Künstliche Intelligenz revolutioniert das Asset Management

29.11.2021

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Zudem seien weitreichende Aktionen geplant, um den Erwerb der Real-Standorte kaufmännisch abzubilden. Nach Einschätzung der Interessengemeinschaft nutzt Edeka damit seine Marktmacht aus und will letztlich die Lieferanten für die Übernahme der Real-Standorte zahlen lassen. Laut ISN-Geschäftsführer Dr. Torsten Staack entlarvt das Schreiben von Edeka an die Lieferanten die Wertevorstellung des Unternehmens. Trotz breiter Anstrengungen besteht allerdings weiterer Handlungsbedarf, um die Ernährungssysteme in eigenen Land und weltweit nachhaltiger zu gestalten.

Das geht aus einem Bericht hervor, den die Schweizer Regierung vorgelegt hat. Darin erläutert diese, wie sie in den vergangenen zehn Jahren die Empfehlungen des Weltagrarberichts von umgesetzt hat. Dabei könnten agrarökologische Prinzipien mögliche Lösungsansätze bieten. In der Schweiz seien bezüglich der Umweltziele Landwirtschaft UZL teilweise messbare Fortschritte in der ökologischen Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Produktion erzielt worden, hebt die Regierung hervor. So seien beispielsweise die Etappenziele der Agrarpolitik bis im Bereich der Biodiversität erreicht beziehungsweise sogar übertroffen worden. Verfehlt worden seien die Ziele hingegen bei den biodiversitätsrelevanten Ammoniakemissionen. Die Regierung räumt ein, dass bisher keines der UZL vollständig erreicht worden sei. Zudem bestehe vor dem Hintergrund beschleunigter Auswirkungen des Klimawandels, steigender Bevölkerungszahlen und veränderter Konsumgewohnheiten weiterhin Handlungsbedarf, um das Ernährungssystem in der Schweiz und international nachhaltiger zu gestalten, stellt die Regierung fest.

Darüber hinaus setze sich die Schweiz beispielsweise im Bereich der wirtschaftlichen Zusammenarbeit für einen nachhaltigen Agrar- und Lebensmittelhandel mit Entwicklungsländern ein, um zur Stabilisierung der internationalen Agrarmärkte beizutragen und die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen zu fördern. Dazu gehöre unter anderem die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in Handelsabkommen. Nach aktuellen Angaben des staatlichen Statistikamtes in Kiew wurde der Rinderbestand in der Ukraine zum 1.

Kürzlich ist in den USA von der Behörde für Lebensmittelsicherheit FDA das erste gentechnisch veränderte Schwein zugelassen worden. In einem noch zu schaffenden Rechtsrahmen soll das Landwirtschaftsministerium dann für die gesamte Überwachung der Lebensmittelsicherheit von der Entwicklung bis nach dem Inverkehrbringen von Lebensmitteln aus gentechnisch veränderten Tieren zuständig sein. In der Vergangenheit hätten Vorschriften und überlappende Zuständigkeiten Innovationen erstickt und US-Unternehmen Marktanteilsverluste beschert. Dank seiner Landwirte, Viehzüchter und Produzenten hätten die USA die sicherste und erschwinglichste Lebensmittelversorgung der Welt.

NPPC-Präsident Howard Roth erklärte, dass sich auch die Schweinefleischproduzenten zu strengen wissenschaftlich fundierten Richtlinien bekennen würden, um die Lebensmittelsicherheit für alle Verbraucher zu gewährleisten. Doch die FDA-Regularien hätten zu einem unpraktischen, langwierigen und teuren Zulassungsverfahren geführt. Bedenken gegen Gen-Schweine Von der nun vereinbarten Zuständigkeitsverlagerung verspricht sich der Schweinehalterverband mehr Innovationen und einen leichteren Zugang der Produzenten zu dieser neuen Technologie. Wettbewerber wie China, Brasilien oder Kanada würden diese Technologie bereits vorantreiben.

Dort gebe es risikobasierte Regulierungsmodelle, die alle landwirtschaftlichen Anwendungen erfassten und klare Wege zur Kommerzialisierung böten. Laut NPPC wird die Genom Editierung verwendet, um bestimmte Änderungen im eigenen Genom eines Tieres vorzunehmen. Innerhalb der Branche gibt es jedoch auch andere Sichtweisen. So befürchtet das global agierende US-Zuchtunternehmen Genesus negative Effekte auf den Schweinefleischverbrauch und den Export. Auch die nachgelagerten Stufen bis hin zu den Supermärkten und Fast-Food-Ketten würden diese Bedenken teilen und hätten keine Lust, den Verbrauchern den Verzehr von Gen-Schweinen schmackhaft zu machen.

Bei Verbrauchsrückgängen bestehe die Gefahr sinkender Schweinepreise. Genesus rät dem NPPC und der gesamten Branche dazu, sich lieber auf die Förderung und Steigerung des heimischen Pro-Kopf-Verbrauchs von Schweinefleisch zu konzentrieren. Auch in Zeiten der Corona-Krise zeigen sich die Betriebe in der niederländischen Landwirtschaft im Vergleich zur Wirtschaft insgesamt sehr widerstandsfähig. Davon entfielen insgesamt nur 17 auf den Sektor Landwirtschaft, Waldbau und Fischei, nach 23 im Jahr Dagegen erhöhte sich die Zahl der Pleiten im Hotel- und Gaststättengewerbe um 39 oder etwa ein Fünftel auf Das CBS begründete die insgesamt rückläufige Zahl der Konkurse vor allem mit den Corona-Nothilfen der Haager Regierung.

Die niederländische Bank ABN Amro kommentierte, dass die staatlichen Finanzspritzen in der Gastronomie nicht ausgereicht hätten. Schon in den ersten drei Quartalen habe sich nämlich die Zahl der Betriebsaufgaben im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sektorübergreifend um insgesamt fast ein Fünftel erhöht. Die ABN Amro gibt ferner zu bedenken, dass mit den staatlichen Nothilfen auch Unternehmen auf den Beinen gehalten worden seien, die schon vor der Corona-Krise wirtschaftliche Probleme gehabt hätten. Dies betreffe vor allem die Baubranche. Deshalb sei damit zu rechnen, dass solche Unternehmen mittelfristig doch noch Konkurs anmelden müssten.

Das geht aus einer repräsentativen Online-Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsunternehmen Civey im Auftrag des Forums Moderne Landwirtschaft FML durchgeführt hat. Abgefragt wurde auch die Meinung zur modernen Landwirtschaft. Dem wolle das Forum mit aktiver Kommunikation in den sozialen Medien, durch Events sowie Vor-Ort-Aktionen entgegenwirken. Dabei hat der Verband zum einen die Modernisierung, vor allem was die Wasserversorgung angeht, zum anderen die Digitalisierung der Landwirtschaft im Blick. Nach den Vorstellungen von Coldiretti könnten in den nächsten zehn Jahren 1 Million neue Arbeitsplätze geschaffen werden, wie Verbandschef Ettore Prandini am Dienstag voriger Woche Coldiretti habe dazu schon konkrete Entwicklungs- und Modernisierungspläne ausgearbeitet.

Allem voran müssten die Wasserressourcen für die Zukunft gesichert werden. Die Pläne des Verbandes, der dabei auf Mittel aus dem EU-Wiederaufbaufonds schielt, sehen den Bau von 10 Sammelbecken vor, um das Risiko von Überschwemmungen und Erdrutschen zu verringern, das rasche Löschen von Bränden zu ermöglichen sowie für eine auf Wasserkraft basierende Produktion zu sorgen. Zudem müssen laut Coldiretti 10 neue Bewässerungssysteme aufgebaut werden. Deutlich schneller voranzutreiben ist nach Ansicht des Verbandes die Digitalisierung, damit die Präzisionslandwirtschaft Verbreitung findet. Dazu müsse ein flächendeckendes Breitbandnetz aufgebaut werden, auch um der Landflucht zu begegnen. Mittels einer Big-Data-Plattform sein ein präzises Monitoring der Böden vorzunehmen.

