Geschichte der Kryptographie

17.9.2021

Kryptographisches Ursprungswort

Geschichte der Kryptographie

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Dies ist durch gegenseitige Verifizierung oder mit Hilfe einer Public Key Infrastructure möglich. Beispiele für asymmetrische Verschlüsselungsalgorithmen sind Diffie-Hellman oder RSA Rivest, Shamir, Adleman. Die Besonderheit der asymmetrischen Kryptographie ist, dass mit einem öffentlichen Schlüssel chiffrierte Daten nur mit einem privaten Schlüssel wieder entschlüsselt werden können. Umgekehrt gilt, dass für die Entschlüsselung von mit einem privaten Schlüssel verschlüsselten Daten ein öffentlicher Schlüssel benötigt wird. Die asymmetrische Kryptographie lässt sich auch einsetzen, um digitale Signaturen zu realisieren. Hierbei verschlüsselt der Urheber mit Hilfe seines privaten Schlüssels einen berechneten Extrakt der Nachricht.

Damit verbunden war ein Verbot anderer Verfahren und Schlüssel. Einem Journalisten, der dies praktizieren wollte, ist es allerdings nicht gelungen, eine dafür zuständige Behörde zu finden. Nach einer Lockerung des Gesetzes ist die Verwendung bestimmter Kryptographieverfahren genehmigungspflichtig. Ein Verbot der Kryptographie ist nicht praktikabel, da die Algorithmen bekannt sind und jeder mit den notwendigen Programmierkenntnissen ein entsprechendes Programm selbst schreiben könnte. Web-Anwendungen wie z. Im Rahmen der digitalen Rechteverwaltung werden Kryptographieverfahren eingesetzt, deren Umgehung mittels Kryptoanalyse unter Strafe gestellt ist. Siehe auch : Post-Quanten-Kryptographie.

Wiktionary: Kryptografie — Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen. Dieser Artikel ist als Audiodatei verfügbar:. Normdaten Sachbegriff : GND : OGND , AKS. Kategorien : Wikipedia:Gesprochener Artikel Kryptologie Geheimnis. Navigationsmenü Meine Werkzeuge Nicht angemeldet Diskussionsseite Beiträge Benutzerkonto erstellen Anmelden. Namensräume Artikel Diskussion. Die Anforderungen an die moderne moderne Kryptographie sind durch das Aufkommen von Internet und seinen kommerziellen Anwendungen, wie E-Commerce und E-Cash ausgeweitet worden:. Maria erhielt Briefe von ihren Anhängern, die mit einem Nomenklator verschlüsselt waren. Zum Unglück für die Verschwörer war der Überbringer der Botschaften Gilbert Gifford ein Spion der englischen Königin Elisabeth, der dafür sorgte, dass alle Briefe zu Francis Walsingham, dem Sicherheitsminister von Elisabeth, kamen.

Da die Briefe verschlüsselt waren, stellte Walsingham den erfahrenen Codeknacker Thomas Phelippes als Geheimsekretär ein, dem die Entzifferung der Nachrichten mit Hilfe der Häufigkeitsanalyse gelang. Durch die Briefe kam die Nachricht über den geplanten Mord an Elisabeth ans Tageslicht. Walsingham wartete aber noch ab, denn er wollte die Namen aller Beteiligten erfahren. Um das zu erreichen, gab er Phelippes den Auftrag, die Briefe von und für Maria zu fälschen und diese mit einem anderen Text zu ergänzen. Am Juli antwortete Maria den Verschwörern und unterschrieb damit ihr eigenes Todesurteil. Bereits einen Monat später wurden die Verschwörer gefasst und am September hingerichtet. Bis heute ist nicht geklärt, ob die Briefe tatsächlich von Maria Stuart stammen. Es handelt sich dabei um ein Seiten starkes Buch, das in einer unbekannten Schrift verfasst ist.

Statistische Untersuchungen deuten darauf hin, dass es sich dabei nicht um ein in einer natürlichen Sprache verfasstes Buch handelt, sondern dass eine Verschlüsselung vorliegt sofern es sich nicht um eine sinnlose Buchstabenfolge handelt. Bis heute ist diese Verschlüsselung nicht gelöst. Neuere Forschungen sprechen eher für eine bedeutungslose Buchstabenfolge. Ebenfalls ungelöst ist die so genannte Beale-Chiffre , die angeblich die Lage eines Goldschatzes verrät. Einer von drei Teilen der Beale-Chiffre konnte mittels der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung entziffert werden. Die Zahlen repräsentieren die Anfangsbuchstaben der n-ten Worte im Originaltext. Die zwei anderen Teile sind bis heute nicht gelöst, und der Schatz wurde noch nicht gefunden.

Die Beale-Chiffre hat bereits einige Kryptoanalytiker und Schatzsucher beschäftigt. Auf Grund verschiedener Ungereimtheiten nimmt man inzwischen jedoch an, dass der Schatz in Wirklichkeit gar nicht existiert und die gesamte Geschichte erfunden ist. Ende des Jahrhunderts entstand ein weiteres kryptographisches Rätsel, das bis heute ungelöst ist: Die Dorabella-Chiffre. Damit bezeichnet man einen Code, den der englische Komponist Edward Elgar in einem Brief verwendete. Juli einem seiner Briefe einen Zettel mit kryptischen Zeichen beilegte.

