Kryptowährungen: Bitcoin und Steuerhinterziehung

24.10.2021

Muss ich Bitcoin-Ertrage melden?

Kryptowährungen: Bitcoin und Steuerhinterziehung

Kryptowährungen: Bitcoin und Steuerhinterziehung

Wie werden Hard Forks steuerlich behandelt. Der Gewinn auf den Verkauf von über Hard Forks erhaltenen Coins kann steuerfrei sein oder aber der Besteuerung unterliegen. Hier kommt es auf den Einzelfall an. Hier erfahren Sie mehr dazu. Ihre Ansprechpartner zu allen Themen rund um die Besteuerung von Bitcoin, Ether und anderen Coins sind Rechtsanwalt Philipp Hornung , Steuerberater Jürgen Schwendemann , Rechtsanwalt Benjamin Kirschbaum , Wirtschaftsjuristin Eva Wohlgemuth sowie Steuerassistent Erik Stephan. Kryptosteuererklärung: Fristen, Strafen, Beratung Wie werden Miningerträge besteuert. Gewinnermittlung bei Kryptowährungen: Fifo oder Lifo. Steuerhinterziehung und Kryptowährungen. Beim Cloudmining — man schürft also nicht selbst, sondern lässt schürfen — kommt es bei der Besteuerung auf die genaue vertragliche Ausgestaltung mit dem Dienstleister an.

Das Finanzamt prüft also aktuell noch jeden Einzelfall individuell. Eine dieser Möglichkeiten ist das sogenannte Initial Coin Offering, kurz ICO. Firmen, deren Geschäftsmodell auf einer Kryptowährung basiert, nutzen das ICO als eine Art Crowdfunding. Letztlich wird bei einem Initial Coin Offering ein Teil einer neu emittierten Kryptowährung an Anleger entweder gegen eine staatliche Währung oder beispielsweise Bitcoins verkauft. Denn das Phänomen Bitcoin ist neu und Steuergesetzgebung und Verwaltungsabläufe darauf nicht eingestellt.

Das beginnt damit, dass Gewinne aus Geschäften mit Kryptowährungen zunächst einmal keine Kapitalerträge darstellen. Den Kryptowährungen sind nach Auffassung des Bundesfinanzministeriums keine Kapitalanlagen, sondern Wirtschaftsgüter wie etwa Edelmetalle, Antiquitäten oder Immobilien. Dank eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs EuGH wird dafür zwar keine Umsatzsteuer fällig, die Gewinne jedoch fallen unter die ganz normale Einkommensteuer. Nach einjähriger Haltedauer sind die Gewinne zwar steuerfrei, doch ist davon auszugehen, dass die wenigsten Bitcoin so lange gehalten wurden. Alles, was etwa gekauft und verkauft wurde, fällt unter die Steuerpflicht.

Für die Bitcoin-Anleger stellen sich nun eine Reihe von Problemen. Denn sie müssen die Einkünfte eigenständig ermitteln und offenlegen. Gerade für diejenigen, die die einfache Möglichkeit an einem Bitcoin-Handelsplatz hin und her zu handeln, gern genutzt haben, folgt nun Schwerstarbeit. Manche müssten Hunderte von Seiten an Unterlagen erstellen, weil nicht alle Plattformen eine Datenaufbereitung für Steuerzwecke anbieten. Zudem seien so schwierige Fragen zu beantworten, wie etwa ob das LIFO- oder das FIFO-Prinzip anzuwenden sei. Aber nicht in jedem Fall. Gewinne aus dem Verkauf von Bitcoins sind unter bestimmten Voraussetzungen steuerfrei. Tests der Woche Sie haben es fast geschafft. Bitcoin Halving Countdown: bitcoin. Aktuelle Testberichte von Hard- und Software gratis per Newsletter.

Bei der Beurteilung, ob und wie viel Steuern auf Gewinne aus dem Handel mit Bitcoin zu bezahlen sind, sind zwei Details entscheidend:. Grundsätzlich gilt: Halten Sie Bitcoin oder eine andere Kryptowährung länger als ein Jahr, müssen Sie beim Verkauf von Bitcoin keine Steuern auf den Gewinn zahlen — egal, wie hoch dieser ausfällt. In Deutschland und Österreich gilt für Kryptowährungen eine Spekulationsfrist von einem Jahr. Wer seine Coins also ein Jahr und einen Tag gehalten hat, kann sämtliche Gewinne steuerfrei mitnehmen. Damit sind Krypto-Investoren steuerlich günstiger gestellt als Aktienanleger, denn auf Aktiengewinne werden unabhängig von der Haltedauer 25 Prozent Kapitalertragssteuern fällig.

Das ist korrekt. Doch auch ein Krypto-Investor muss einiges beachten, wenn er die Steuerfreiheit nach einem Jahr Haltedauer nutzen will. Was viele nicht wissen: Wenn ich innerhalb eines Jahres meine Bitcoins etwa in eine andere Kryptowährung wie Ethereum wechsle oder eine Ware damit bezahle, löse ich dadurch ein steuerliches Ereignis aus. Auf Kursgewinne dieser Assets muss man, ebenso wie bei Aktien auch, in jedem Fall Steuern bezahlen, unabhängig von der Haltedauer. Florian Wimmer 31 begann während seines ersten Jobs bei dem Wirtschaftsprüfer und Berater KPMG damit, sich mit Kryptowährungen zu beschäftigen. Seitdem lässt den studierten Programmierer das Thema nicht mehr los: gründete er mit Mathias Maier, Gerd Karlhuber, Patric Stadlbauer und Gert Weidinger im österreichischen Linz die Firma Blockpit.

