSA aufbauend und ein TLS zur Absicherung der Verbindung bei Online-Banking oder -Shopping basierend auf McEliece oder NTRU gibt es bislang noch nicht. GoldBug Messenger hat daher schon frühzeitig ergänzend verschiedene Alternativen zu RSA eingebaut - falls dieser Verschlüsselungs-Algorithmus-Standard einmal unsicher würde: Ggf. Neben RSA hat GoldBug dennoch die Verschlüsselungsalgorithmen Elgamal und auch NTRU und McEliece implementiert.

Die beiden letzt-genannten gelten auch als besonders resistent gegen die Angriffe, die aus dem Quantum Computing bekannt sind. Abbildung: McEliece Algorithmus zukunftsweisender Schutz gegen Angriffe aus dem Quantum Computing. GoldBug nutzt die libgcrypt-, libntru- und McEliece-Bibliotheken für die Erzeugung der dauerhaften privaten und öffentlichen Schlüsselpaare. Derzeit generiert die Anwendung Schlüsselpaare für jede der einzelnen zehn Funktionen während der Initialisierung. Die Schlüsselerzeugung ist optional. Folglich erfordert GoldBug zwingend keine Public Key-Infrastruktur. Auch nachgelagert können die gewünschten Algorithmen ausgewählt werden und Schlüssel generiert werden. Bei den bei Verschlüsselung optional verfügbaren Signaturverfahren besteht ebenso eine umfassende Auswahl: DSA, ECDSA, EdDSA, Elgamal und RSA.

Signatur bedeutet, dass der erstellte Schlüssel für die Verschlüsselung nochmals mit einem Schlüssel signiert wird, um nachweisen zu können, dass eine Nachricht auch von einem bestimmten Teilnehmer und niemand anderem kommt. Die OAEP und PSS Schemata sind mit der RSA-Verschlüsselung und RSA-Signatur entsprechend verwendet. Die Verschlüsselung von GoldBug ist derart gestaltet, dass jeder Nutzer mit jedem Nutzer kommunizieren kann, egal, welchen Verschlüsselungsalgorithmus ein Nutzer gewählt hat. Kommunikation zwischen den Nutzern mit verschiedenen Schlüsseltypen ist somit gut definiert, wenn die Knoten gemeinsame Versionen der libgcrypt und libntru Bibliotheken nutzen: Wer einen RSA-Schlüssel gewählt hat, kann also auch mit einem Nutzer verschlüsselt chatten und e-mailen, der einen Elgamal-Schlüssel gewählt hat. Dieses liegt daran, dass jeder jeden Algorithmus unterstützt und die Bibliothek dieses unterstützt.

Wer das Programm mit einem Freund testen will, nutzt am besten die jeweils aktuellste Version von GoldBug. Der Vorteil ist, dass jeder Nutzer dieses individuell für sich definieren kann. Andere Applikationen - selbst quell-offene Anwendungen - erlauben es dem Nutzer kaum, diese entscheidenden Werte für das Verschlüsselungsverfahren selbst zu bestimmen. GoldBug hat also nicht nur zukunftsweisende Algorithmen oder zahlreiche Details wie die Umstellung von AES auf AES oder die Nutzung von sehr hohen, weil nötigen, Schlüsselgrössen standardisiert, sondern auch die fachgerechte Integration von etablierten und neuen Verschlüsselungsprozessen umgesetzt.

GoldBug verwendet CBC mit CTS , um die Vertraulichkeit zu schaffen. MAC steht für Message Authentication Code - und bedeutet, dass die Reihenfolge determiniert ist: erst verschlüsseln, dann die Nachricht mit einem Code authentifizieren. Die Dokumentation beim source code zum Abschnitt der verschlüsselten und authentifizierten Container enthält dazu weitere technische Details. Ein weiteres Beispiel für diese Innovation ist die Implementierung des ThreeFish-Hashes, der als Alternative zu SHA-3 zur Auswahl stand, als man erkannte, dass SHA-1 nicht mehr den zukünftigen Anforderungen gewachsen ist. Threefish ist eine Blockverschlüsselung, die als Teil des Entwurfs der kryptographischen Hashfunktion Skein, welche an dem NIST-Auswahlverfahren zu SHA-3 teilnahm, entwickelt wurde.

