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17.1.2022

Welche kryptografische Informationen werden in einem digitalen Zertifikat gespeichert

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Das Verfahren ist allgemein bekannt; es wäre ja auch sehr schwierig, weltweit Verschlüsselungssoftware zu installieren und dabei geheimzuhalten, wie sie funktioniert; nur der Schlüssel wechselt von einem Anwender des Verfahrens zum nächsten und muss daher in der Regel geheimgehalten werden. Die Entschlüsselung geht oft nach demselben Verfahren wie die Verschlüsselung vor sich, nur mit einem anderen Schlüssel. Die Verschlüsselungsverfahren lassen sich danach einteilen, wer in der Lage ist, einen verschlüsselten Text wieder zu entschlüsseln. Für diese Unterscheidung muss man also wissen, ob es zu einem Schlüssel für die Verschlüsselung einen Schlüssel für die zugehörige Entschlüsselung gibt und ob sich der eine aus dem anderen ermitteln lässt und umgekehrt.

Die Ein-Weg-Verschlüsselung ist eine echte Sackgasse: ist der Text einmal verschlüsselt, so kann ihn niemand mehr entschlüsseln. Diese Verfahren sind daher, wenn sie korrekt entworfen sind, sehr sicher, da es keinerlei Geheimnis über den Schlüssel gibt, das Unbefugten in die Hände fallen könnte. In der Regel können sogar verschiedene Klartexte zum selben verschlüsselten Text führen; manchmal macht man sich das zunutze, um den Text bei der Verschlüsselung zu kürzen. Angewandt werden solche Verfahren, wo es nicht nötig ist, dass der Klartext zurückgewonnen werden kann:. In der englischsprachigen Literatur findet man für solche Verfahren die Begriffe hash und digest.

Ersterer ist ein wenig unglücklich. Er stammt aus der Datenhaltung und bezeichnet die Komprimierung eines längeren Inhalts auf eine verkürzte Darstellung zum effizienteren Zugriff. Ein gutes Verfahren zur Ein-Weg-Verschlüsselung wird zwar in der Regel auch ein gutes Hash-Verfahren sein; das Umgekehrte gilt aber nicht: für ein Hash-Verfahren ist es gleichgültig, wie leicht man aus einem Hash-Wert einen Ausgangstext dazu konstruieren kann, während es für die Ein-Weg-Verschlüsselung ausschlaggebend ist, dass das nicht geht. Deswegen muss der von einer Ein-Weg-Verschlüsselung erzeugte Text auch eine gewisse Mindestlänge haben, um das Durchprobieren vieler Ausgangstexte unmöglich zu machen. Dies ist der Fall, an den man spontan denkt, wenn von Verschlüsselung die Rede ist: derjenige, der den Text verschlüsselt und derjenige, der ihn später entschlüsselt das kann natürlich auch derselbe sein, wenn die Verschlüsselung nur der sicheren Aufbewahrung dienen sollte , haben einen Schlüssel vereinbart, den sie beide benutzen.

Wer verschlüsseln kann, kann auch entschlüsseln und umgekehrt. Das bedeutet in der Regel nicht, dass der Schlüssel zum Entschlüsseln exakt derselbe ist wie der zum Verschlüsseln - es reicht, wenn der eine in einfacher Weise aus dem anderen erschlossen werden kann. Die Schwäche symmetrischer Verschlüsselungsverfahren in der Datenkommunikation ist die Notwendigkeit, zwischen Sender und Empfänger einer Nachricht den gemeinsam benutzten geheimen Schlüssel auszutauschen. Dieser Austausch darf nicht belauscht werden, sonst ist die gesamte Verschlüsselung zwecklos. Die eben genannte Schwäche der symmetrischen Verschlüsselung wird bei der asymmetrischen Verschlüsselung vermieden.

Hier reicht die Kenntnis der Verschlüsselung nicht zur Entschlüsselung aus und umgekehrt auch nicht. Das Verfahren selbst und der Schlüssel für eine Richtung darf daher ohne weiteres bekannt werden, wenn es für den Zweck der Anwendung ausreicht, dass der Schlüssel für die andere Richtung geheim bleibt. Die Eigenschaft eines Textes, klar lesbar zu sein, ist zwar für den Nutzer des Textes interessant, nicht aber für die Verfahren zur Ver- und Entschlüsselung - für diese besteht kein Unterschied zwischen den beiden Richtungen. Es ist gleichgültig, ob ein Text zuerst ver- und dann entschlüsselt wird oder umgekehrt. Man kann sich das in einem Diagramm etwa so klarmachen:. Würde man nun hier die Begriffe "verschlüsseln" und "entschlüsseln" miteinander vertauschen, so läge ebenso eine voll verwendbare asymmetrische Verschlüsselung vor.

