Warum Bitcoin soviel Strom verbraucht

28.1.2022

Warum braucht es so viel Strom, um ein Bitcoin zu meinen

Warum Bitcoin soviel Strom verbraucht



Interview Gerald H. Neuer Abschnitt Wissen. Wissenschafts-Portal MDR Wissen - Wissenschaft und Forschung aus Mitteldeutschland und der Welt MDR Wissen Startseite. Copper vor 16 Wochen Nun die Grünen kritisieren zurecht bereits diese Währungen aufgrund des negativen Nebeneffekts. Kommentare öffnen. Mehr zum Thema. Zukunft Wasserstoff Wie aus dem Diesel ein sauberer Motor wird Wie aus dem Diesel ein sauberer Motor wird. Technik gegen Klimawandel Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre schon effizient möglich Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre schon effizient möglich. Flugverkehr Wellenreiten auf Höhenwinden könnte dem Klima helfen Luftfahrt: Windsurfen für klimafreundlicheren Flugverkehr.

Klimakarte Mitteldeutschland Hitze und Trockenheit: Der Klimawandel passiert jetzt Interaktive Karte zeigt den Klimawandel in Mitteldeutschland. Quantencomputer Googles neuer Superrechner ist offiziell — und IBM 'not amused' Googles Quantencomputer ist offiziell — und IBM 'not amused'. Der Mitteldeutsche Rundfunk ist Mitglied der ARD. Wenn sich der Preis von Bitcoin auf Wenn der Preis von Bitcoin deutlich sinkt, werden die Bitcoin Miner dagegen ihren Aufwand als unrentabel empfinden und beginnen, die weniger effizienten Geräte abzuschalten. Im Moment schätzt Digiconomist, dass Bitcoin weniger als 1 Prozent so viel Energie verbraucht wie die US-Wirtschaft. Das bedeutet, dass Bitcoins Energieverbrauch den der Vereinigten Staaten übersteigen würde, wenn der Preis von Bitcoin um das fache auf über 1 Million Dollar steigen würde.

Kaum jemand hätte damals eine fache Steigerung in den letzten zwei Jahren erwartet - auch, weil die Kryptowährung bereits zuvor bereits massiven Kursschwankungen unterworfen war. Dennoch stehen wir heute an einem Punkt, an dem der wert der Digitalwärhung förmlich explodiert. Viele gehen von der Annahme aus, dass Bitcoin Mining auf einem mathematischen Prozess basiert, der mit zunehmender Produktion von Bitcoins immer schwieriger wird. Das ist so nicht ganz richtig. Bitcoin braucht also mehr doppelt so viel Strom wie ganz Österreich. Der Grund dafür liegt in der speziellen Verschlüsselung und dem Belohnungssystem von Bitcoin. So geht etwa der sogenannte " Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index " der gleichnamigen britischen Universität derzeit von einem jährlichen Energieverbrauch von knapp Terrawattstunden TWh aus.

Viele Menschen schätzen Bitcoins aufgrund der hohen Anonymität und Unabhängigkeit gegenüber Zentralbanken. Gleichzeitig ist die neue Währung aufgrund der nur vergleichsweise geringen Anzahl an Transaktionen pro Minute für den alltäglichen Gebrauch noch nicht einwandfrei geeignet. Interessant ist jedoch, dass die Währung stets während Bankenkrisen etwa während der Liquiditätsprobleme der zypriotischen Regierung im Wert nach oben schnellt. Wie viel Strom braucht man nun für den Abbau eines Bitcoins über die Blockchain. Weil sie ein dezentrales Netz ist, das aus unzähligen, unabhängig voneinander agierenden Rechnern weltweit besteht , kann man den genauen Verbrauch nicht ermitteln. Die gesamte Rechenleistung, die für das Bitcoin-Mining verwendet wird, lässt sich hingegen problemlos herausfinden.

Gleichzeitig steigt die benötigte Rechenleistung für einen einzigen Bitcoin konstant - eines der Basisprinzipien des Bitcoins. Der privat angeschaffte Bitcoin-Mining Computer eines Kryptowährung-Anhängers wird wahrscheinlich weitaus weniger effizient wirtschaften als gigantische, kommerziell angelegte Bitcoin-Mining Farmen in Island. Dass der Stromverbrauch so erstaunlich hoch ist, hat mit dem hohen Aufwand beim Mining zu tun. Um Bitcoins zu schürfen, müssen Computer komplexe Rechenaufgaben lösen. Iota cryptocurcy price.: was ist vechain cryptocurcy?.