Threefish verwendet keine S-Boxen oder andere Lookup-Tabellen um zeitliche Seitenkanalattacken Rechenzeitangriffe zu erschweren. Viele weitere Beispiel - insbesondere im Vergleich zu anderen Messengern - lassen sich finden, die belegen, dass die Verschlüsselungsprozesse in GoldBug sehr dem State-of-the-Art entsprechen. GoldBug implementiert ein Hybridsystem für die Verschlüsselung, inklusive Authentizität und Vertraulichkeit. So kann eine Nachricht zuerst mit oben dargestellter PKI a-symmetrisch verschlüsselt werden und sodann auch symmetrisch mit einem AES nocheinmal.

Oder umgekehrt. Es ist aber auch noch eine weitere Variante denkbar. Der PKI Übertragungsweg überträgt mit permanenten Schlüsseln nochmals nur temporär eingesetzte Schlüssel, mit denen dann die weitere Kommunikation über diesen temporären Kanal erfolgt. Auch der temporäre Kanal kann dann wiederum eine erneute symmetrische Verschlüsselung mit einem AES vornehmen. Somit besteht nicht nur im Methodenwechsel von PKI zu AES bzw. Vielfach zu verschlüsseln und zwischen diesen Methoden bzw. Mit diesen Möglichkeiten kann man nun spielen und sie in verschiedensten Weisen anwenden. Wird nun zuerst der permanente oder der temporäre Schlüssel angewandt oder zuerst der symmetrische und dann der asymmetrische nochmals als zweite Ebene der Verschlüsselung.

Ein Teil des Systems bei GoldBug erzeugt also pro Nachricht den Schlüssel für die Authentifizierung und die Verschlüsselung. Diese beiden Schlüssel werden für die Authentifizierung und das Einkapseln von Daten also der Nachricht verwendet. Die zwei Schlüssel für die Authentifizierung und die Verschlüsselung sind dann über den Public-Key-Teil des Systems eingekapselt bzw. Die Anwendung bietet darüber hinaus auch einen Mechanismus zur Verteilung von Sitzungs-Schlüsseln für diese Datenkapselung bzw. Verschlüsselung der Nachricht - wie oben beschrieben, die temporären Schüssel. Wiederum werden die Schlüssel über das Public-Key-System eingekapselt und übertragen: ein zusätzlicher Mechanismus ermöglicht die Verteilung der Sitzungs-Schlüssel über die vorher festgelegten Schlüssel. Und digitale Signaturen können ebenso wahlweise auf die Daten angewendet werden.

Wer sich erstmalig mit Verschlüsselung beschäftigt, für den ist obiges Beispiel der Einkapselung ein erstes Beispiel, um weitergehend zu lernen und um die Methoden zu verstehen; - in jedem Fall aber sieht man, wie der Chiffrierschlüssel noch um den Hash-Key vgl. MAC ergänzt ist und auch die Daten in verschiedenen Verschlüsselungs-Ebenen eingebettet werden. Der öffentliche Schlüssel muss auch einige grundlegende Kriterien erfüllen, wie beispielsweise den Einschluss der Public-Key-Kennung. Die Authentifizierung des privaten Schlüssels und der Verschlüsselungsmechanismus ist identisch mit dem Verfahren, wie er in der Dokumentation beim Quelltext in dem Abschnitt zum verschlüsselten und authentifizierten Container weitergehend technisch erörtert ist.

Stellen wir jedoch noch einen einfacheren Fall dar und gehen nochmal etwas ausführlicher auf die symmetrische Verschlüsselung mit einem AES-Passwort ein, das die PKI Verschlüselung wie folgt ergänzen kann:. Bei der symmetrischen Verschlüsselung wird AES eingesetzt - quasi ein 32 Zeichen langes Passwort, das durch Zufallsprozesse generiert wird. Wie geschildert bitten wir um Verständnis, dass wir Ihnen hierzu leider keine weiteren Informationen erteilen können. Im Dezember wurde Host Europe UK , die Elternfirma von DomainFactory dann von GoDaddy USA aufgekauft. Damit also noch weniger nur Deutschland.

In der Zwischenzeit wurde Let's Encrypt etabliert, DomainFactory hat aber nichts dazu im Angebot. Ich meine, dass ich mal per E-Mail was angefragt hatte, aber da wurde ich nur auf die kostenpflichtigen Zertifikate verwiesen. Aber nur für eine Subdomain, und man muss es jedes Jahr neu beantragen. Im März ist mir aufgefallen, dass die angegebenen Hashes der SSH-Schlüssel des Servers in MD5 angegeben waren. Das hatte ich dann per E-Mail moniert, wurde auch intern dann aufgenommen. Das ermöglicht dem Angreifer zahlreiche Wege, sich am Knacken einer Hash-Funktion zu versuchen, sagt Burr. Es dauert eine Zeit, einen neuen Algorithmus wasserdicht zu machen — und noch viel länger, dafür zu sorgen, dass er auch nahezu überall verwendet wird.