Ferner seien in Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten die Herstellung und Verwendung von Bioplastik und Biochemikalien voranzutreiben, und zwar mit dem Ziel des Aufbaus einer grünen Produktionskette. Dabei hält Coldiretti auch einen Umbau der Getreideproduktionskette in Richtung mehr Nachhaltigkeit für notwendig, denn nur so könne man auf die von der EU im Rahmen des Green Deal ausgearbeitete Farm-to-Fork Strategie die richtigen Antworten finden. Italien stehe an erster Stelle, was die Lebensmittelqualität und -sicherheit angehe. Es lohne sich also gerade in dieser für Italien so wichtigen Wirtschaftssparte, gezielt zu investieren. Das Thünen-Institut TI hat dazu aufgerufen, das Bewusstsein des Küchenpersonals und der Gäste zu schärfen, um die Menge an Lebensmittelabfällen in Deutschlands Kantinen zu verringern.

Wie das Institut mitteilte, landen in den Rehakliniken und Betriebskantinen pro Jahr und Küche im Durchschnitt rund 28 t Lebensmittel im Müll; je Mahlzeit seien das fast g. Monetär beliefen sich die Verluste damit jährlich auf etwas mehr als Euro pro Küche beziehungsweise etwa 38 Cent pro Mahlzeit. Bittrex Hydro - ist doumecoin es wert. Dazu seien Leitungskräfte der Küchen interviewt worden. Besonders häufig führten Ausgabeverluste und Tellerreste zu Lebensmittelabfällen, berichtete das Thünen-Institut. Da es sich dabei um meist aufwändig zubereitete und verzehrfertige Speisen handele, seien die damit verbundenen ökonomischen und ökologischen Effekte besonders hoch. Als wichtigste Hindernisse bei der Reduzierung von Lebensmittelabfällen hätten die Befragten hohe Ansprüche der Gäste sowie einen schwer einzuschätzenden Bedarf aufgrund schwankender Nachfrage genannt.

Um Abhilfe zu schaffen, empfehlen die Forschenden sowohl beim Küchenpersonal als auch bei den Gästen das Bewusstsein für Lebensmittelabfälle zu schärfen. Denn diese Abfälle bedeuteten nicht nur einen finanziellen Verlust für die Unternehmen; vielmehr wirke sich die Produktion von Lebensmitteln auch auf die Umwelt aus, beispielsweise durch die Freisetzung von Treibhausgasen und die Verwendung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln. Damit sollen Investitionen mit einem Volumen von insgesamt 58 Mio Euro ausgelöst werden.

Nach Angaben von Ressortchefin Elisabeth Köstinger reicht die Bandbreite der Projekte von Trocknungsanlagen für die Grassamenerzeugung über Modernisierungen von Mühlen, Käse- oder Kartoffellagern bis hin zum Neubau von Weinkellern. Mit dem Förderprogramm würden kleine und mittelständische Unternehmen sowie landwirtschaftliche Betriebe und Vereinigungen bei Investitionen unterstützt. Für die Projekte in den Bereichen Innovation, Nachhaltigkeit, Qualität und Effizienz bei Verarbeitung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen oder Verfahren stehe dabei ein Zuschuss von bis zu 1 Mio Euro zur Verfügung. Mit dem Ziel, die Unternehmen als Abnehmer heimischer landwirtschaftlicher Produkte zu stärken, könne das Förderungsprogramm bereits auf eine erfolgreiche Bilanz verweisen, hob die Ministerin hervor.

Insgesamt seien in der seit laufenden Förderungsperiode bereits Projekte mit insgesamt rund Mio Euro unterstützt worden. Damit habe man mehr als 11 Arbeitsplätze sichern und rund 1 neue Jobs schaffen können. Die Förderung wird im Auftrag des Ministeriums von der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH aws abgewickelt. Rund drei Viertel der Verbraucher in Nordrhein-Westfalen wünschen sich mehr regionale Lebensmittel im Einzelhandel. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergeben, die im Auftrag des Düsseldorfer Landwirtschaftsministeriums durchgeführt wurde.

Wie das Agrarressort mitteilte, ist das Ergebnis altersabhängig. Nach den Worten von Ressortchefin Ursula Heinen-Esser zeigen die Umfrageergebnisse, dass die Bedeutung und Nachfrage regionaler Lebensmittel ungebrochen ist. Die Verbraucher wollten mehr regionale Produkte in den Lebensmittelläden vor Ort. Erfreut über die hohe Wertschätzung für regionale Lebensmittel zeigte sich der Rheinische Landwirtschafts-Verband RLV. Er wies darauf hin, dass es seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Frühjahr einen regelrechten Ansturm auf Hofläden gegeben habe, und eine verstärkte Nachfrage halte sich bis heute. Das auf Biolebensmittel spezialisierte Einzelhandelsunternehmen Alnatura hat seinen Umsatz zuletzt deutlich steigern können. Der Zuwachs war dem Unternehmen zufolge der höchste der vergangenen zehn Jahre. Mit vier neuen Filialen in Frankfurt, Starnberg, Dresden und Eimeldingen ist der Einzelhändler nun deutschlandweit an Standorten in 13 Bundesländern aktiv.

Alnatura-Gründer und Geschäftsführer Götz Rehn verwies auf die Ziele des Green Deal der Europäischen Kommission. Im Jahr seien aber nur rund ha erreicht worden, hier bestehe also dringender Handlungsbedarf. Alnatura leiste gemeinsam mit seinen Biobauern und Bioherstellern einen wichtigen Beitrag. Nicht nur bei konventionell wirtschaftenden Milchbauern, sondern auch bei den Biobetrieben, reicht das Milchgeld nicht zur vollständigen Kostendeckung aus. Nach ihren Angaben wurde das Ergebnis auf Basis neuester Daten zur wirtschaftlichen Lage der Biomilcherzeugungsbetriebe im Testbetriebsnetz und mit Preisen für wichtige Betriebsmittel aus Zahlen der Agrarmarkt Informations-GmbH AMI und des Statistischen Bundesamtes Destatis berechnet.

Von den Milcherzeugungskosten seien Einnahmen aus Direktzahlungen und Zuschüsse, wie die Bioprämie, abgezogen worden. Die MEG stellte fest, dass sich die Biomilchpreise je Kilogramm seit relativ konstant in einer Spanne von 47 Cent bis 49 Cent bewegt hätten und nicht den extremen Schwankungen des konventionellen Milchpreises gefolgt seien. Die fortgesetzte Unterdeckung der Gesamtkosten bedeute aber, dass auf den Betrieben Geld fehle, um in eine nachhaltigere und umweltfreundlichere Milchproduktion zu investieren. Nach Einschätzung der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO ist die Antibiotikaresistenz von Mikroorganismen potentiell noch gefährlicher als Covid Wie die Organisation in Rom erklärte, spielt der Nahrungsmittel- und Landwirtschaftssektor bei der Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen eine zentrale Rolle. Die Akteure der gesamten Vermarktungskette - von Landwirten über die Lebensmittelhersteller bis hin zu den Verbrauchern - seien gefordert, ihre Bemühungen zur Verhinderung der Ausbreitung antibiotikaresistenter Mikroorganismen zu intensivieren.

Eine weitere Pandemie mit schwerwiegenden Auswirkungen auf die globale Gesundheit, die Agrar- und Lebensmittelsysteme und die Wirtschaft müsse verhindert werden. Die globale Lebensmittelsicherheit sei gefährdet. Wenn die Antibiotikaresistenz nicht eingedämmt werde, könnte nach Einschätzung der stellvertretenden FAO-Generaldirektorin Maria Helena Semedo die nächste Pandemie bakteriell sein und viel mehr Tote fordern als Corona. Der FAO zufolge sterben jährlich mindestens Menschen an den Folgen von antibiotikaresistenten Infektionen. Die US-Exporteure von Milchprodukten können sich im bisherigen Jahresverlauf trotz der Corona-Pandemie über Absatzzuwächse freuen. Das bisherige Ausfuhrvolumen übertrifft auch jenes bis Ende September im Rekordjahr , so dass ein neuer Höchststand erreicht werden könnte.

