Bitcoin, Ether und Co: Steuerfragen von A-Z

21.1.2022

Kryptowahrungen finanzamt steuern.

Bitcoin, Ether und Co: Steuerfragen von A-Z



Die gute Nachricht: Gewinne können mit Verlusten aus anderen Spekulationsgeschäften im selben Jahr verrechnet werden. Kosten der Geschäfte mindern den Gewinn beziehungsweise erhöhen den Verlust. Und wenn trotzdem noch ein steuerlicher Gewinn entstanden ist, gilt eine Freigrenze von Euro. Wir nutzen Cookies und verschiedene Analyse-Tools, um diese Webseite für Sie optimal zu gestalten und weiter optimieren zu können. Firmen, deren Geschäftsmodell auf einer Kryptowährung basiert, nutzen das ICO als eine Art Crowdfunding. Letztlich wird bei einem Initial Coin Offering ein Teil einer neu emittierten Kryptowährung an Anleger entweder gegen eine staatliche Währung oder beispielsweise Bitcoins verkauft.

So können Kryptowährungs-Firmen neues Kapital aufnehmen. Haben Sie sich als Anleger an einem ICO beteiligt oder zum Beispiel Bitcoins verliehen, wird es mit der Steuererklärung komplizierter. Denn bisher gibt es von Seiten der Finanzverwaltung noch keine offizielle Stellungnahme zur Besteuerung dieser Investitionen. Kauft und verkauft ein Kapitalanleger Kryptowährungen wie Bitcoin, kann das ein Fall für das Finanzamt werden. Doch insbesondere, wenn aus dem Verkauf Verluste realisiert werden, wird es spannend. Erfahren Sie hier, unter welchen Voraussetzungen das Finanzamt die Verluste steuerlich feststellt und zur Verrechnung mit anderen Erträgen zulässt. Warum wurden Kryptowährungen eingeführt.

Ist Kryptowährung legal in Deutschland. Wie kann man Kryptowährung kaufen. Wie kann man Kryptowährung verkaufen. Weitere Fragen zum Thema Kryptowährung. Was bedeutet Blockchain. Benötige ich ein Konto bei einer Kryptobörse oder einem CFD-Broker. Herr Wendl vertritt Kapitalgesellschaften ebenso wie Personengesellschaften und Freiberufler. Er hilft Ihnen dabei, so wenig Steuern wie möglich zu zahlen. Ähnliche Beiträge. Katastrophenerlass — Wichtige Informationen Mehr erfahren. Die IOSS-Regelung: vereinfachte Umsatzsteueranmeldungen bei Fernverkäufen Mehr erfahren. Unternehmensnachfolge — Wichtige Aspekte und Checklisten Mehr erfahren. Schreibe einen Kommentar Antworten abbrechen Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Das sollte man jedoch vermeiden, da dies in der Regel steuerlich ungünstiger ist.

Dieses Tool wurde auch mit den Experten von der Steuerberatung TPA, welche auch das Video in diesem Artikel begesteuert haben, entwickelt. Das kann schon einige Stunden an Zeit sparen ;- Disclaimer: Ich bin einer der Eigentümer von kryptosteuer. Etwas komplizierter wird es bei anderen börsengehandelten Wertpapieren: den sogenannten ETCs Exchange Traded Commodities. Räumt ein ETC dem Kunden das Recht ein, die "Kryptowährung" tatsächlich ausgeliefert zu bekommen, gilt die Ein-Jahresfrist wie bei einem Direktinvestment. Gibt es keinen Auslieferungsanspruch, gilt die Regel mit der Abgeltungssteuer. Gerne Sind wir Ihnen dabei behilflich. Kaufpreis der früher erworbenen Bitcoins oder Kosten für das Schürfen der Bitcoins.

Die sog. First-in-first-out-Methode Fifo dürfte in diesen Fällen geeignet sein, die Anschaffungskosten zuverlässig zu bestimmen vgl. Dies gilt nur dann nicht, wenn der An- und Verkauf bestimmter Bitcoins ausnahmsweise klar von anderen Bitcoin-Geschäften abgegrenzt werden können. Da die Fifo-Methode mit Einführung der Abgeltungssteuer nicht mehr ausdrücklich gesetzlich geregelt ist, sollten Anleger ihre Bitcoin-Geschäfte allerdings sorgfältig dokumentieren, um ihrem Finanzamt im Zweifel geeignete Nachweise über die getätigten Transaktionen vorlegen zu können. Als Steuersatz wird der gewöhnliche individuelle Einkommensteuersatz zugrunde gelegt. Die Abgeltungssteuer hat insoweit also keine Bedeutung. Schwindel aufgrund körperlicher und seelischer Erkrankungen - multisit sessel. Diese steuerlichen Grundsätze zählen für alle Kryptowährungen — es ist also egal, ob Sie Bitcoin, Ethereum mehr dazu hier oder Cardano kaufen oder verkaufen.

Da Bitcoins nicht genauso versteuert werden wie etwa Gewinne aus Aktien, kann es sein, dass Ihre Gewinne aus Kryptowährungen komplett steuerfrei sind. Aber Vorsicht: Wenn Sie zwischendurch mit den Bitcoins etwas gekauft haben oder diese zwischenzeitlich in eine andere Kryptowährung umgetauscht haben, gilt diese Regel nicht für Sie. Als Wert des Geschäftes gelte dabei der aktuelle Währungswert an der Börse. In diesem Fall haben Sie mit Ihren Bitcoins Einkünfte generiert und die Spekulationsfrist erhöht sich auf zehn Jahre, erklärt Steuerberater Christoph Juhn im Interview mit "Finanzfluss". Verkaufen Sie in dieser Zeit Ihre Kryptowährungen, sind Ihre Gewinne erneut steuerpflichtig. In Fachkreisen sei diese Regelung aber durchaus umstritten. Dasselbe gilt auch, wenn Sie das sogenannte Staking betreiben, etwa bei Währungen wie Cardano, oder Ihre Kryptowährungen gegen Zinszahlungen verleihen Lending.

Da sich die ersten beiden Bitcoin länger als ein Jahr in Ihrem Besitz befinden, entfällt ohnehin jede Gewinnversteuerung. Für den Gewinn aus dem Verkauf des dritten Bitcoin müssten Sie nur Steuern zahlen, wenn Sie damit über Ihren jährlichen Freibetrag von Euro kommen würden. Um den Überblick über die Bitcoin-Steuern-Höhe zu behalten, ist es sinnvoll, sämtliche Käufe, inklusive Datum und Preis, zu dokumentieren und Verkäufe ebenfalls sorgfältig in das Dokument einzutragen. Aktuell gibt es neben der FIFO-Methode auch die LIFO-Regel zur Berechnung eventueller Steuern.

Dabei wird genau andersherum vorgegangen, denn LIFO bedeutet "Last in, first out" — also "zuletzt gekauft, zuerst verkauft". Beide Methoden können steuerliche Vor- oder Nachteile haben, das hängt vor allem von den Kursentwicklungen der Kryptowährungen ab.