Bitcoin: Steuern 2020/2021 in Deutschland – wie Sie keine Steuerhinterziehung begehen

27.11.2021

Mussen Sie Steuern auf Bitcoin-Gewinne zahlen?

Bitcoin: Steuern 2020/2021 in Deutschland – wie Sie keine Steuerhinterziehung begehen

Bitcoin: Steuern 2020/2021 in Deutschland – wie Sie keine Steuerhinterziehung begehen

Es gibt da nur ein Problem: Kryptowährungen unterliegen wie Aktien Kursschwankungen. Welche Reihenfolge der Ein- und Verkäufe muss also eingehalten werden. Die VLH empfiehlt deshalb, alle Bitcoin-Geschäfte, die Sie tätigen, ganz genau zu dokumentieren. So können Sie im Zweifel dem Finanzamt genaue Nachweise liefern. Immerhin: Auch Verluste aus dem Bitcoin-Handel können gegengerechnet werden — entweder mit Gewinnen aus dem Vorjahr oder dank Verlustvortrag mit künftigen Gewinnen. Nicht selten kommt es vor, dass Bitcoin übers Internet gestohlen werden.

In diesem Fall verweigern die Finanzämter bislang die Feststellung eines Verlusts bei den Steuern. Das gilt selbst dann, wenn der Diebstahl und damit der Totalverlust innerhalb eines Jahres nach dem Kauf erfolgten. Steuerpflichtige sind dazu verpflichtet, jede Transaktion lückenlos zu dokumentieren. Dies gilt auch für Transaktionen zwischen persönlichen Krypto-Geldbörsen, sogenannte Wallets. Bei vielen Krypto-Börsen kann die gesamte Transaktionshistorie in elektronischer Form exportiert werden. Werden etwa Bitcoins innerhalb der Jahresfrist mit Gewinn verkauft, handelt es sich dabei um Spekulationsgewinne, die dem regulären Einkommensteuersatz unterliegen.

Wer in eine virtuelle Währung investiert hat, sollte daher den Anschaffungsvorgang dokumentieren. Denn um den zu versteuernden Betrag zu ermitteln, braucht man die Anschaffungskosten. Die gute Nachricht: Gewinne können mit Verlusten aus anderen Spekulationsgeschäften im selben Jahr verrechnet werden. Verwendete Quellen: E-Mail-Austausch mit Prof. Hartmut Schwab, Präsident der Bundessteuerberaterkammer. Mehr zum Thema Akzeptiert Amazon bald Bitcoin. Bitcoin fällt erstmals seit 5 Monaten unter Themen: Steuern , Steuererklärung , Bitcoins , Kryptowährung , Ethereum , OECD , Bafin , Solidaritätszuschlag , Kirchensteuer , Finanzamt , Finanzratgeber , Finanz- und Steuerrecht. Leserbrief schreiben. Artikel versenden. Hinweis: Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt. Anmerkung: Die Inhalte auf computerbild.

Autoren, Herausgeber und die zitierten Quellen haften nicht für etwaige Verluste, die durch den Kauf oder Verkauf der in den Artikeln genannten Wertpapiere oder Finanzprodukte entstehen. Zu Kryptowährungen: Diese sind nicht reguliert und ihre Preise können stark schwanken. Deshalb eignen sich Kryptowährungen nicht für alle Investoren. Das Trading von Kryptowährungen unterliegt keinerlei Aufsicht durch die EU-Regulierungsbehörden. Ihr Kapital ist Risiken ausgesetzt. Die Partizipation am Kursgewinn oder Kursverlust beträgt dabei nahezu Voraussetzung dafür ist der Besitz eines Wallets, einer elektronischen Brieftasche. Gekauft wird dann online auf sogenannten Bitcoin-Marktplätzen oder auf Bitcoin-Börsen.

