Wie müssen Bitcoins deklariert werden

5.12.2021

Ist Bitcoin auslandisches Eigentum

Wie müssen Bitcoins deklariert werden


Wurde der Block aber von den anderen Teilnehmern ebenfalls als gültig akzeptiert, werden diese seinen Hashwert in ihre neu zu erstellenden Blöcke eintragen. Hält die Mehrheit der Teilnehmer den Block für gültig, wird die Kette also ausgehend von diesem Block am schnellsten weiter wachsen. Hält sie ihn nicht für gültig, wird die Kette ausgehend vom bisher letzten Block weiter wachsen. Die Blöcke bilden also keine einfache Kette, sondern einen Baum. Nur die vom ersten Block Wurzel längste in dem Baum enthaltene Kette wird als gültig betrachtet.

Dadurch besteht diese Form der Buchhaltung automatisch aus denjenigen Blöcken, die die Mehrheit als gültig akzeptiert haben. Dieser erste Block, mit dem eine Kryptowährung auch gestartet wird, wird als Genesis-Block bezeichnet. Er ist in vielen Fällen in der Betriebssoftware der Kryptowährung bereits enthalten und der einzige Block, der keinen Hashwert eines Vorgängers enthält. Jeder Teilnehmer, der basierend auf einem Block einen neuen erzeugt, akzeptiert und bestätigt damit auch die bisherigen Blöcke als regelkonform. Je mehr neue Blöcke basierend auf einem bestehenden Block erzeugt werden, desto besser sind die darin enthaltenen Transaktionen kollektiv bestätigt und damit unwiderruflich im Netz dokumentiert. Durch die Anpassung des Schwierigkeitsgrads an die von den Teilnehmern aufgewendete Rechenleistung kann die Rate, mit der neue Blöcke erfolgreich erstellt werden, justiert werden.

Bei Bitcoin wird dieser Wert nach Blöcken so angepasst, dass durchschnittlich mit einem neuen Block alle 10 Minuten zu rechnen ist. Die Anpassung findet also ungefähr alle zwei Wochen statt. Wer eine Transaktion durchführen möchte und diese dazu vom Netz der Teilnehmer bestätigt braucht, muss also im Durchschnitt 10 Minuten warten, bis diese in einem neuen Block eingetragen wurde. Nach etwa einer Stunde wurden diesem Block fünf weitere hinzugefügt. Wer jetzt noch diese Transaktionen in Frage stellen wollte, müsste sechsmal so viel Rechenleistung aufwenden wie der gesamte Rest aller Teilnehmer weltweit, um einen alternativen gültigen Zweig in der Blockchain zu etablieren.

Damit ist es nahezu unmöglich, einmal eingetragene Transaktionen zu löschen oder zu verändern. Nicht zuletzt um Angriffe auf den Betrieb einer Kryptowährung durch Überlastung Denial-of-Service -Angriffe zu vermeiden, werden Transaktionsgebühren erhoben, die sinnlose Überweisungen von Kleinstbeträgen vermeiden sollen. Diese Transaktionsgebühren werden erhoben, indem der Ersteller eines neuen Blocks darin die Übertragung des vereinbarten Betrags auf sein eigenes Konto mit eintragen darf. Die Transaktionsgebühren bilden damit zusätzlich zu den Neuemissionen einen Anreiz, sich an der Erstellung neuer Blöcke zu beteiligen. Sie bilden somit auch dann einen wirtschaftlichen Anreiz zur Beteiligung, wenn keine rentablen Neuemissionen mehr stattfinden.

Will der Initiator der Transaktion diesen Vorgang beschleunigen, kann er freiwillig in seinem Überweisungsauftrag eine erhöhte Transaktionsgebühr eintragen. Die anderen Teilnehmer werden diese Transaktion dann bevorzugt in ihre neuen Blöcke einbauen, um diese erhöhte Transaktionsgebühr für sich zu verbuchen. Die Schritte laufen dabei überlappend ab. Es wird kontinuierlich nach neuen Blöcken gesucht, und genauso kontinuierlich werden neue Transaktionen erstellt. Für den einzelnen Knoten ändert sich die Wahrscheinlichkeit, einen neuen Block zu finden, durch das Einfügen einer neuen Transaktion nicht. Da jeder Knoten bevorzugt seinen eigenen öffentlichen Schlüssel für den Empfang der Neuemission einträgt, sind die Blöcke, an denen weltweit gleichzeitig gearbeitet wird, alle verschieden. Fast alle Kryptowährungen arbeiten mit einer öffentlichen Buchhaltung.