Ziel ist es, sämtliche Krypto-Assets mitsamt fälliger Steuerschuld gesammelt an einem Ort verfolgen zu können. Dabei können Nutzer jederzeit einen Steuerbericht für die eigene Steuererklärung anfordern. Wenn eine kaufmännische Buchhaltung fehlt, muss der Steuerpflichtige Aufstellungen über Aktiven und Passiven, Einnahmen und Ausgaben sowie Privatentnahmen und Privateinlagen beibringen vgl. Andere Einkünfte, welche in Bitcoins vereinnahmt werden, sind grundsätzlich steuerbar gemäss der jeweiligen Art des Einkommens, das heisst z. Für die Bemessung des steuerbaren Einkommens in Bitcoins hat die ESTV bislang keine Vorgaben bzw.

Preise publiziert, weshalb dem Steuerpflichtigen ein eigenes Ermessen betreffend Umrechnung in Schweizer Franken offensteht. Das einmal gewählte System muss jedoch danach längerfristig beibehalten werden. Wer als Steuerpflichtiger vorsätzlich oder fahrlässig bewirkt, dass eine Veranlagung zu Unrecht unterbleibt oder dass eine rechtskräftige Veranlagung unvollständig ist, wird nach Art. Die Busse beträgt in der Regel das Einfache der hinterzogenen Steuer. Sie kann bei leichtem Verschulden bis auf einen Drittel ermässigt, bei schwerem Verschulden bis auf das Dreifache erhöht werden. Daher empfiehlt es sich vor allem bei grösseren Beträgen, die Deklaration der Bitcoins im Reinvermögen vollständig und wahrheitsgetreu vorzunehmen. Hat man dies in der Vergangenheit versäumt, besteht die Möglichkeit einer straflosen Selbstanzeige, sofern der Sachverhalt den Steuerbehörden noch nicht bekannt ist.

Denn zeigt die steuerpflichtige Person erstmals eine Steuerhinterziehung selbst an, wird von einer Strafverfolgung abgesehen, wenn 1 die Hinterziehung keiner Steuerbehörde bekannt ist, 2 sie die Verwaltung bei der Festsetzung der Nachsteuer vorbehaltlos unterstützt, und 3 sie sich ernstlich um die Bezahlung der geschuldeten Nachsteuer bemüht. Bei jeder weiteren Selbstanzeige wird die Busse unter den gleichen Voraussetzungen auf einen Fünftel der hinterzogenen Steuer ermässigt. Die ESTV behandelt digitale Währungen mehrwertsteuerlich gleich wie Schweizer Franken oder Geld in ausländischer Währung.

Das heisst der Handel mit Bitcoins stellt im Rahmen der Mehrwertsteuer weder eine Lieferung noch eine Dienstleistung dar, sondern vielmehr ein nicht-verbrauchsfähiges Zahlungsmittel, und ist somit mehrwertsteuerbefreit gemäss Art. Wird im Rahmen einer mehrwertsteuerpflichtigen Leistung - z. Somit müssen die Parteien keine zusätzliche Mehrwertsteuer bedingt durch die Verwendung von Bitcoins als Zahlungsmittel abrechnen. Neben Bitcoin als grösstes Krypto-Ökosystem bestehen zurzeit Tausende weitere digitale Informationseinheiten sogenannte «Tokens» oder «Altcoins» , darunter Ether und Ripple. Um die zivilrechtliche und steuerrechtliche Qualifikation dieser Tokens vornehmen zu können, muss man immer genau analysieren, welche Rechte dem Eigentümer an der digitalen Informationseinheit zustehen: Beschränken sie sich auf dingliche Rechte an der digitalen Sache oder funktionale Äquivalenz und werden keine weiteren Rechte gewährt, sind die Tokens als «Kryptowährung» gleich zu behandeln wie Bitcoins.

Dies ist wohl auch beim Ethereum-Protokoll und des darauf verwendeten Ether-Tokens der Fall. Ihre Meinung zum Thema. Anmelden mit facebook Anmelden. Jetzt eine von 20 Cineplexx-Geschenkeboxen gewinnen e-media. Bitcoin-Mining unterliegt mangels identifizierbarem Leistungsempfänger bzw. Zum Inhalt Accesskey [1] Zum Hauptmenü Accesskey [2] Zum Untermenü Accesskey [3] Zur Suche Accesskey [4]. Suche Suchen. Oktober Steuersatz Besteuerung vor dem 1. Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer. Der erzielte Gewinn ergibt sich dabei aus der Differenz zwischen dem Einkaufs- und dem Verkaufspreis.

Für die Bestimmungen dieser Werte ist grds. Das Schürfen von Kryptowährungen ist stets einkommensteuer- bzw. Ausreichend ist dabei bereits, dass der Steuerpflichtige es nur für möglich hält, dass diese Gewinne steuerpflichtig sind. Eine Verurteilung wegen Steuerhinterziehung kann erhebliche Folgen nach sich ziehen. Es droht dabei eine Geld- bzw. Neben der Rückzahlung der hinterzogenen Steuern sind darüber hinaus auch noch Zinsen und Verspätungszuschläge zu zahlen. Hinweis von LHP: Aufgrund der langen steuerlichen Verjährungsfristen 10 bis 13 Jahre bei Steuerhinterziehung, fünf Jahre bei leichtfertiger Steuerverkürzung schwebt noch lange das Damoklesschwert über so manchen bisher steuerlich nicht erklärten Einkünften aus Kryptowährungen. Dies gilt auch für Schwarzeinnahmen, die in diese Währungen investiert worden sind.