Die Abwicklung erfolgt anonym, was für viele Anleger wichtig sein kann. Der Verkauf kann analog zum Kauf erfolgen, entweder über CFD-Broker oder über Verkauf der Zertifikate oder bei echten Bitcoins dann über Bitcoin-Börsen. Meist erfolgt der Verkauf über den gleichen Weg wie der Kauf. Daher ist es sinnvoll, sich vor dem Kauf von Kryptowährungen eingehend mit der Thematik zu beschäftigen und sich für den passenden Weg zu entscheiden. Das Verfahren der kryptografischen Verkettung in einem dezentralen Buchführungs-System ist die technische Basis von Kryptowährungen. Als erste Anwendung von Blockchain wurde die Kryptowährung Bitcoin eingeführt. Kennzeichen von Blockchain ist ein dezentrales Netzwerk und damit ein verteiltes Datenbankmanagementsystem.

In Zukunft wird die Blockchain-Methode weiter an Bedeutung gewinnen. Weitere Informationen zu diesem sehr komplexen Thema finden Sie hier. Unter Mining versteht man das Erzeugen von Kryptocoins. Steuerlich wird dies wie ein Gewinn aus Gewerbebetrieb angesehen. Aktuelle Testberichte von Hard- und Software gratis per Newsletter. Bei der Beurteilung, ob und wie viel Steuern auf Gewinne aus dem Handel mit Bitcoin zu bezahlen sind, sind zwei Details entscheidend:. Grundsatzlich gilt: Halten Sie Bitcoin oder eine andere Kryptowahrung langer als ein Jahr, mussen Sie beim Verkauf von Bitcoin keine Steuern auf den Gewinn zahlen — egal, wie hoch dieser ausfallt. Findet der Verkauf innerhalb eines Jahres nach dem Kauf statt, ist die Gewinnhohe entscheidend. Gewinne bis Euro sind ebenfalls steuerfrei. Sobald Sie auch nur einen Euro mehr Gewinn gemacht haben, mussen Sie den kompletten Betrag, nicht nur den einen Euro zu viel, versteuern.

Verkaufen Sie beispielsweise ein Kunstwerk mit einem Gewinn von 1. Sie konnen dann fur Ihren Gewinn beim Bitcoin die Steuern nicht umgehen. Dann ist es nicht einfach, bei den Bitcoin Steuern die Hohe zu ermitteln. Angenommen, Sie kaufen innerhalb eines Jahres jeden Monat Bitcoin, jedes Mal zu einem anderen Kaufpreis, und verkaufen nach mehr als einem Jahr alle Bitcoin auf einmal — konnen Sie dann noch eindeutig sagen, was die exakte Haltedauer ist und was genau in der Steuererklarung genau angegeben werden muss. Um diese Frage fur alle einheitlich beantworten zu konnen, wird in der Regel die sogenannte FIFO-Methode angewendet: First-in-First-Out. kryptoabsolutismus: bärtierchen. Es wird also davon ausgegangen, dass die Bitcoin, die zuerst gekauft wurden, auch zuerst wieder verkauft werden. Hier erfahren Sie mehr dazu.

Ihre Ansprechpartner zu allen Themen rund um die Besteuerung von Bitcoin, Ether und anderen Coins sind Rechtsanwalt Philipp Hornung , Steuerberater Jürgen Schwendemann , Rechtsanwalt Benjamin Kirschbaum , Wirtschaftsjuristin Eva Wohlgemuth sowie Steuerassistent Erik Stephan. Kryptosteuererklärung: Fristen, Strafen, Beratung Wie werden Miningerträge besteuert. Gewinnermittlung bei Kryptowährungen: Fifo oder Lifo. Steuerhinterziehung und Kryptowährungen. Beratung durch Fachanwälte und spezialisierte Steuerberater für Kryptowährungen Erfahrung im Recht kryptographischer Währungen seit Individuelle Einschätzung Ihrer Trades Automatisierte Aufbereitung Ihrer CSV-Dateien Rekonstruktion verlorener Trade-Details und Verbrauchsreihenfolge Beratung zur Wahl der Verbrauchsreihenfolge FIFO vs.

LIFO Korrespondenz mit Finanzamt durch WINHELLER Verteidigung der Steuererklärung vor Finanzgericht Aufklärung von unklaren Sachverhalten. Kontakt Sie wünschen eine Beratung zur Besteuerung von Kryptowährungen?