Die in die Volksrepublik gelieferte Menge verdoppelte sich nahezu gegenüber den ersten drei Quartalen auf t und machte China wieder zum wichtigsten US-Milchpulverkunden. Der wachsende Schweinebestand und die verringerten Zollsätze für der Futtergrundstoff Molkenpermeat haben laut USDEC den Aufschwung im Handel bewirkt. Der Exportvereinigung zufolge würde eine weitere Ausweitung der Ausnahmeregelungen für Vergeltungszölle in China bei Magermilchpulver und Käse diesen Produkten einen weiteren Exportschub geben. Exportrückgänge gab es zudem bei den Produktgruppen Butterfett, Flüssigmilch und Kondensmilch.

Landwirtschaftsminister Julien Denormandie präsentierte in der vergangenen Woche eine zunächst für ein Jahr gültige Charta, die von allen am Markt vertretenen Konzernen unterzeichnet wurde. Laut dem Minister soll die während der ersten Corona-Beschränkungen beobachtete verstärkte Nachfrage nach frischen und lokalen Produkten aufgegriffen und verstetigt werden. Lokale Einzelhändler förderten den Trend bereits, nun müssten die betreffenden Produkte auch in den Supermärkten unterstützt werden. Sima Stadträtin für Innovation, Stadtplanung und Mobilität , Bürgermeister Michael Ludwig Mitte , Veronica Kaup-Hasler Stadträtin für Kultur. Am Vormittag des November fand im Eisenstädter Martinsdom die traditionelle Messe zu Ehren des Landes- und Diözesanpatrons statt.

Besuchten die Messe im Martinsdom v. Verena Dunst, Julia und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Landeshauptmann-Stv. Funktionale Cookies ermöglichen das Ausführen von Scripts, die für ein besseres Surferlebnis notwendig sind, z. Essentielle Cookies sind notwendig, um die wichtigsten Funktionen dieser Website garantieren zu können. Dazu zählen z. Sicherheits-Funktionen dieser Webseite. Essentielle Cookies speichern keinerlei persönliche Informationen. Analyse-Cookies werden verwendet, um das Nutzerverhalten der Besucher und deren Interessen besser verstehen zu können. Skip to content Max. Informationen zum Regressions-Chart Mithilfe einer Regressionsanalyse versuchen wir Kryptowährungspreise fundiert vorherzusagen.

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Wichtig ist es daher, betroffene Unternehmen zu identifizieren. Während säkulare Risiken passives Investieren herausfordern, können sie aktiven Investoren Rückenwind geben. Auch der Anleihenmarkt wird von säkularen Risiken beeinflusst. Bei der Auswahl sollten daher Unternehmen im Fokus stehen, die von den Entwicklungen profitieren und über ausreichend Cash Flow verfügen. Besonders fehlende Liquidität ist häufig für Unternehmen mit einer Bonität unterhalb Investment-Grade ein Problem. Als die Fed Ende vergangenen Jahres ihre Meinung gegenüber Zinserhöhungen angepasst hat, waren im gesamten Fixed Income Bereich erhebliche Abflüsse aus Bankkrediten zu beobachten.

Das machte fast sämtliche Gewinne des letzten Jahres zunichte. Durch eine stark angewachsene Unternehmensverschuldung und Regulatorien hat sich der Handlungsspielraum an der Wall Street stark reduziert. In Folge der fehlenden Liquidität steigen Unsicherheiten und Volatilität im Fixed Income-Bereich. Dennoch bietet auch der Anleihenmarkt nach wie vor attraktive Opportunitäten. Wenn kurzfristige Investoren aussteigen und sich die Spreads weiten, bieten sich geeignete Einstiegszeitpunkte für langfristige Investoren. Deutsche Bundesbürger werden immer älter, denn die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland steigt kontinuierlich. Während Mädchen und Jungen, die heutzutage geboren werden, bis zu 83,2 beziehungsweise 78,3 Jahre alt werden können, geht das Statistische Bundesamt davon aus, dass die Lebenserwartung im Jahr sogar auf 88,8 Jahre für Frauen und auf 84,8 Jahre für Männer ansteigen wird.

Grund hierfür ist unter anderem der stete medizinische Fortschritt. Mit einer beständig älter werdenden Gesellschaft, steigt aber auch die Anzahl pflegebedürftiger Menschen. Wirft man einen Blick auf das heutige Angebot an teil- stationären Pflegeplätzen, ist dieses bereits nahezu ausgeschöpft. Wartelisten für einen Platz in einer Pflegeeinrichtung werden immer länger. Dies zeigt deutlich, dass der Markt nicht nur Chancen bietet, sondern auch mit einigen Herausforderungen konfrontiert ist. Die Anzahl pflegebedürftiger Menschen in Deutschland nimmt immer weiter zu. Diese lag im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes zum Jahresende bei knapp 3,41 Millionen. Ende betrug die Anzahl Pflegebedürftiger noch 2,86 Millionen.

Januar gilt. Seitdem werden deutlich mehr Menschen als pflegebedürftig eingestuft. Berechnungen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung zufolge wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen im Jahr auf 3,62 Millionen ansteigen, im Jahr wird sie bereits 4,82 Millionen betragen. Dieses Wachstum erfordert in naher Zukunft den Bau vieler neuer Pflegeeinrichtungen. Geht man hierbei für die kommenden Jahre von einer gleichbleibenden Pflege- und Heimquote aus, müssen innerhalb von gut zehn Jahren über Hinzu kommt, dass viele Pflegeimmobilien bereits in die Jahre gekommen sind und renoviert oder umgebaut werden müssen. Darüber hinaus steigt die Nachfrage nach alternativen, barrierefreien Wohnformen für Pflegebedürftige enorm. Sowohl die erforderlichen Neu- als auch Reinvestitionen dienen Investoren schon jetzt als zukunftsweisende Kapitalanlage, denn der Pflegeimmobilienmarkt gilt bereits heute als Wachstumsmarkt.

Die Auslastung lag im Jahr bereits bei 92,4 Prozent. Mit 53 Prozent befand sich die Mehrzahl davon in einer freigemeinnützigen Trägerschaft, wie zum Beispiel der Diakonie oder Caritas. In Zahlen ausgedrückt waren das knapp 7. Demgegenüber stand der Anteil der privaten Träger mit 43 Prozent beziehungsweise über 6. Seit ist der Anteil von Pflegeimmobilien, die unter privater Trägerschaft stehen, kontinuierlich gestiegen. Die Anzahl der freigemeinnützigen sowie öffentlichen Träger nahm hingegen ab. Die Konsolidierung des Marktes wurde zuletzt von einer Vielzahl an Übernahmen durch Finanzinvestoren und private Betreibergesellschaften aus dem Ausland, die das Potential des deutschen Pflegemarktes bereits erkannt haben, bestimmt.

Als Beispiel aus dem letzten Jahr kann die Übernahme von Compassio aufgeführt werden. Knapp 3. Auch die börsennotierte deutsche Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen übernahm Pflege und Wohnen mit etwa 2. Der Aufbau einer profitablen Betreiberkette ist demnach also auch in Deutschland möglich. Der Grund: Privatwirtschaftlich orientierte Unternehmen sehen im Status quo des deutschen Pflegeimmobilienmarktes ihre Chance. Diese unterscheiden sich nicht nur regional, sondern auch nach der betreibenden Trägerschaft. Aus geografischer Sicht weisen vor allem Pflegeheime im Osten Deutschlands sowie in Teilen Nordrhein-Westfalens oder Baden-Württembergs überdurchschnittlich hohe Auslastungsquoten auf.

Die unterschiedlichen Quoten privater, öffentlicher oder freigemeinnütziger Betreiber resultieren dabei überwiegend aus Imagegründen, jedoch auch aufgrund der zuweilen fehlenden Marktdurchdringung von überwiegend regional operierenden privaten Betreibern. Es ist zudem davon auszugehen, dass die Auslastungsquoten teilweise sogar noch höher liegen, da die Datenerhebung der verschiedenen Landesämter stichtagsbezogen und nach Pflegegrad-Klassifikation erfolgt. Die Pflegekosten, die die Pflegeversicherung trägt, sind nur eine von drei umsatzrelevanten Säulen für einen Betreiber. Weitere Umsätze werden durch Investitionskosten, die aus der Erstellung und Instandsetzung von Gebäuden entstehen, sowie durch Kosten für Unterkunft und Verpflegung, die sämtliche Betriebs- und Verpflegungskosten abdecken, generiert.