Jeder Teilnehmer hat damit ungehinderten Zugriff auf sämtliche Transaktionen seit Einführung der Währung. Es gibt keine Bank und damit auch kein Bankgeheimnis. Allerdings gibt es ohne Bank auch keine Instanz, die einen Teilnehmer überhaupt als Person registriert. Jeder kann ein Schlüsselpaar erzeugen und mit dem öffentlichen der beiden Schlüssel am Zahlungsverkehr teilnehmen. Dieser öffentliche Schlüssel ist das Pseudonym des Teilnehmers. Kryptowährungen in der hier beschriebenen Form sind also ihrem Wesen nach bereits pseudonymisiert. Eine Kryptowährung erfüllt diese Anforderung bereits durch ihre Konstruktion. Allerdings schützen Pseudonyme nicht davor, dass die Zuordnung zu einer Person auf anderem Weg durchgeführt werden kann.

Um zu vermeiden, dass in einem solchen Fall die gesamte Chronik aller Buchungen dieser Person offenliegt, kann jeder Teilnehmer eine beliebige Anzahl Schlüsselpaare und damit Pseudonyme erzeugen. Das, was beispielsweise hier in der Wikipedia und anderen Netzdiensten als Sockenpuppe unerwünscht ist und teilweise sogar systematisch verfolgt wird, ist bei Kryptowährungen der vorgesehene Normalfall. Anonymität kann damit allerdings nicht erreicht werden. Um die Rückverfolgbarkeit von Zahlungen zu verhindern, werden als Dienstleistung Konten angeboten, die es erlauben, Transaktionen so über sie abzuwickeln, dass die Erkennung eines Zusammenhangs zwischen den eingehenden und ausgehenden Transaktionen möglichst erschwert wird.

Das wird zum einen erreicht, indem viele Teilnehmer über dasselbe Konto Zahlungsaufträge abwickeln und nur der Betreiber den Zusammenhang zwischen den ein- und ausgehenden Transaktionen kennt. Die Zahlung kann z. Derartige Dienste werden als mixing service dt. Mischdienst oder in Anlehnung an den Tatbestand der Geldwäsche auch als laundry service dt. Waschdienst bezeichnet. Krypto-Pionier: "Bitcoin steigt 2021 um 500 Prozent" - kryptowährung. Der wesentliche Nachteil besteht darin, dass den Betreibern dieser Dienste vertraut werden muss, sowohl was die Anonymisierung als auch die tatsächliche Ausführung der Zahlung betrifft.

Es liegt wieder ein zentraler Dienst vor, dem ähnlich einer Bank vertraut werden muss. Das läuft der Grundkonzeption einer Kryptowährung zuwider. Auch laundry services lassen sich als dezentraler Dienst der Gemeinschaft der Teilnehmer einer Kryptowährung realisieren. Mit Commitment-Verfahren , kryptographischen Akkumulatoren und Zero-Knowledge-Beweisen lässt sich eine Art digitales schwarzes Brett erzeugen, an dem anonym Beträge deponiert und wieder abgeholt werden. Um zu verhindern, dass hinterlegte Beträge vom Schwarzen Brett entfernt werden, muss dieses in gleicher Weise wie die Buchhaltung der Kryptowährung selbstorganisiert sein. Man kann das schwarze Brett also als eine Art anonyme Parallelwährung zur ursprünglichen Kryptowährung betrachten und in deren Buchhaltung integrieren. Die Anonymität von Kryptowährungen und das damit einhergehende Geldwäscherisiko führen zu Empfehlungen der FATF , die Travel Rule einzuführen, um Transaktionen von Kryptowährungen stärker nachvollziehen zu können.