Je mehr Menschen sich am Bitcoin-Schürfen versuchen, desto aufwändiger sind die Berechnungen, um neue herzustellen. Das macht unabhängig von Institutionen und ihren Servern. Dafür nutzen sie die sogenannte «Blockchain», eine dezentrale Art der Speicherung. Eine Blockchain ist eine Liste von Transaktionen. Ist eine Überweisung gemacht, bleibt das in der Blockchain vermerkt. Die Liste ist einsehbar , allerdings ist die Identität der Teilnehmer unbekannt. Sie alle verstecken sich hinter einer ID aus Nummern und Buchstaben. Die Überweisungen können nicht gelöscht werden, weil alle Beteiligten eine eigene Kopie lokal speichern. Die Herausforderung ist, sicherzustellen, dass die Liste nur korrekt bearbeitet werden kann und alle denselben Stand haben.

Sonst würde sie nicht als verlässliches Dokument taugen. Deshalb gibt es bestimmte Regeln, wie an der Liste geschrieben werden kann. Die Liste ist in Abschnitte, sogenannte Blöcke, eingeteilt. Alte Blöcke lassen sich nicht einfach so abändern, weil alle neueren Blöcke mit dem vorhergehenden Block verknüpft sind, und zwar durch eine Zahl, den Hash. Ein Hash entsteht, wenn man Text oder Zahlen, in diesem Fall eine Liste von Transaktionen, in eine kryptografische Hashfunktion einspeist. Er «gehört» zur Liste so eindeutig wie ein Fingerabdruck zu einer Person. Es ist einfacher, von einem Menschen auf seinen Fingerabdruck zu schliessen, als den Urheber eines Fingerabdrucks zu finden.

Und das gilt auch für einen Hash. Diesen kann man leicht errechnen, aber den Rückweg nicht. Das kann die Hinterbliebenen in die Bredouille bringen. E-Mails, E-Books, Dating-Profile: Was kann ich vererben, was nicht. Kryptowährungen wie Bitcoin werden in Afrika immer beliebter - auch, weil mobiles Bezahlen auf dem Kontinent längst zum Alltag gehört. Für die junge, technikaffine Bevölkerung hat das virtuelle Geld viele Vorteile. Wie geht es weiter mit dem Bitcoin. Als Währung gedacht, doch vor allem zum Spekulieren genutzt. Der Hype um die Kryptowährung wirft die Frage auf, ob das digitale Objekt der Begierde überhaupt noch zum Bezahlen taugt.

Mehr Infos Okay. Das ist die einzige Möglichkeit, um neue Bitcoins zu schürfen - aber auch nur so lange, bis alle 21 Millionen Münzen im Umlauf sind. Schätzung zufolge passiert das aber erst im Jahr Wie das Bitcoin-Mining funktioniert. So viel Strom verbrauchen Länder und Bitcoin-Miner im Vergleich. Welche Probleme verursacht der hohe Stromverbrauch. Wie könnte beim Mining weniger Energie draufgehen. Es gibt einige Lösungsvorschläge, um den massiven Energiehunger beim Bitcoin-Mining zu drosseln. Einige Kryptowährungen sind umweltfreundlicher , weil sie weniger Strom verbrauchen. Sie verifizieren Transaktionen anders, das aufwendige Hashing fällt weg.

Zu diesen Währungen gehören Ripple oder Cardano. Im Rennen um das digitale Siegel stehen die Buchhalter in einem gnadenlosen Konkurrenzkampf. Konnte man anfangs mit einem PC ein paar Bitcoins verdienen, so musste man schon bald seinen Computer mit teuren Grafikkarten aufrüsten. Doch schnell rentierte auch diese Investition nicht mehr. Die «Miner» stiegen auf Geräte um, die mit Hilfe spezialisierter Chips noch schneller rechnen können. Ein weiterer wichtiger Grund für den hohen Stromkonsum liegt im Bitcoin-Preis: Je teurer der Bitcoin, desto mehr Strom verbraucht das Netzwerk. In den meisten Ländern rentiert eine Bitcoin-Mine schon lange nicht mehr, weil der Strom viel zu teuer ist.

Gigantische Rechenzentren profitieren dort vom günstigen Strompreis dank Korruption. Die Köpfe hinter den neueren Kryptowährungen, wie etwa Ethereum, arbeiten an einer Alternative zum rechenintensiven Siegel. Die virtuellen Buchhalter haften in Zukunft mit ihrem Vermögen: Wer beim Mogeln erwischt wird, verliert sein Geld. Doch bis diese Idee umgesetzt wird, dürfte es noch ein, zwei Jahre dauern. Wie sicher der neue Mechanismus ist, wird sich weisen, denn noch fehlen die Erfahrungen. Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.