Die beiden letztgenannten Säulen werden, sofern keine Sozialhilfe besteht, durch die Bewohner selbst getragen. Wenn die Pflege- und Heimquoten in naher Zukunft annähernd gleich bleiben, müssen bis rund Daneben muss eine Vielzahl von in die Jahre gekommenen Pflegeheime renoviert und umgebaut werden. Die erforderlichen Neu- und Reinvestitionen belaufen sich laut der im Herbst veröffentlichten Studie des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA auf rund 70 Milliarden Euro. Um genügend adäquate Pflegewohnformen zur Verfügung stellen, den immer stärker zunehmenden Pflegenotstand noch abwenden und neue sowie kreative Betreuungs- und Wohnformen realisieren zu können, sind private Investitionen zu auskömmlichen Renditen unabdingbar.

Zwischen und wurden bereits über 6,3 Milliarden Euro deutschlandweit in Pflegeimmobilien und Seniorenresidenzen investiert. Der Pflegeimmobilienmarkt ist in Bewegung, doch aufgrund der Komplexität erfordern Investitionen in diesem Sektor eine vorhergehende spezielle Expertise. Institutionelle Investoren sollten sich auch bewusst werden, dass die Themen Pflege und Gesundheit oft zum Spielball der Politik werden. Anstatt regulatorische Investitionshemmnisse abzubauen, werden Wahlgeschenke gemacht oder weitere Stellschrauben in diesem bereits stark regulierten Markt gedreht. Hinter durchaus lukrativen Investitionen können sich eine Vielzahl werttreibender oder -mindernder Faktoren verstecken.

Um nachhaltig profitable Investitionen realisieren zu können, ist der Rückgriff auf spezifisches Know-how in diesem Segment unabdingbar. Letzten Endes birgt der Markt für institutionelle Investoren aber ein riesiges Potential und sollte von diesen nicht unterschätzt werden. Die alternde Bevölkerung als Megatrend im Asset Management ist noch relativ am Anfang. Gleiches gilt für die diversen Möglichkeiten, wie Technologien bei dieser Entwicklung eine Rolle spielen könnten. Unseres Erachtens nach haben sie im Vergleich zu ihren Wettbewerbern die Chance, schneller und nachhaltiger zu wachsen. Nach Angaben der Weltbank sind diese allein in den USA im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt von 12,5 Prozent im Jahr auf fast 17 Prozent im Jahr gestiegen und in der EU von acht auf zehn Prozent.

Unserer Meinung nach lassen sich bereits heute innovative Unternehmen daran messen, ob sie zu einer Lösung der Kostensenkung beitragen können. Hierbei kann technologischer Fortschritt, wie beispielsweise im Bereich Robotik, mitunter ein ausschlaggebender Faktor sein. Sei es in der Konsumtechnik, wo Serviceroboter älteren Menschen helfen können, länger unabhängig zu bleiben. Oder Roboter hochkomplexe chirurgische Vorgänge mit einer Präzision bewältigen können, wie es Menschen nicht möglich ist. Im Bereich Robotik sehen wir derzeit die Entwicklung einer Reihe von Innovationen, die der alternden Bevölkerung einen Mehrwert bietet.

Das Potenzial, dass sie sich positiv auf beispielsweise Gesundheitskosten auswirken, ist eine davon. Es gibt jedoch weitere Aspekte, nachdem wir Unternehmen auswählen, in die wir investieren. Vor allem die Bestrebungen nach einer Dekarbonisierung der Weltwirtschaft treiben diese Entwicklung. Lineare Wertschöpfungsketten unterstützen einen direkten Stromfluss von der zentralen Erzeugung zum Verbraucher. Sie weichen nachhaltigeren, hochgradig digitalisierten und dynamischen Energiesystemen. Das System wird den Zweiwege-Energiefluss fördern, bei dem Kundenwunsch Wahlfreiheit , saubere Energie, Innovation und Agilität höchste Priorität haben. Cloudbasierte Systeme erlauben es Energiemanagern mit erhöhter Flexibilität auf Informationen zuzugreifen. Durch die Nutzung eines cloudbasierten Systems gelangen Nutzer an Informationen vieler unterschiedlicher Datenerhebungssysteme, die sie mit einer einzigen Anwendung nutzen und verwerten können.

Tatsächlich erleichtert ein solches System auch das Portfoliomanagement, da damit alle Positionen gleichzeitig betrachtet werden können. Wenn Energiemanager alle Informationen aus der Ferne abfragen können, wird die Vor-Ort-Wartung auf das absolut Notwendige reduziert sowie Zeit und Wartungskosten gespart. Allerdings sind Innovationen in der Softwareentwicklung nötig, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Da solche Systeme generell als Service angeboten werden, muss sich der Nutzer nicht um die Pflege oder Updates der Datenbank und Infrastruktur kümmern, was Zeit und auch Geld spart, mit dem weitere Energie- und Kostenoptimierungen auf Grundlage der erhaltenen Daten ermöglicht werden.

Cloudbasierte Dienstleistungen senken nicht nur die Kosten der Softwareentwicklung und Wartung, sondern auch direkte Ausgaben, Kosten für Arbeitsleistung und Ressourcen von inhouse angestellten IT-Spezialisten und Infrastruktur zur Erfassung, Speicherung und Analyse von Energiedaten. Dies erweist sich insbesondere als Vorteil für Branchen, die keine eigenen Experten für Energiemanagementsoftware beschäftigen können. Verbesserungen der Energieeffizienz bleiben als wichtige Stellschraube zur Kosten- und Emissionsreduzierung sowie Produktivitätssteigerung ein wichtiges Ziel für alle Unternehmen.

Energieeffizienzverbesserungen können stufenweise sein, zum Beispiel durch bessere Isolation oder effizienteres Equipment. Sie können aber auch auf neusten Technologien basieren, z. Mit zunehmender Durchdringung erneuerbarer Energien auf dem Energiemarkt und dem daraus resultierenden Strompreisverfall werden stromgetriebene Optionen der Optimierung von Energieeffizienz attraktiver. Veränderungen im Energiesystem werden unvermeidlich zu einer erhöhten Volatilität der Energiepreise und insbesondere der Strompreise führen. Unternehmen, die flexibel genug sind diese Volatilität optimal für sich zu nutzen, werden die Gewinner sein. Flexibilität kann verschiedene Ursachen haben. Hersteller können die Zellstoffproduktion dabei nach aktuellen Strompreisen steuern. Weitere Flexibilitätsoptionen entstehen durch die Nutzung von Blockheizkraftwerken, die je nach Kosten der Ressourcen eingesetzt werden können Erdgas oder Strom.

Damit kann der Verbraucher die Standortdatenerfassung und -wartung an die Nachfrage anpassen. Für Energiemanagement-Spezialisten und -Berater ist dies besonders vorteilhaft, da sich Kundenbedürfnisse weiterentwickeln und so etwa mehrere Standorte im System verwaltet werden können. Darüber hinaus könnte durch die sinkenden Preise von Energiespeichersystemen die Speicherung von Strom eine interessante Option für produzierende Unternehmen werden. Dies ist umso mehr der Fall, wenn der Güterverkehr auf Elektro- oder Hybridantrieb umgestellt wird: Fahrzeuge können dann smart aufgeladen werden. Nachfrage-Management-Programme mit intelligenten Kontrollsystemen können in einem digitalisierten Umfeld alle Vorteile der flexiblen Produktion nutzen. All diese Optionen bergen das Potential, Strom dann zu nutzen, wenn er am preiswertesten im Einkauf ist, so Betriebskosten zu senken und sogar für entscheidende Wettbewerbsvorteile bei stromintensiven Produktionsprozessen zu sorgen.