Auch Kryptowährungen sind wie alle mit Software betriebenen Systeme nicht vor Softwarefehlern sicher. Bisher konnten beim Bitcoin alle Störfälle durch Softwarekorrekturen und kooperatives Verhalten der Beteiligten behoben werden. Es gibt jedoch keine Garantie, dass dies bei allen Kryptowährungen und für alle Zeit so sein wird. So gesehen muss auch die eingangs gemachte Aussage über das Nichtvorhandensein eines Single Point of Failure relativiert werden. Für das sogenante Kryptoverwahrgeschäft hat die BaFin explizite Regeln aufgestellt. Diese haben wir auf unserer Sonderseite zur Verwahrung und Verwaltung von Kryptowerten zusammengefasst. Wenig überraschend ist die Erlaubnispflicht für den Betrieb von Bitcoin-Handelsplattformen Bitcoin Exchanges.

Sobald Kryptowährungen selbst gewerblich als Ware gehandelt werden, liegt es nahe, dass die BaFin regulierend eingreifen will. Je nach konkretem Geschäftsmodell, konkreter Vertragsgestaltung und technischer Umsetzung können in diesen Fällen sehr unterschiedliche Erlaubnistatbestände des KWG oder auch des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz ZAG berührt sein. Das Kryptoverwahgeschäft und erlaubnispflichtiger Eigenhandel sind genauso vorstellbar wie die nach einer BaFin-Lizenz verlangende Anlage- und Abschlussvermittlung. Letzteres wiederum kann auch erlaubnisfrei sein, wenn der Unternehmer sein Geschäft als sog.

Die im KWG definierten Bankdienstleistungen und Finanzdienstleistungen bedürfen einer BaFin-Erlaubnis. Vergleichbares gilt für Zahlungsdienste, die dem ZAG unterliegen. Wer die nötige Erlaubnis nicht hat, macht sich strafbar — selbst im Fall des nur fahrlässigen Handelns. Zudem führt die ESTV per Die ESTV basiert ihre Kurse auf dem Durchschnitt von verschiedenen Börsen, unter anderem Kraken und BitStamp. Obwohl keine Börse im engeren Sinn, werden teilweise auch die Kurse von Oanda und Coinmarketcap in die Berechnung mit einbezogen. Um dem fragmentierten Handel und den teilweise beträchtlichen Tageskurs-Differenzen Rechnung zu tragen, wird jeweils der höchste und der tiefste Kurs eliminiert.

Die Datenquellen sind aber nicht für alle Coins identisch. Für die Bewertung einzelner der aufgelisteten Kryptowährungen wird auf eine sehr kleine Anzahl von Börsen abgestellt. Diese Auswahl und die jeweilige Anzahl der Börsen scheint zufällig. Das zeigt sich auch in der Tatsache, dass die Börsen der ESTV in einigen Fällen von Coinmarketcap für deren Kurse nicht berücksichtigt werden. Das führt im extremen Fall dazu, dass nach Elimination der Höchst- und Tiefstwerte der Kurs faktisch auf einer oder zwei zufällig ausgewählten Börsen beruht, was unseres Erachtens für die Ermittlung eines allgemein gültigen Marktwertes nicht ausreicht. Dies wird nämlich dem dezentralen Charakter zum Beispiel von Bitcoin nicht gerecht.

Es gibt nicht einige wenige Handelsplätze, sondern deren Tausende. Richtigerweise müsste man die Bewertung anhand der durchschnittlichen Preise vornehmen, wie sie an möglichst vielen der gängigsten Börsen erzielt werden vgl. Die meisten Kantone folgen jedoch der Empfehlung der ESTV bei der Veranlagung der Vermögenssteuern. So werden zumindest alle Steuerpflichtigen gleichbehandelt. Berücksichtigt man die zufällige und schmale Datenquelle, die hinter einzelnen Kursen steht, wirken die Kurse zum Teil aber etwas willkürlich. Den Steuerbehörden scheint zudem auch nicht bewusst zu sein, dass verschiedene Börsen ein Transaktionsmaximum kennen und zudem Verkäufe nur in sehr kleinen Tranchen abgewickelt werden können, weil der Markt meist nicht mehr zulässt. Kursgewinne können deshalb nur über längere Zeit zu stetig ändernden Kursen realisiert werden.