Auf drei Zeilen verwendete Elgar 20 verschiedene Zeichen. Im amerikanischen Sezessionskrieg — wurde zwar bereits Telegrafie genutzt, doch die Bedeutung der Datenverschlüsselung und der Dechiffrierung wurden noch unterschätzt. Wer diese Gefahr umgehen will, muss sich auf anderem Weg treffen und die Schlüssel austauschen. Bitcoin-Kurs, Ether-Kurs & Co.: Aktuelle News von heute zu Kryptowährungen: dogecoin eur. Manche Messenger lösen das mittels eines QR-Codes, den man vom Smartphone des anderen einscannt und dann abgleicht. Darin ist der öffentliche Schlüssel kodiert. Oder es gibt eine elektronische Prüfsumme der Schlüssel in wenigen Zeichen, die man beispielsweise telefonisch vergleichen kann.

Merkmal einer guten Verschlüsselung ist, dass der Anbieter selbst diese nicht knacken kann; und das kann Apple auch nicht. Durch so genannte "Brutforce-Attacken", also das Ausprobieren verschiedener Passwörter, hätte dieser möglicherweise geknackt werden können. Andererseits können Nutzer einstellen, dass der Speicher nach zehn Fehlversuchen automatisch gelöscht wird. Ob der Attentäter diese Funktion aktiviert hatte, ist unbekannt. Die Gefahr, den Speicher zu löschen, hielt das FBI jedenfalls vom wilden Rumprobieren ab. Die Sicherheit hätte sich dadurch für alle iPhone-Nutzer verschlechtert.

Ein anderer Weg wäre gewesen, die Daten über das Backup in der iCloud zu bekommen. Dort sind sie zwar auch verschlüsselt, aber mit einem Schlüssel von Apple. Der Konzern hätte dem FBI also relativ einfach helfen können — wenn er gewollt hätte. Dieser Zustand betrifft übrigens auch alle anderen Apple-Kunden: Wer seine Daten in der iCloud speichert, hat weniger Sicherheit. Diese Option fiel im vorliegenden Fall aber weg, weil die Backup-Funktion des Attentäter-iPhones seit einigen Monaten nicht mehr benutzt worden war. In diesem Kapitel behandeln wir symmetrische Verschlüsselungsverfahren. Wir führen Grundbegriffe ein, die die Beschreibung solcher Verfahren ermöglichen. Ausführlich werden affin lineare Chiffren diskutiert und ihre Unsicherheit gezeigt.

In Kap. Es stellte sich heraus, dass sie alle affin linear und daher unsicher sind. Es fragt sich also, ob es mathematisch beweisbar sichere Verschlüsselungsverfahren gibt. Um diese Frage beantworten zu können, führen wir in diesem Kapitel mathematische Modelle der Sicherheit von Verschlüsselungsverfahren ein. Das erste solche Sicherheitsmodell und ein in diesem Modell sicheres Verschlüsselungsverfahren wurde von Claude Shannon [68] vorgestellt. Wir beginnen mit der Beschreibung dieses Modells. Es stellt sich dabei heraus, dass der Sicherheitsbegriff von Shannon zu restriktiv ist. Er wurde deshalb in den er Jahren weiterentwickelt. Grundlegend dafür sind Arbeiten von Shafi Goldwasser und Silvio Micali siehe [32]. Dieses Kapitel diskutiert auch das weiterentwickelte Modell.

Die Verfahren aus Kap. Perfekt sichere Systeme wurden in Kap. Sie stellten sich aber als ineffizient heraus. In diesem Kapitel wird das DES-Verfahren beschrieben. Mythologie , schaltet sich ein Dritter unbemerkt zwischen zwei Kommunikationspartner. Dabei täuscht er dem jeweils anderen vor, das tatsächliche Gegenüber zu sein. Ziel dieses Angriffs ist es, den Datenverkehr nach Belieben einzusehen oder gar zu manipulieren. Je nach Anwendungsbereich sind die Angriffsszenarien vielfältig. Ein beliebter Angriffsvektor ist etwa ein vom Angreifer eingerichtetes offenes WLAN-Netzwerk, mit dem sich das Opfer verbindet.

Der Cyberkriminelle kann so jeglichen Datenverkehr mitlesen, während das Opfer unbedacht im Internet surft. Auch eine verschlüsselte E-Mail-Kommunikation lässt sich nach gleichem Prinzip angreifen:. Der Sender verschlüsselt die Nachricht nun mit dem Public Key, welcher dem Angreifer ebenso vorliegt, dieser entschlüsselt sie mit seinem Private Key und kann die Nachricht lesen und manipulieren. Wir sind am Ende unserer Reise. Wir hoffen, dass Ihnen auch dieser Ausflug gefallen hat und Sie einiges mitnehmen konnten. Zum Abschluss wollen wir noch einmal einen kurzen Blick in die Zukunft werfen.

Sie werden wahrscheinlich schon einiges in den Medien über sie gelesen haben: Quantencomputer. Sie sind die leistungsfähigsten und schnellsten Computer der Welt. Die Frage, die sich hier in diesem Kontext stellt: Ist unsere Verschlüsselung heute vor Quantencomputern sicher. Was meinen Sie. Hat Ihnen unser Beitrag aus der Wissensdatenbank zum Thema Kryptographie gefallen. Dann gelangen Sie hier zur Übersichtsseite unserer Wissensdatenbank. Dort erfahren Sie mehr über Themen, wie Trojaner , Malware , Crypto Mining , IT-Sicherheit , DDoS-Attacken , Cryptolocker Virus , Computerwürmer , Brute-Force-Angriffe , GoBD , Cyber Kill Chain und Emotet.

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