Erneuerbare Energie und Heizenergie sind für viele Unternehmen zu Energiequellen ihrer Wahl geworden. RE unterstützt das. Dabei handelt es sich um eine Initiative von weit über Unternehmen, die sich für die prozentige Nutzung erneuerbarer Energie entschieden haben. Dies kann die Produktion vor Ort, eine externe Stromversorgung über eine Stromkaufvereinbarung Power Purchase Agreement, PPA oder den Kauf von Herkunftsnachweisen und Verträgen über die Nutzung erneuerbarer Energien umfassen. Strom aus erneuerbaren Energien wird zunehmend zu wettbewerbsfähigen Preisen gegenüber herkömmlicher Energieerzeugung angeboten. Ein wichtiger Treiber dieser Entwicklung ist die Entstehung innovativer PPA-Konzepte, die es Herstellern ermöglichen, sich gegen Preisschwankungen bei fossilen Energien abzusichern.

Jedes Unternehmen verfügt über sensible Informationen , die für seine Geschäftsabläufe entscheidend sind und geschützt werden müssen. Cloudbasierte Dienste sind der einfachste Weg, Daten sicher zu speichern. Mit cloudbasierter Energie-Management-Software werden Energiedaten und Einsparanalysen ohne viel Aufwand durch den Nutzer sicher gepflegt und aktualisiert. Im Rahmen seines globalen Klimaengagements hat sich das Unternehmen Ingersoll Rand verpflichtet, seine Treibhausgas-Bilanz Footprint bis um 35 Prozent zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, strebte das Unternehmen eine Energieeffizienzsteigerung von zehn Prozent gegenüber an.

Dieses Ziel erreichte es nun zwei Jahre früher als geplant. Darüber hinaus reduzierte das Unternehmen Energieverluste im Druckluftsystem und protokollierte, prüfte und berichtete die Ergebnisse. Dies reduzierte den Energieverbrauch um Dies entspricht 26 Millionen Pound Kohle beziehungsweise der Stromversorgung von 1. Das Unternehmen kündigte Investitionen in Technologien für erneuerbare Energien an und unterstrich damit sein Klimaengagement. Dort will das Unternehmen 15 Prozent der benötigten Energie vor Ort erzeugen. Dies entspricht einer Ersparnis von Die Ausgaben für KI betrugen in der Europäischen Union im Vorjahr sechs Milliarden Euro, bis wird von einer Steigerung auf 22 Milliarden Euro ausgegangen.

KI entwickelt sich zunehmend zu einer Universaltechnologie, die präzisere Prognosen, Empfehlungen und Entscheidungen ermöglicht und die Produktivität steigert. Um das Potenzial von KI auszuschöpfen, sind ergänzende Investitionen in Daten, Kompetenzen und digitalisierte Arbeitsabläufe sowie Änderungen der organisatorischen Abläufe notwendig, wie die OECD festhält. Künstliche Intelligenz hat vor allem dann Erfolg, wenn sie den Menschen unterstützt und nicht ersetzt, so die Experten am Summit Industrie 4. Digitalisierung wird mit 21,5 Millionen Euro gefördert Die Digitalisierung hat durch COVID eine zusätzliche Bedeutung bekommen.

Um diese Modernisierung voranzutreiben, hat die Arbeiterkammer Steiermark den AK Zukunftsfonds ins Leben gerufen. In bisher zwei Runden wurden für 25 Projekte rund 1,8 Millionen Euro an Förderungen vergeben. Die dritte Runde startete im Herbst und es wurden bereits 29 Projekte eingereicht. Digitale Grundausbildung soll im kommenden Jahr starten Bei der Digitalisierung kommt der Qualifikation der Mitarbeiter eine wichtige Rolle zu. Das von der Plattform Industrie 4. Kooperation zwischen Betrieben und Wissenschaft in der Sachgüterindustrie wird gefördert Auch Forschung in Betrieben ist wichtig, um die Innovationsfähigkeit zu erhalten.

Im Fokus stehen dabei innovative Forschungsprojekte in den Themenfeldern Effizienz und Qualität der Produktion, Werkstoffe, Oberflächen und Nanotechnologie, Kritische Rohstoffe sowie Biobased Industry. Graz: Cybersecurity Campus, Entwicklungszentrum für Datenanalyse und Datenmanagement Die Technische Universität Graz betreibt seit den Cybersecurity Campus, der Forschung, Ausbildung, Prüfung und Zertifizierung im Bereich IT-Sicherheit bündelt und bis zu neue Arbeitsplätze schaffen soll. Ebenfalls an der TU Graz entsteht das DATA HOUSE, das als Entwicklungszentrum für Datenanalyse und neue digitale Anwendungen. Kärnten: Standort für Technologiekompetenz soll Projekte zur digitalen Reife bringen In Kärnten versucht die BABEG, die Betriebsansiedlungs- und Beteiligungsgesellschaft, einen Standort für Technologiekompetenz zu etablieren. Dabei steht auch die Digitalisierung im Fokus, bei denen im besten Fall Bildung, Forschung und Wirtschaft miteinander vernetzt werden.

Modernes 5G-Testablor für Kärnten — Coing School am Wörthersee Für Kärnten wurde auch der sogenannte 5G Playground ins Leben gerufen, einer der modernste 5G-Testlabor für Forschung und Entwicklung in Österreich. Es steht Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Verfügung, die unter optimalen Bedingungen Produkte und Anwendungen testen möchten. Eine weitere Initiative ist die Coding School Wörthersee: Hier werden junge Talente als Coder oder Developer in spezialisierten Intensivlehrgängen ausgebildet und laufend die aktuellsten Erfordernisse sowie Bedingungen der Branche miteinbezogen.

Die Industrie ist der Jobmotor Österreichs: Mehr als die Hälfte aller Arbeitsplätze — 2,6 Millionen — werden hierzulande dadurch gesichert. Der Beitrag der österreichischen Industrie zur Wertschöpfung des Landes liegt mit fast Milliarden Euro bei 55 Prozent. Damit das auch in Zukunft so bleibt, muss die heimische Industrie die Chancen der digitalen Transformation — Industrie 4. Leitbild dafür ist eine hochautomatisierte und vernetzte industrielle Produktions- und Logistikkette, welche die Unternehmensstrukturen, Produktions-, Geschäfts- und Arbeitsprozesse der Zukunft grundlegend verändern wird. Wesentlich dabei ist, Forschung, Entwicklung und Innovation weiter voranzutreiben, die Qualifikation — insbesondere im MINT-Bereich — zu stärken, österreichische Initiativen zu vernetzen und über die Plattform Industrie 4.

KI verändert Unternehmensstrukturen, Produktions-, Geschäfts- und Arbeitsprozesse völlig Die Industrie schafft in Österreich mehr als die Hälfte aller Arbeitsplätze. Angestrebt wird eine hochautomatisierte und vernetzte industrielle Produktions- und Logistikkette, welche die Unternehmensstrukturen, Produktions-, Geschäfts- und Arbeitsprozesse der Zukunft grundlegend verändern wird. Im Budget ist demnach ein Plus von Mio. Euro gegenüber dem Budget vorgesehen [1]. Die exakte Dotierung der FFG für steht noch nicht fest; allerdings ist für die FFG eine deutliche Erhöhung der Mittel zu erwarten.

Schwerpunkte grüne Technologien, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz Mit den im Budget gesetzten Finanzierungsschwerpunkten investiert die Bundesregierung aktiv in die Entwicklung und den Ausbau grüner Technologien und erneuerbarer Energien, um die Klimawende zu schaffen und die im Pariser Klimaabkommen vereinbarten Ziele zu erreichen. Innovative Lösungen werden dazu der Schlüssel sein. Ein zweiter Schwerpunkt des Forschungsbudgets liegt auf dem weiteren Ausbau der digitalen Kapazitäten Österreichs. Hier hat die Coronavirus-Krise gezeigt, wie wichtig eine belastbare digitale Infrastruktur und digitale Werkzeuge für unsere Gesellschaft geworden sind — Stichwort Home-Schooling und Home-Office. Um diesen fundamentalen Bereich mitgestalten zu können, ist die Investition in Forschung und Entwicklung von KIs unerlässlich.