Und schliesslich besteht ein hohes Technologierisiko. Wird z. Unseres Erachtens muss deshalb bei der Bewertung das Vorsichtsprinzip angewandt werden. Diese kann unseres Erachtens auch aus der steuerlichen Behandlung von WIR-Geld abgeleitet werden, bei welchem ein Einschlag von ca. Wobei Kryptowährungen nicht mit WIR-Geld gleichgesetzt werden darf. Die Möglichkeiten, diese als Zahlungsmittel zu verwenden sind gegenüber dem WIR-Geld erheblich eingeschränkter, weshalb sie somit auch weniger nutzbar sind. Das Bundesgericht führt in seinen Entscheiden aus, dass es zulässig sei, den Steuerwert aufgrund vorsichtiger Schätzung zu bemessen, die der notwendigen Schematisierung und der zwangsläufigen Unsicherheit der Bewertung Rechnung trage.

Weiter sei ein Steuerwert, welcher unterhalb des effektiv realisierbaren Verkehrswertes liege, in einem gewissen Rahmen verfassungsrechtlich haltbar. Wir empfehlen deshalb den Steuerpflichtigen, bei der Deklaration ihrer digitalen Vermögenswerte vorsichtig und umsichtig vorzugehen und die Kurse der ESTV nicht unbesehen zu übernehmen. Kapitalgewinne aus beweglichem Privatvermögen bleiben nach Art. Vorbehalten bleibt eine Qualifikation der Bitcoins als Geschäftsvermögen nach Art. Dies setzt aber voraus, dass diese im Rahmen einer gewerblichen, auf Gewinn ausgerichteten Tätigkeit eingesetzt werden.

Denn als Geschäftsvermögen gelten nur Vermögenswerte, die ganz oder vorwiegend der selbständigen Erwerbstätigkeit dienen Präponderanzmethode. Es wäre naheliegend, dass zur Abgrenzung einer selbständigen Erwerbstätigkeit von der privaten Vermögensverwaltung ähnliche Kriterien herangezogen werden, wie sie im Kreisschreiben Nr. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass das Kreisschreiben Nr. Da Bitcoins keine Wertschriften sind, kann das Kreisschreiben demnach keine direkte Anwendung finden. Somit ist die generelle Rechtsprechung des Bundesgerichts zur selbständigen Erwerbstätigkeit anwendbar. Danach erzielt die steuerpflichtige Person steuerbares Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit und unterliegt damit auch den Sozialabgaben , wenn sie An- und Verkäufe von Vermögensgegenständen in einer Art tätigt, die über die schlichte Verwaltung von Privatvermögen hinausgeht.

Obwohl keine Borse im engeren Sinn, werden teilweise auch die Kurse von Oanda und Coinmarketcap in die Berechnung mit einbezogen. Um dem fragmentierten Handel und den teilweise betrachtlichen Tageskurs-Differenzen Rechnung zu tragen, wird jeweils der hochste und der tiefste Kurs eliminiert. Die Datenquellen sind aber nicht fur alle Coins identisch. Fur die Bewertung einzelner der aufgelisteten Kryptowahrungen wird auf eine sehr kleine Anzahl von Borsen abgestellt. Diese Auswahl und die jeweilige Anzahl der Borsen scheint zufallig. Das zeigt sich auch in der Tatsache, dass die Borsen der ESTV in einigen Fallen von Coinmarketcap fur deren Kurse nicht berucksichtigt werden.

Das fuhrt im extremen Fall dazu, dass nach Elimination der Hochst- und Tiefstwerte der Kurs faktisch auf einer oder zwei zufallig ausgewahlten Borsen beruht, was unseres Erachtens fur die Ermittlung eines allgemein gultigen Marktwertes nicht ausreicht. Dies wird namlich dem dezentralen Charakter zum Beispiel von Bitcoin nicht gerecht. Es gibt nicht einige wenige Handelsplatze, sondern deren Tausende. Richtigerweise musste man die Bewertung anhand der durchschnittlichen Preise vornehmen, wie sie an moglichst vielen der gangigsten Borsen erzielt werden vgl. Die meisten Kantone folgen jedoch der Empfehlung der ESTV bei der Veranlagung der Vermogenssteuern. So werden zumindest alle Steuerpflichtigen gleichbehandelt.