Von dieser Vertauschbarkeit wird auch bei der Anwendung asymmetrischer Verschlüsselungstechniken Gebrauch gemacht. Die Begriffe "verschlüsseln" und "entschlüsseln" im obigen Diagramm sind sogar irreführend, weil keineswegs der eine Schlüssel zum Verschlüsseln vom Klartext weg und der andere zum Entschlüsseln zum Klartext hin verwendet wird. Vielmehr unterscheiden sich die beiden Schlüssel dadurch, wer sie verwenden soll und und durch die notwendige Geheimhaltung:. Wir sehen uns nun an, wie die eingangs erwähnten drei Ziele mit Hilfe asymmetrischer Verfahren erreicht werden können. Vertraulichkeit : Um jemanden eine Nachricht so zukommen zu lassen, dass nur der Empfänger sie lesen kann, wird sie mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers verschlüsselt, der ja allgemein bekannt ist.

Authentisierung : Um eine Nachricht unfälschbar mit ihrem Absender zu verbinden, wird sie mit dem privaten Schlüssel des Absenders verschlüsselt und dann werden beide Formen versandt. Der Empfänger kann die verschlüsselte Version mit dem öffentlichen Schlüssel des Absenders entschlüsseln und das Resultat mit der unverschlüsselten Nachricht vergleichen. Stimmen sie überein, so ist nachgewiesen, dass sie der Ansender selbst verschlüsselt hat, denn niemand sonst ist im Besitz des privaten Schlüssels. Malaysia: Bitcoin-Handel ab sofort 100 % legal - ist bitcoin in malaysia illegal.

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Diese Probleme wurden beispielsweise durch einen Vorfall deutlich, bei dem Verisign auf die Firma Microsoft ausgestellte Zertifikate an Personen ausgab, die sich fälschlicherweise als Microsoft-Mitarbeiter ausgegeben hatten. Es wäre z. Obwohl diese Zertifikate sofort widerrufen wurden, nachdem der Fehler bemerkt wurde, stellten sie doch weiterhin ein Sicherheitsrisiko dar, da die Zertifikate keinen Hinweis darauf enthielten, wo ein möglicher Widerruf zu finden ist. Dieser Fall ist ein Zeichen dafür, dass man sich nicht immer auf die Vertrauenswürdigkeit von Zertifikaten und die Sorgfalt von Zertifizierungsstellen verlassen kann.

Die Sperrung eines Zertifikats ist nur dann effektiv, wenn bei der Prüfung aktuelle Sperrinformationen vorliegen. Zu diesem Zweck können Zertifikatsperrlisten CRL oder Onlineprüfungen z. OCSP abgerufen werden. Standards für Online-Validierungsdienste sind OCSP und SCVP , wobei SCVP bisher kaum verwendet wird. Für Zertifizierungsstellen, die Public-Key-Zertifikate ausstellen, werden in ETSI TS QCP und ETSI TS NCP, LCP und EVCP [2] verschiedene Sicherheitsniveaus definiert:. Bekannte Anbieter für Webserver- und E-Mail-Zertifikate sind Thawte , Verisign , GeoTrust , GlobalSign und CAcert. Die so entstandene Zertifikatkette wird auch als "Chain of Trust" bezeichnet.

Wenn nun jemand in den Besitz Ihres privaten Schlüssels gelangt, kann er in Ihrem Namen Mails schreiben oder sich auf Portalen und Servern in Ihren Account einloggen. Daher ist es entscheidend, dass Sie den privaten Teil Ihres Schlüssel möglichst gut schützen. Zum einen sollten Sie eine gutes Passwort für Ihren Keystore verwenden. Der Keystore ist der Ort, an dem Ihr Schlüssel lokal gespeichert ist. Ohne das Passwort kann niemand den privaten Schlüssel aus dem Keystore entnehmen. Zum anderen sollten Sie Ihren privaten Schlüssel nur an sicheren Orten speichern - z. Öffentlich zugängliche Home-Verzeichnisse, z. Diese Zertifikate binden den öffentlichen Schlüssel an die Identität seines Eigentümers innerhalb einer Public-Key -Infrastruktur.

Der am häufigsten verwendete Standard für digitale Zertifikate ist X. Ein X.