Burr meint, SHA-1, eine ältere Hash-Funktion, die das NIST nicht länger empfiehlt, nachdem Wang Schwächen aufgezeigt hatte, sei ebenfalls "weniger zerstört als beschädigt", weil noch immer viel Rechenarbeit notwendig sei, um gute Kollisionen zu finden. Wir lernen mehr und mehr, wie sich Hash-Funktionen angreifen lassen und viel davon erscheint uns sehr beunruhigend. Auch Rivest, Shamir und Adleman suchten nach Abkürzungen für Einwegfunktionen — ursprünglich mit der Motivation, die Falltürtheorie zu widerlegen. Heute gilt RSA als der erste wissenschaftlich publizierte Algorithmus, der eine Übertragung chiffrierter Daten ohne Austausch eines geheimen Schlüssels ermöglicht.

Während es im Allgemeinen kein Problem darstellt, zwei Primzahlen mit , oder Stellen zu multiplizieren, existiert bis heute kein effizienter Algorithmus, der das Ergebnis einer solchen Rechenoperation im Umkehrschritt in ihre Primfaktoren zerlegen kann. Verdeutlichen lässt sich die Primfaktorisierung an einem Beispiel:. Multipliziert man die Primzahlen Dieses hat lediglich vier Teiler: 1, sich selbst sowie die beiden Primzahlen, die multipliziert wurden. Streicht man die ersten beiden Teiler, da jede Zahl durch 1 und durch sich selbst teilbar ist, erhält man somit die Ausgangswerte Dieses Schema ist die Grundlage der RSA-Schlüsselerzeugung. Sowohl der öffentliche als auch der private Schlüssel stellen zwei Zahlenpaare dar:.

Bei N handelt es sich um das sogenannte RSA-Modul. Um den öffentlichen Schlüssel zu generieren, benötigt man zudem e , eine Zahl, die mit gewissen Einschränkungen zufällig gewählt wird. Kombiniert man N und e erhält man den öffentlichen Schlüssel, der jedem Kommunikationsteilnehmer in Klartext vorliegt. Um den private Schlüssel zu generieren, benötigt neben N auch d. Welche Primzahlen in die Berechnung des privaten Schlüssels eingehen, muss geheim bleiben, um die Sicherheit der RSA-Verschlüsselung zu gewährleisten. Es ist somit nicht möglich, p und q aus N zu berechnen. Es sei denn, man kann die Berechnung abkürzen. Eine solche Falltür stellt der Wert d dar, der lediglich dem Besitzer des privaten Schlüssels bekannt ist.

Die Rechenleistung von Computern verdoppelt sich in etwa alle zwei Jahre. Für einen sicheren Betrieb des RSA-Verfahrens gibt die Bundesnetzagentur für den Wert N das Produkt beider Primzahlen bis Ende eine Mindestlänge von 1. Die zentrale Schwachstelle asymmetrischer Verschlüsselungssysteme ist die Benutzerauthentifizierung. In klassischen Public-Key-Verfahren steht ein öffentlicher Schlüssel in keinerlei Zusammenhang mit der Identität seines Benutzers. Gelingt es einem Dritten, sich mithilfe seines eigenen Public Keys als eine der an der verschlüsselten Datenübertragung beteiligten Parteien auszugeben, lässt sich das gesamte Kryptosystem aushebeln, ohne dass der Algorithmus oder ein privater Dechiffrierschlüssel direkt angegriffen werden müssen. Bereits schlug Adi Shamir, Mitentwickler der RSA, daher ein ID-basiertes Kryptosystem vor, das auf dem asymmetrischen Ansatz basiert, dessen Schwachstelle jedoch zu kompensieren versucht.

Je nach Kontext bieten sich beispielsweise die E-Mail-Adresse oder eine Domain an. Es entfällt somit die Authentifizierung öffentlicher Schlüssel durch offizielle Zertifizierungsstellen. Deren Platz nimmt jedoch eine andere Instanz ein: der sogenannte Private Key Generator PKG. Dabei handelt es sich um einen zentralen Algorithmus, bei dem sich der Empfänger einer verschlüsselten Nachricht einen zu seiner Identität gehörigen Dechiffrierschlüssel ausstellen lassen kann. Die Theorie der ID-basierten Verschlüsselung löst somit ein grundlegendes Problem asymmetrischer Kryptosysteme, führt jedoch zwei weitere Sicherheitslücken ein: Ein zentraler Kritikpunkt ergibt sich aus der Frage, wie die Übergabe des privaten Dechiffrierschlüssels vom PKG zum Empfänger der verschlüsselten Nachricht erfolgen soll.