Berucksichtigt man die zufallige und schmale Datenquelle, die hinter einzelnen Kursen steht, wirken die Kurse zum Teil aber etwas willkurlich. Den Steuerbehorden scheint zudem auch nicht bewusst zu sein, dass verschiedene Borsen ein Transaktionsmaximum kennen und zudem Verkaufe nur in sehr kleinen Tranchen abgewickelt werden konnen, weil der Markt meist nicht mehr zulasst. Kursgewinne konnen deshalb nur uber langere Zeit zu stetig andernden Kursen realisiert werden. Und schliesslich besteht ein hohes Technologierisiko. Wird z. Unseres Erachtens muss deshalb bei der Bewertung das Vorsichtsprinzip angewandt werden. Diese kann unseres Erachtens auch aus der steuerlichen Behandlung von WIR-Geld abgeleitet werden, bei welchem ein Einschlag von ca.

Wobei Kryptowahrungen nicht mit WIR-Geld gleichgesetzt werden darf. Die Moglichkeiten, diese als Zahlungsmittel zu verwenden sind gegenuber dem WIR-Geld erheblich eingeschrankter, weshalb sie somit auch weniger nutzbar sind. Das Bundesgericht fuhrt in seinen Entscheiden aus, dass es zulassig sei, den Steuerwert aufgrund vorsichtiger Schatzung zu bemessen, die der notwendigen Schematisierung und der zwangslaufigen Unsicherheit der Bewertung Rechnung trage. Weiter sei ein Steuerwert, welcher unterhalb des effektiv realisierbaren Verkehrswertes liege, in einem gewissen Rahmen verfassungsrechtlich haltbar. Wir empfehlen deshalb den Steuerpflichtigen, bei der Deklaration ihrer digitalen Vermogenswerte vorsichtig und umsichtig vorzugehen und die Kurse der ESTV nicht unbesehen zu ubernehmen. Kapitalgewinne aus beweglichem Privatvermogen bleiben nach Art. Vorbehalten bleibt eine Qualifikation der Bitcoins als Geschaftsvermogen nach Art.

Dies setzt aber voraus, dass diese im Rahmen einer gewerblichen, auf Gewinn ausgerichteten Tatigkeit eingesetzt werden. Denn als Geschaftsvermogen gelten nur Vermogenswerte, die ganz oder vorwiegend der selbstandigen Erwerbstatigkeit dienen Praponderanzmethode. Es ware naheliegend, dass zur Abgrenzung einer selbstandigen Erwerbstatigkeit von der privaten Vermogensverwaltung ahnliche Kriterien herangezogen werden, wie sie im Kreisschreiben Nr. Dabei muss jedoch berucksichtigt werden, dass das Kreisschreiben Nr. Da Bitcoins keine Wertschriften sind, kann das Kreisschreiben demnach keine direkte Anwendung finden. Somit ist die generelle Rechtsprechung des Bundesgerichts zur selbstandigen Erwerbstatigkeit anwendbar. Danach erzielt die steuerpflichtige Person steuerbares Einkommen aus selbstandiger Erwerbstatigkeit und unterliegt damit auch den Sozialabgaben , wenn sie An- und Verkaufe von Vermogensgegenstanden in einer Art tatigt, die uber die schlichte Verwaltung von Privatvermogen hinausgeht.

Erforderlich hierzu ist, dass sie eine Tatigkeit entfaltet, die in ihrer Gesamtheit auf Erwerb gerichtet ist, bzw. Nach standiger Rechtsprechung des Bundesgerichts ist immer auf Grund der Gesamtheit der Umstande des Einzelfalls zu beurteilen, ob private Vermogensverwaltung oder selbstandige Erwerbstatigkeit vorliegt. Allgemein wird darunter jede Tatigkeit verstanden, bei der ein Unternehmer auf eigene Rechnung und Risiko, unter Einsatz von Arbeitsleistung und Kapital, in einer frei gewahlten Organisation, planmassig und nach aussen sichtbar am wirtschaftlichen Verkehr teilnimmt.

Die Verwaltung des eigenen Vermogens dagegen stellt im Normalfall keine Erwerbstatigkeit dar, auch dann nicht, wenn das Vermogen gross ist und der Steuerpflichtige zu seiner fortlaufenden Orientierung eine kaufmannische Buchhaltung fuhrt oder fuhren lasst. Eine Geschaftsmassigkeit ist demnach nur restriktiv anzunehmen, zum Beispiel wenn Trading unter Beizug von Algorithmen sogenanntes Algo Trading oder Bitcoin-Mining mit spezieller Server-Infrastruktur betrieben wird. Von den steuerbaren Einkunften aus selbstandiger Erwerbstatigkeit werden gemass Artikel 27 Absatz 1 DBG die geschafts- oder berufsmassig begrundeten Kosten abgezogen. Dazu gehoren insbesondere die eingetretenen und verbuchten Verluste auf Geschaftsvermogen Art. Bei einem umfangreicheren Mining von Bitcoin konnten aber auch die notwendigen Stromkosten von den Einkunften abgezogen werden.