Visualisierung des Bundesbudgets Quelle: Parlament, Pressemeldung vom Die Einigung zwischen EU-Kommission und EU-Parlament auf das EU-Budget bedeutet — vorbehaltlich der finalen Zustimmung der Länder — auch mehr Geld für jene Bereiche, die zentral für die Zukunft Europas sind: Bildung, Forschung und Innovation. Österreich hat durch diese EU-Programme schon bisher überdurchschnittlich profitiert: Über 1,65 Milliarden Euro an Rückflüssen aus Horizon nach Österreich, mehr als 4. Horizon Europe: Mehr Geld für Zukunftsthemen und Wirtschaftswachstum Die Aufstockung des Budgets für Horizon Europe beläuft sich nach laufenden Preisen auf rund 4,6 Milliarden Euro. Mit den zusätzlichen Mitteln soll das EU-Programm für Forschung und Innovation, Horizon Europe, für die Laufzeit von bis mit 95,4 Milliarden Euro laufende Preise budgetiert werden. Horizon Europe wird aus drei zentralen Säulen bestehen: Exzellente Wissenschaft, Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit sowie Innovatives Europe.

Da geht es nicht nur um Mobilität, sondern um zukunftsträchtige Entwicklungen wie zum Beispiel künftig digitale Tools in allen Bereichen der Bildung eingesetzt werden. Das erleichtert die Einbeziehung von Menschen, die bislang nicht optimal vom Programm erreicht werden konnten. Debora Knob, Pressesprecherin Tel. Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG Tel. FFG Basisprogramme: Weitere 45 Mio. Euro für Projekte bewilligt, plus 30 Prozent bei Anträgen. Die heimische Wirtschaft setzt auf Forschung und Innovation, um die Corona-Folgen zu überwinden und durchzustarten. Das zeigt sich auch in der einer deutlich gestiegenen Nachfrage nach Fördergeldern für Forschungs- und Innovationsprojekte bei der FFG.

Mit insgesamt bewilligten Projekten seit Jahresbeginn wurde ein neuer Höchststand erreicht. Die Basisprogramme sind ein ideales Angebot sowohl für Start-ups und kleine Unternehmen, aber auch für die mittelständische Wirtschaft in Österreich: offen für alle Branchen und Themen und mit raschen Abläufen bis zur Entscheidung über eine Förderung. Unter den Projekten, deren Förderung in der letzten Vergabesitzung beschlossen wurde, dominieren solche aus den Produktionstechnologien, den Informations- und Kommunikationstechnologien und den Lebenswissenschaften. Rund 30 Prozent aller Projekte haben positive Auswirkungen auf Umwelt-, Ressourcen und Energieverbrauch. Industrie fordert eine höhere Forschungsprämie. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Oberösterreich, die deren Obmann-Stellvertreter Stephan Kubinger bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Technologie-Sprecher der Kammer, Martin Bergsmann, gestern präsentierte.

Die Sparte Industrie fordert daher eine zeitlich befristete Erhöhung der Forschungsprämie von derzeit 14 auf 20 Prozent. Das zeige die Anzahl der Patentanmeldungen. Im Vorjahr wurden bundesweit Patente und Gebrauchsmuster erteilt, stammten aus Oberösterreich. Deutlich dahinter, mit bzw. Weniger Bürokratie Eine wichtige Forderung der Unternehmen sei auch die Entbürokratisierung und Beschleunigung der Antragsverfahren, sagte Technologie-Sprecher Bergsmann. Darüber hinaus fordert die Sparte Industrie auch die Aufstockung des Budgets der Forschungsförderungsgesellschaft FFG um eine Milliarde Euro, verteilt auf die kommenden fünf Jahre. Wovon können Unternehmen konkret profitieren. Sechs Gründe, warum Sie in Österreich forschen sollten Mehr Informationen über den Forschungsplatz Österreich und die optimalen Rahmenbedingungen finden Sie im Download-Bereich.

Euro zu und stammt überwiegend von internationalen Konzernen, deren heimische Tochterunternehmen in Österreich Forschung betreiben. Im EU-Vergleich für liegt Österreich mit seiner Forschungsquote an zweiter Stelle hinter Schweden, und hat neben Deutschland auch Dänemark und Finnland überholt. Ein zentrales Element der Wiederbelebungsprogramme nach der Coronakrise muss Forschungsförderung für grüne Technologien sein, fordern Ökonomen praktisch einhellig. Die makroökonomische Corona-Katze ist nun aus dem Sack: Diese Woche veröffentlichten viele Wirtschaftsforscher ihre Prognosen, und diese sehen düster aus: Der Welthandel bricht heuer laut WTO um zumindest 13 Prozent ein, der IWF erwartet ein Schrumpfen der Weltwirtschaft um 4,9 Prozent. Für Österreich rechnet das Wifo mit einem Rückgang des BIP um 7,0 Prozent, das IHS um 7,3 Prozent.

Die Hoffnung auf baldige Besserung lebt zwar abhängig vom weiteren Verlauf der Pandemie. Dennoch sind sich alle Experten einig, dass ein Wiederbelebungsprogramm nötig sei, wobei sich ein Schwerpunkt durchzieht: Das IHS z. Voraussetzung für klimagerechte Innovationen in allen Entwicklungsphasen — Erfindung, Produktentwicklung und Marktdurchdringung — seien das Streichen kontraproduktiver Subventionen, das Setzen der richtigen Preissignale CO2-Bepreisung und Forschungsförderung. Forscher von Alchemia-nova, Boku und Ögut nahmen die Stoffströme von biogenen Abfällen und Nebenprodukten der Nahrungsmittel-, Land- und Forstwirtschaft Stroh, Klärschlamm, Gülle, Biomüll, Lignocellulose usw.

Allerdings gebe es dabei zwei Haupthindernisse: Zum einen fehlen noch einige zentrale Technologien und zum anderen ist ein Umstieg bei den derzeitigen zu niedrigen Preisen für CO2-Emissionen unrentabel. FFG-Geschäftsführer für dynamisches Budget und moderne FTI-Governance als begleitende Schritte zur bestmöglichen Umsetzung des Forschungsfinanzierungsgesetzes. Die dreijährige Finanzierungsvereinbarung bringt mehr Effizienz, löst sie doch die zahlreichen Einzelbeauftragungen pro Jahr ab. Der Forschungsstandort Österreich werde damit allgemein gestärkt, was auch eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Teilnahme an europäischen Förderprogrammen ist. Wesentlich ist für die beiden FFG-Geschäftsführer nun, das Forschungsfinanzierungsgesetz mit einem dynamischen Budget umzusetzen und begleitend eine moderne FTI-Governance mit einem Ausbau der Agenturautonomie zu implementieren.

Der Ausbau der Agenturautonomie wurde bereits in der Evaluierung der FFG durch Fraunhofer und KMU Forschung Austria Juni empfohlen und durch die OECD-Expertise Dezember untermauert. Der hohe Stellenwert von Forschung und Innovation gerade in der aktuellen Wirtschaftslage zeigt sich auch in einer nun vorliegenden Studie des WIFO im Auftrag der FFG: Unternehmen, die in Forschung und Entwicklung investieren, kommen in der Regel leichter durch die Krise. Mahrer: Heimische Forscher und Unternehmen zählen zu Europas Top 3 — umfassendes Serviceangebot der FFG.

Die Bundesministerien sowie die Wirtschaftskammer Österreich unterstützen die Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen dabei gezielt und finanzieren das umfassende Informations- und Serviceangebot der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG , die als Nationale Kontaktstelle fungiert. Österreich liegt mit einer Erfolgsquote nach Beteiligungen von 18,2 Prozent deutlich über dem Durchschnitt aller Staaten 15,8 Prozent und auf Platz zwei. Insbesondere Unternehmen rund 37 Prozent Anteil und Hochschulen rund 29 Prozent zählen zu den starken Playern bei den gesamt 3. Nach Programmen betrachtet schneiden die Forschenden und Unternehmen in Österreich besonders erfolgreich in ERC European Research Council; Millionen Euro , ICT Informations- und Kommunikationstechnologien; Millionen Euro , Transport Millionen Euro und Energie Millionen Euro ab.

Dazu braucht es eine gute Abstimmung zwischen FTI-Politik und den sektoralen Politikbereichen. Österreichs Forscherinnen und Forscher sowie Unternehmen werden im europäischen Wettbewerb gezielt von der FFG unterstützt. Der nächste Kurs ist für Herbst geplant. Annette Weber Pressesprecherin 01 annette. Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus Daniel Kosak Pressesprecher der Frau Bundesministerin daniel. Markus Kirchschlager, MSc. Wirtschaftskammer Österreich T 05 90 E markus. Für rund drei Viertel der österreichischen Unternehmen sind Forschung, Entwicklung und Innovation FEI wichtige Themen, um die Corona-Krise und ihre Folgen zu bewältigen. Das geht aus einer von der FFG in Auftrag gegebenen Unternehmensbefragung des MAKAM Research-Instituts hervor.