Hier tut sich das altbekannte Schlüsselverteilungsproblem auf. Einen weiteren Nachteil ID-basierter Verfahren stellt der Umstand dar, dass es mit dem PKG neben dem Empfänger einer chiffrierten Nachricht eine weitere Instanz gibt, die den Dechiffrierschlüssel kennt. Dieser ist somit per Definition kein Private Key und kann missbräuchlich eingesetzt werden. Theoretisch hat der PKG die Möglichkeit, sämtliche Nachrichten unautorisiert zu entschlüsseln. Umgehen lässt sich dies, indem das Schlüsselpaar mit Open-Source-Software auf dem eigenen Rechner generiert wird.

Als Hybrid-Verschlüsselung bezeichnet man die Verbindung symmetrischer und asymmetrischer Kryptosysteme im Rahmen der Datenübertragung im Internet. Ziel dieser Kombination ist es, die Schwächen des einen Systems durch die Stärken des anderen zu kompensieren. Hier eine Liste von Beispieleinstellungen für ein paar Unis, für den unwahrscheinlichen Fall, dass eure Uni nicht in der Datenbank von Thunderbird ist:. Ein Kommentar zu den Einstellungen: IMAP ist auf jeden Fall vor POP3 zu bevorzugen. Bei IMAP liegen eure Mails dauerhaft auf dem Mailserver, mit POP3 werden sie vom, Mailserver heruntergeladen und verschwinden von dort. Beides hat Vor- und Nachteile.

Zwar liegen bei IMAP eure Mails auf einem Server, aber dafür liegen eure Mails auf einem Server. Das ist nicht nur ein gutes Backup, sondern ermöglicht auch eure Mails zwischen mehreren Clients synchron zu halten und Smartphones und Tablets sei Dank hat heute jeder mehrere Clients. Viel wichtiger ist jedoch, dass POP3 nur für einseitge Kommunikation von Server zu Client gedacht ist, dadurch kann es zu mehrmaligen Herunterladen von Mails oder dem Verlust von Mails kommen. IMAP hingegen ist für Zwei-Wege-Kommunikation zwischen Server und Clients und hält den Zustand aller Mails und Ordner in eurer Mailbox synchron.

Warum ist das wichtig. TLS ist die spätere Version des SSL-Protokolls und sicherer. Warum ist Normales Passwort sicher, warum nicht Verschlüsselts Passwort. Ganz einfach, mit Hilfe von TLS ist die übertragung des Paswortes schon verschlüsselt, während die Übertragung eines verschlüsselten Passwortes für den früher normalen Fall von unverschlüsselten Verbindungen zwischen Mailserver und Client gedacht war. Das Fenster zur Konteneinrichtung ist leider etwas buggy. Zwar kann man die Ports zwischen ein paar Voreinstellungen wechseln, leider ist die Transportverschlüsselung immer fest an den Port gebunden, was in der Realität natürlich nicht so sein muss.

Auch kann man die auf Erweiterte Einstellungen , was einen direkt zu den Konteneinstellungen bringt wo man unter Server-Einstellungen und Postausgang-Server SMTP alles von Hand einstellen kann, erst klicken, nachdem man wirklich alle Felder in diesem Fenster von Hand verändert hat. Wenn ihr im Konteneinrichtungsfenster alles eingegeben habt, dann habt ihr es geschafft und Thunderbird so weit eingerichtet, das ihr es benutzen könnt. Ihr solltet jetzt folgendes sehen können zumindest wenn ihr Alt drückt um die Menüleiste anzuzeigen. Falls ihr das obere Fenster so nicht sehen könnt, dann müsst ihr auf das entsprechende Mailkonto klicken, was in obigen Bild rot eingerahmt ist. Als nächstes wollen wir die wichtigsten Optionen von Thunderbird bearbeiten. Leider sind diese über die Konten-Einstellungen und die globalen Einstellungen von Thunderbird verstreut.

