Bitcoin: Braucht die Kryptowährung staatliche Kontrolle

24.10.2021

Welche Regierung ist in der Kontrolle von Bitcoin

Bitcoin: Braucht die Kryptowährung staatliche Kontrolle


Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Jetzt Aktivieren. Nein, danke. Bundestagswahl Gefahr für den Staat oder moderne Geld-Alternative: So wollen die Parteien Kryptowährungen regulieren Der Kryptosektor boomt. Bereich Tether aufklappen Tether gehört zu den "Stable Coins", deren Wert durch die Unterlegung mit klassischen Anlagen garantiert wird. Bereich Diem ehemals Libra aufklappen Facebooks Digitalwährung Libra nimmt einen zweiten Anlauf. Bereich Digital-Yuan aufklappen Schon länger arbeitet China an der digitalen Variante seiner Währung Yuan oder Renminbi.

Quelle: dpa-afx. Wo Regulierung sinnvoll ist Muss der Staat sich also geschlagen geben. Der Autohersteller Tesla hat bereits angekündigt, seine Elektroautos ohne Finanzintermediär gegen Bitcoin zu verkaufen — das konkrete Angebot erfolgt dann vermutlich über Twitter … Keine Angst vor einer Parallelwirtschaft Derartige Transaktionen sind auch in Deutschland erlaubt. Bitcoin ist eine Chance Bitcoin wird nicht verschwinden, jedenfalls nicht in absehbarer Zeit. Mehr lesen über. Der Hype um die Kryptowährung Bitcoin Meinung Geldanlage. Foto: Hamburg Commercial Bank. Zurück zum Artikel Teilen. LinkedIn Xing Twitter Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren. Foto: REUTERS. Es müsse Regulierung geben, auf einem globalen Level. Und auch die deutsche Finanzaufsichtsbehörde Bafin warnt vor einem Investment in Bitcoins.

Kann man den Bitcoin überhaupt regulieren. Ein klares Nein. Bislang ist nicht bekannt, dass das eigentliche Bitcoin-Netzwerk gehackt wurde. Bei Dienstleistern wie Handelsplätzen oder den Anbietern von Wallets, einer Art digitaler Geldbörse, haben Hacker allerdings in der Vergangenheit immer wieder Bitcoins von ahnungslosen Nutzern gestohlen. Bitcoin-Trading: Anbieter für sicheren Bitcoin-Handel: vier kryptohacks erklärt!. Der bekannteste Hack ist der um Mount Gox aus dem Jahr Zu heutigen Preisen wären es bereits über elf Milliarden Dollar. Und das Risiko besteht unvermindert weiter: Erst vergangenen Mittwoch meldete der Krypto-Anbieter Nicehash, dass er Opfer eines Hackerangriffs geworden sei.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Bitcoins und andere Kryptowährungen aufzubewahren. Einige Börsen bieten an, die dort gekauften digitalen Münzen auch auf ihren Rechnern zu speichern. Andere Dienste verschlüsseln die digitalen Währungen. Sie werden nur dann an den Computer angeschlossen, wenn der Besitzer kaufen, verkaufen oder digitale Währungen an andere Nutzer verschicken will. Sonst ist er offline und damit vor Hackerangriffen geschützt. Allerdings: Nicht jede beliebige digitale Währung lässt sich auf einem Stick speichern, sondern nur jene, die von dem jeweiligen Anbieter unterstützt wird.

Nachteil: Anleger sollten die Sticks nicht verlieren. Es war ein Teil der Faszination rund um den Bitcoin, dass die Kryptowährung zunächst weitgehend unreguliert war. Einige Börsen und Investmentfonds sind damit von den zuständigen Finanzaufsichten in ihrem jeweiligen Heimatland beauftragt worden. Auch die Bitcoin-Futures, die ab kommender Woche in Chicago gehandelt werden, wurden von Aufsehern abgesegnet. Zentralbanken diskutieren angesichts des Kursfeuerwerks ebenfalls über eine Regulierung von Kryptowährungen. Die Regierung in China hat Kryptobörsengänge, sogenannte ICOs, bereits verboten und den Handel mit digitalen Währungen stark eingeschränkt.

Sie will sicherstellen, dass die neuen Kryptomillionäre ihren Reichtum auch angemessen versteuert haben. Der Bitcoin basiert auf der sogenannten Blockchain-Technologie. Damit wird eine dezentrale Datenbank bezeichnet, die auf weltweit Tausenden von Rechnern gespeichert ist und ständig erweitert wird. Es handelt sich sozusagen um eine lange Kette von Datenblöcken. Wenige Tage nach dem Sprung über die Marke von 20 Dollar nimmt der Bitcoin die nächste Schwelle ins Visier. Die älteste und wichtigste Cyber-Devise stieg am Montag um 12 Prozent auf 27 Dollar, nachdem sie am Wochenende zeitweise auf ein Rekordhoch von Dollar gestiegen war.

Aber er soll Verbrauchern und Unternehmen in China eine Alternative zu Bitcoin und Co. Grundsätzlich tut sich im Bereich digitale Finanzdienstleistungen, Fintech und eben auch digitale Währungen in China seit Jahren sehr viel. Staat und Wirtschaft haben erkannt, dass sich damit sehr viel Geld verdienen und Innovationen vorantreiben lassen. Für die Wirtschaftsplaner der Zentralregierung jedoch ist die neue Digitalwährung eine regelrechte Revolution, verhindert sie doch jede Zweckentfremdung: Wenn etwa die Regierung im Zuge einer Pandemie die Gastronomie durch Finanzhilfen unterstützen möchte, dann aktiviert sich die überwiesene Summe erst, wenn sie auch tatsächlich beim Hotelbesitzer angelangt ist. Auch lässt sich die Währung mit einem Ablaufdatum versehen, etwa wenn die Regierung den Binnenkonsum ankurbeln möchte. Und sollte die Digitalwährung das Bargeld irgendwann einmal flächendeckend ersetzt haben, dann wäre es für die Regierung problemlos möglich, Negativzinsen in die Währung einzuarbeiten.

In Zuge dessen stieg auch der Wert der Digitalmünze Bitcoin damals, nach der Ankündigung von Xi, um über 25 Prozent auf Es gibt einen harten internationalen Wettbewerb um Kryptowährungen. Facebooks Ankündigung im vergangenen Jahr, seine eigene Währung Libra noch in diesem Jahr auf den Markt zu bringen, spornte Peking noch mehr an, eine eigene Kryptowährung zu entwickeln und zum Einsatz zu bringen. Doch Peking will nicht etwa auf den Bitcoin-Zug aufspringen, dessen Erfinder Satoshi Nakamoto aus Japan stammt.