Abgefragt wurde auch die Zufriedenheit mit den Leistungen der FFG während COVID: Diese befindet sich auf einem sehr hohen Niveau. Insgesamt wird die FFG von den befragten Unternehmen als wichtige Institution gesehen, mit der eine kompetente Zusammenarbeit möglich ist und deren Unterstützung einen wertvollen Beitrag leistet, um FEI-Aktivitäten bestmöglich voranzutreiben. Alles in allem hoffen die Unternehmen, in der FFG auch in der Zeit nach COVID eine hilfreiche Stütze zu haben. Unsere Rolle als Forschungsförderer ist gefragter denn je. Forschungsförderung bedeutet Vertrauen, geteiltes Risiko und einen Innovationsschub. Kontakt Mag. Weitere Informationen: Zur Webiste des Marktforschungsinstituts MAKAM. Downloads: Studienergebnisse FFG KundInnen. Der Jahresbericht der FFG. Neue Herausforderungen bewältigen, neue Chancen ergreifen — unsere Welt ändert sich ständig.

Die Digitalisierung verändert unser Leben und Arbeiten, unser Lernen und Kommunizieren, sie transformiert Wirtschaft und Gesellschaft. Basis dafür sind Forschung und Entwicklung, und die Umsetzung der kreativen Ideen in Produkte und Dienstleistungen, die einen Mehrwert bieten und wettbewerbsfähig sind. Österreich hat dafür die besten Voraussetzungen. Erfolgreiche, innovative Unternehmen, die hochqualifiziertes Personal beschäftigen. Institute und Hochschulen, die exzellente Forschung und gut ausgebildete AbsolventInnen hervorbringen. Eine rege Gründerszene, kreative junge Menschen und ein innovationsfreundliches Umfeld. Forschung und Innovation sind und bleiben unsere wirksamste Zukunftsvorsorge. In der Wirtschaft und in der Gesellschaft.

Mehr dazu enthält der Jahresbericht der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG. Der Jahresbericht der FFG zum Download. Volle Funktionsfähigkeit der FFG sichergestellt; unbürokratische Unterstützung für Unternehmen. Vorrangig sind dabei die Liquiditätsbereitstellung für Unternehmen und die Arbeitsplatzabsicherung. Bitte zögern Sie nicht, uns anzurufen oder eine Nachricht zu senden. Wir beschleunigen — wo es möglich ist — Förderentscheidungen und Auszahlungen. Die Begutachtung der Forschungsprämie ist voll digital, es sind keine Einschränkungen gegeben. Beirats- und Jurysitzungen werden wie geplant digital durchgeführt Wir arbeiten an der elektronischen Vertragsunterzeichnung. Einreichfristen Deadlines von Ausschreibungen werden bei Bedarf verlängert. In Europa sind im ersten Halbjahr ESG-Anleihen mit einem Gesamtvolumen von rund Mrd.

Euro ca. USD an den Markt gekommen und damit bereits mehr als im gesamten Jahr Allerdings sieht man im Chart unten, dass das Volumen auch in US-Dollar stark ansteigt. Inkludiert alle von Unternehmen in der jeweiligen Währung emittierten Green Bonds, Social Bonds, Sustainability Bonds, Sustainability-Linked Bonds und Transition Bonds. Quelle: Bloomberg, Erste Asset Management. Nach den in den Sustainable Finance Principles festgelegten Richtlinien der International Capital Market Association ICMA unterscheidet man bei den ESG-Anleihen zwischen verschiedenen Typen.

Green Bonds verfolgen ökologische Ziele, wie beispielsweise die Reduktion von Kohlenstoffdioxid-Emissionen, Social Bonds dienen der Finanzierung von sozialen Zwecken, wie etwa Bildung, und Sustainability Bonds kombinieren grüne und soziale Ziele. Daneben gibt es noch Sustainability-Linked Bonds, deren Kupon häufig von der Erreichung bestimmter ESG-Ziele abhängt, und seit neuestem auch noch Transition Bonds, mit denen der Wandel zu einer nachhaltigeren Strategie finanziert werden kann. Bei der Aufteilung nach Emissionsart sind sowohl in Euro als auch US-Dollar Green Bonds die am häufigsten begebenen Anleihen. In Euro folgen relativ dicht dahinter Social Bonds und Sustainability Bonds, während Sustainability-Linked Bonds und Transition Bonds eher eine untergeordnete Rolle spielen.

In US-Dollar hingegen werden Social Bonds noch kaum emittiert. Sustainability-Linked Anleihen sind sowohl in Euro als auch in US-Dollar derzeit stark im Aufwind und Transition Bonds sind gerade erst am Kommen. Alle Unternehmensanleihen mit ESG-Kriterien aus dem ersten Halbjahr Nicht nur am Markt ist Europa derzeit noch Vorreiter, auch politisch und regulatorisch tut sich so einiges: Nach der ICMA hat nun auch die Europäische Kommission einen European Green Bond Standard veröffentlicht, der zwar weiterhin freiwillig ist, aber zu mehr Transparenz und Vergleichbarkeit führen soll. Er ist im Rahmen der Sustainable Finance Strategy entstanden und zeigt ein klares Bekenntnis zur Förderung der Finanzierung von nachhaltigem Wachstum.

Selbst die EZB investiert mittlerweile einen Teil ihrer Eigenmittelportfolios in Green Bond Portfolios. In den USA gibt es nach deren Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen unter Donald Trump und dem Neueintritt unter Präsident Biden zwar wieder klare Bestrebungen für den Klimaschutz, allerdings noch etwas zaghafter und weniger konkret als in Europa. Die EU und die USA unter Biden gleichen sich in dem Ziel, dass sie bis netto keine Treibhausgase mehr emittieren wollen. Anteil der ESG Unternehmensanleihen am Investment Grade Universum. Für EUR: ICE BofA Euro Corporate Index ER00 Index , für USD: ICE BofA US Corporate Index C0A0 Index — Bestände vom Juli Quelle: ICE Data Indices, LLC, Bloomberg, Erste Asset Management. In US-Dollar schaut das Bild noch schlechter aus. Auch hier zeigt sich wieder, dass Europa bei der Abkehr von Kohle und dem Aufbau von erneuerbaren Energiequellen bereits um einige Schritte voraus ist.

In den USA liegt der Kohleanteil hingegen laut U. Anteil an der gesamten Energieproduktion in den USA und der EU von Kohle und erneuerbaren Energien in Prozent. Quelle: Agora Energiewende, U. Energy Information Administration, Erste Asset Management. Bei den europäischen Unternehmen sind es durch die frühe Abkehr von Kohle deutlich weniger. Eine Besonderheit in Bezug auf ESG, die es in Europa so nicht gibt, weist die USA auf. Durch die vor allem im letzten Jahr in den USA stärker aufgekommene Rassismus-Debatte gibt es auch im Finanzbereich immer mehr Initiativen für mehr Inklusion und Diversität. Im Zuge dessen gab es in den letzten zwölf Monaten bereits zwei Neuemissionen, die rein von diesen Firmen begleitet wurden. Wenn auch Sie in den zunehmenden globalen Markt nachhaltiger Anleihen investieren und damit nachhaltiges Wachstum finanzieren möchten, bietet sich der Erste Responsible Bond Global Impact als interessanter Investmentfonds an.

Dieser Fonds investiert weltweit in Green Bonds, Social Bonds, Sustainability und Sustainability-Linked Bonds, die von Staaten, Supranationalen Organisationen und Unternehmen emittiert werden, und trägt seit Fondsauflage im Jahre das Österreichische Umweltzeichen. Anfang Juni schrieb ich darüber, wie Inflation zum dominierenden Thema für Aktieninvestoren wurde. Kaum einen Monat später scheint sich das Bild deutlich gewandelt zu haben. Inflationserwartungen in den USA und der Eurozone erreichten ihren Höhepunkt im Mai und sind seitdem gesunken. Die Langzeitrenditen fielen deutlicher vor allem in den USA , was zu einer Verringerung der Realzinsen führte d. Nominalzinsen minus Inflationsrate. Zyklische und Value-Aktien werden verkauft, und defensive Aktien wie Apple, Google, oder Microsoft erzielen neue Rekordstände. Was ist geschehen. Die 10J-Breakeven-Zinsrate, die die implizite Inflation über diesen Zeitraum misst, begann Mitte Mai zu fallen Quelle: Bloomberg.