Wir werden mit den Konteneinstellungen anfangen, diese sind im obigen Bild grün eingerahmt. Hier könnt ihr sowohl den Namen als auch die E-Mail-Adresse des Kontos ändern oder eine Signatur hinzufügen. Wir bearbeiten einfach mal die beispielhaft die Default-Identität, die beim Einrichten von Thunderbird erstellt wurde:. Schaltet HTML-Mails aus rot eingerahmt. HTML-Mails sind eine furchtbare Pest und seid ehrlich, wann habt ihr das letzte Mal den Font eurer Mail geändert oder den Text in Regenbogenfarben gestaltet. Dafür erschwert HTML die Anzeige auf einfachen textbasierten Clients und macht die Verschlüsselung mittels GPG schwieriger.

Solltet ihr jemals HTML-Mails versenden wollen, dann kann man sie einfach durch das Drücken von Shift beim Anklicken von Verfassen für die gerade aktuelle Mail anschalten. Antworten auf Mails beginnt man überlicherweise über zitierten Texten blau eingerahmt. Niemand möchte bei jeder Mail ganz nach unten scrollen müssen. Wir interessieren uns vornehmlich für die Reiter Verfassen und Sicherheit , rot und grün eingerahmt. Fangen wir mit der Sicherheit an:. Als erstes sollte man ein Master-Passwort setzen, da Thunderbird ansonsten alle Passwörter im Klartext speichert und bei einem einfachen Klick auf das Feld Gespeicherte Passwörter anzeigt. Die Sende-Optionen sind was uns interessiert. Dort kann man sehr kleinteilig einstellen an welche Adressen man HTML- und an welche man Reintext-Mails schicken möchte.

Natürlich gilt immer die oben genannte Ausnahme Shift beim Klicken von Verfassen falls man doch wirklich mal eine HTML-Mail verschicken wollen sollte. Jetzt haben wir es geschafft. Kommunikation, die man mit Freunden oder Kollegen führt, wird auf dem Gerät des Absenders verschlüsselt und erst wieder beim Empfänger entschlüsselt. Die Registrierung ist sowohl mit Handynummer als auch mit E-Mail-Adresse möglich. Auch ist der Zugriff auf das Adressbuch optional. Ein weiterer Vorteil von Wire ist, dass die Nutzung des Messengers auf acht unterschiedlichen Geräten pro Person gewährleistet ist.

Seit Oktober sind auf Wire Ende-zu-ende-verschlüsselte Telefon- und Videokonferenzen möglich. Dabei können bis zu zwölf Teilnehmer eine Videokonferenz halten. Die Begrenzung ist nicht technisch begründet. Nach Ansicht von Experten führen mehr als 12 Teilnehmer zu unproduktiveren Gesprächen. Deshalb orientiert sich Wire an dieser Zahl. Nachteil : Als Messenger-Dienst richtet sich Wire vor allem an Anwender im Business-Kontext, weshalb die Anzahl an privaten Kontakten eher gering ausfallen dürfte. Da es ein interoperables Netzwerk ist, ist es egal welchen Messenger man benutzten möchte. Laut Matrix sind ca. Sicherheit : Mit Matrix können Nutzer eigene Server erstellen oder den Servern anderer beitreten um mit Ihnen zu Kommunizieren.

Die Ende-zu-Ende Verschlüsslung befindet sich aktuell noch in der Beta-Version und ist nicht voreingestellt. Wenn man seinen eigenen Server erstellt, bietet Matrix die Möglichkeit Ihn auf eigene Bedürfnisse anzupassen und die Ende-zu-Ende Verschlüsselung einzubauen. Man muss sich nicht mit einer Handynummer anmelden und kann Matrix direkt vom Browser aus erreichen. Nutzer erhalten eine Matrix-ID, mit der man sich auf mehreren Geräten gleichzeitig anmelden kann. VoIP Sprachanrufe per WebRTC wird zwischen Rooms mit jeweils einem Nutzer unterstützt. Ob Video- und Gruppenanrufe unterstützt werden, hängt von Ihrem Messenger Dienst ab. Neben der Bundeswehr, hat auch die französische Regierung bekannt gemacht, in Zukunft auf Matrix als Kommunikationsmittel zu setzen.

Dabei sollen auch streng vertrauliche Nachrichten über eigens eingerichtete Server übermittelt werden. Nachteil : Da Nutzer selbst entscheiden können, welche Server sie beitreten möchten und es auch die Option der Ende-zu-Ende Verschlüsselung gibt, kann kein wirklicher Nachteil an der Nutzung von Matrix gefunden werden. Zudem ist Matrix quelloffen und schränkt Sie nicht auf einen spezifischen Messenger Dienst ein.