Wenn eine kaufmannische Buchhaltung fehlt, muss der Steuerpflichtige Aufstellungen uber Aktiven und Passiven, Einnahmen und Ausgaben sowie Privatentnahmen und Privateinlagen beibringen vgl. Andere Einkunfte, welche in Bitcoins vereinnahmt werden, sind grundsatzlich steuerbar gemass der jeweiligen Art des Einkommens, das heisst z. Fur die Bemessung des steuerbaren Einkommens in Bitcoins hat die ESTV bislang keine Vorgaben bzw. Preise publiziert, weshalb dem Steuerpflichtigen ein eigenes Ermessen betreffend Umrechnung in Schweizer Franken offensteht. Das einmal gewahlte System muss jedoch danach langerfristig beibehalten werden. Wer als Steuerpflichtiger vorsatzlich oder fahrlassig bewirkt, dass eine Veranlagung zu Unrecht unterbleibt oder dass eine rechtskraftige Veranlagung unvollstandig ist, wird nach Art. Die Busse betragt in der Regel das Einfache der hinterzogenen Steuer.

Sie kann bei leichtem Verschulden bis auf einen Drittel ermassigt, bei schwerem Verschulden bis auf das Dreifache erhoht werden. Daher empfiehlt es sich vor allem bei grosseren Betragen, die Deklaration der Bitcoins im Reinvermogen vollstandig und wahrheitsgetreu vorzunehmen. Hat man dies in der Vergangenheit versaumt, besteht die Moglichkeit einer straflosen Selbstanzeige, sofern der Sachverhalt den Steuerbehorden noch nicht bekannt ist. Denn zeigt die steuerpflichtige Person erstmals eine Steuerhinterziehung selbst an, wird von einer Strafverfolgung abgesehen, wenn 1 die Hinterziehung keiner Steuerbehorde bekannt ist, 2 sie die Verwaltung bei der Festsetzung der Nachsteuer vorbehaltlos unterstutzt, und 3 sie sich ernstlich um die Bezahlung der geschuldeten Nachsteuer bemuht.

Bei jeder weiteren Selbstanzeige wird die Busse unter den gleichen Voraussetzungen auf einen Funftel der hinterzogenen Steuer ermassigt. Die ESTV behandelt digitale Wahrungen mehrwertsteuerlich gleich wie Schweizer Franken oder Geld in auslandischer Wahrung. Das heisst der Handel mit Bitcoins stellt im Rahmen der Mehrwertsteuer weder eine Lieferung noch eine Dienstleistung dar, sondern vielmehr ein nicht-verbrauchsfahiges Zahlungsmittel, und ist somit mehrwertsteuerbefreit gemass Art. Wird im Rahmen einer mehrwertsteuerpflichtigen Leistung - z. Somit mussen die Parteien keine zusatzliche Mehrwertsteuer bedingt durch die Verwendung von Bitcoins als Zahlungsmittel abrechnen. Die Steuerpflichtigen müssen somit diese Anteile nicht im Wertschriftenverzeichnis aufführen.

Kryptowährungen sind Geld in Form digitaler Zahlungsmittel. Bei ihnen werden Prinzipien der Kryptographie angewandt, um ein verteiltes, dezentrales und digitales Zahlungssystem zu realisieren. Im Gegensatz zu Zentralbankgeld werden sie ausschliesslich durch Private geschöpft. Die bekannteste Kryptowährung ist der Bitcoin. Dieser stellt kein Wertpapier dar, sondern dient als Recheneinheit, Wertaufbewahrungs- und Zahlungsmittel. Bitcoin lassen sich voneinander unterscheiden und aussondern. Wie Besitzer von Bargeld sind auch die Nutzer von Bitcoin sachenrechtlich Eigentümer. Derzeit gibt es rund 1' verschiedene Kryptowährungen z.