Insgesamt konnten die Aktienmärkte in der ersten Jahreshälfte eine hervorragende Performance verzeichnen. Es gab mehrere Gründe für diese solide Performance, und die meisten davon sind nach wie vor relevant. Die Fiskal- und Geldpolitiken sind noch immer sehr locker und garantieren, dass Konsumenten genug Geld für Konsum zur Verfügung haben und billige Kredite bekommen. Im Vorfeld der Sommerferien nahmen die Impfprogramme an Fahrt auf, was nunmehr internationale Reisetätigkeit ermöglicht. Aufgestaute Nachfrage treibt Unternehmensgewinne an, was wiederum immer mehr Unternehmen dazu bringt, ihre Investitionsbudgets zu erhöhen, um Produktion und Effizienz zu steigern. Bis Juni verbuchten diese Sektoren eine deutliche Outperformance, unterstützt nicht zuletzt von einer Erhöhung der langfristigen Renditen, höheren Inflationserwartungen und einer steileren Renditekurve, welche den Unterschied zwischen langfristigen und kurzfristigen Renditen veranschaulicht.

Eine steilere Renditekurve zeugt von stärkeren Wachstumsaussichten. Allerdings ging die Dominanz der Value-Kategorie Mitte Mai zu Ende, als die Marktteilnehmer begannen, ihre Inflationsvorhersagen nach unten zu revidieren. Für Monate tat die Fed ihr Möglichstes, Anlegern zu versichern, dass die erhöhte Inflation nur vorübergehend wäre, und irgendwann trugen diese Versicherungen Früchte. Obwohl die US CPI-Daten Konsumentenpreisindex — welche üblicherweise zur Berechnung der Inflationsrate herangezogen werden — im Mai nochmals anstiegen, sah das der Markt als unproblematisch an, und die Anleiherenditen fielen. Niedrigere Renditen führten zu einer Renaissance von Growth-Aktien, vor allem in den USA. Der technologielastige Nasdaq-Index erzielte neue Allzeithochs und begann, den breiten Markt zu überflügeln, während langfristige Renditen fielen Quelle: Bloomberg. Zum Zeitpunkt der FOMC Federal Open Market Committee -Sitzung im Juni waren die 10J-Renditen in den USA bereits einen Monat lang gefallen, und Growth-Aktien holten zusehends die Performance-Lücke zum Value-Segment auf.

Der Tonfall der Fed war überraschend hawkish; die Zentralbank erläuterte, dass die Inflation eventuell höher und nachhaltiger sein könnte als zunächst erwartet. Die politischen Entscheidungsträger erhöhten ihre Inflations- und BIP-Wachstums-Prognosen für deutlich. Fed-Mitglieder deuteten an, dass sie nun zwei Zinserhöhungen bis erwarteten, was in deutlichem Gegensatz zur vorherigen Ansicht stand, wonach es bis zu überhaupt keiner Erhöhung gekommen wäre. Der Markt benötigte ein paar Tage, um diese Neuigkeiten zu verdauen, doch letztlich schloss er dort an, wo er vor der Fed-Sitzung unterbrochen worden war: langfristige Renditen fielen weiter, zyklische Aktien wurden verkauft, und defensive Growth-Aktien stiegen im Kurs. Um die Reaktion zu verstehen, sollte man sich vor Augen führen, dass Inflation vor nur einem Monat als DIE erstrangige Sorge am Markt gesehen wurde.

Die Anleger waren besorgt, dass die Fed die hohen Inflationsdaten für zu lange ignorieren würde und dass es dann zu spät wäre, die unbeabsichtigte Preissteigerung unter Kontrolle zu bringen. Zwar gab die Fed keinen Alarm, doch zog sie die Zinserhöhungsprognose nach vorne. Dies beruhigte die Marktteilnehmer, da die Zentralbank die Probleme somit nicht ignorierte und für Aktionen bereit war. US 10J-Renditen fielen deutlich von ihren Höchstständen im Mai Quelle: Bloomberg. Wie es oft geschieht, begibt sich der Markt von einem Extrem in andere. Wir begannen mit Hyper- Inflationsängsten, doch dann scheint der hawkische Standpunkt der Fed ausreichend gewesen zu sein, um die Annahme zu nähren, dass die politischen Entscheidungsträger Inflation keinesfalls Amok laufen lassen würden und dass die Geldpolitik eher früher als später Straffungen unterzogen würde, was schädlich für das Wirtschaftswachstum wäre und den Konjunkturzyklus verkürzen würde.

Das ist es grundsätzlich, was uns der deutliche Rückgang der 10J-Renditen, die Abflachung der Renditekurve und die niedrigeren Inflationserwartungen sagen wollen. Derzeit bestehen drei Hauptrisiken für die Wirtschaft. Das erste ist die oben diskutierte Straffung der Geldpolitik durch die Fed. Ich glaube nicht, dass dieses Risiko eintreten wird. Die Zentralbank veränderte auch ihre Prognosen für nach kaum; und noch wichtiger, sie unterzog die Arbeitsmarktprognosen keinen substantiellen Veränderungen. Daher sollte man von keiner signifikanten Verschärfung der Geldpolitik ausgehen, bevor sich die Beschäftigung wieder auf vorpandemischen Niveaus befindet — wovon sie nach wie vor entfernt ist.

Das zweite Risiko ist die Ausbreitung der Delta-Variante, welche in der Tat ein Tail-Risiko darstellt, sollte das Virus neuerliche Lockdowns in den kommenden Monaten erforderlich machen. Laut den bisher verfügbaren Daten ist das Delta-Virus zwar infektiöser als sein Vorgänger, doch resultiert die Infektion aufgrund der sich ständig verbessernden Impfrate nicht notwendiger Weise in Krankenhauseinweisungen oder gar Tod. Wenn es dabei bleibt, wird sich dieses Risiko vermutlich auch als übertrieben herausstellen. Beim dritten Risiko geht es um die Wachstumsspitze. Da der von der Pandemie verursachte Schock letztes Jahr sehr stark und sehr rasch verlief, folgte die Erholung einem ähnlichen Muster. Mit hoher Wahrscheinlichkeit: nein. Wie oben besprochen, scheint der neuliche Rückgang der langfristigen Renditen zu viele Wachstumsrisiken einzubeziehen.

Das einzige, was feststeht, ist die Tatsache, dass die BIP- und Unternehmensgewinn-Wachstumsraten ihren Höhepunkt entweder schon erreicht haben oder dies sehr bald tun werden. Das allein bedeutet aber nicht, dass wir nicht in den kommenden Quartalen über dem Trend liegende, solide Wachstumsraten sehen könnten. Unterstützende Fiskal- und Geldpolitik werden, ebenso wie Impfprogramme und aufgestaute Nachfrage, Haupttreiber sein. Technische Faktoren haben vermutlich beim kürzlich erfolgten Anstieg der Anleihekurse ebenso eine Rolle gespielt Anm.

Insgesamt erachte ich den Rückgang der Renditen und der Inflationserwartungen als Überreaktion, die sich im Zeitverlauf korrigieren sollte, wenn die Wachstumssorgen abnehmen. Sobald dies eintritt, werden einige Sektoren im Value-Segment, wie z. Banken, davon profitieren: langfristige Renditen werden ebenso wie die Realzinsen steigen, und die Renditekurve wird wieder steiler werden. Darüber hinaus werden die Inflationserwartungen vermutlich steigen, wenn die Inflationsdaten weiterhin nach oben überraschen und der Ölpreis erhöht bleibt. Die US Renditenkurve, die den Unterschied zwischen 10Y- und 2Y-Renditen veranschaulicht, erfuhr auf Basis der Wachstumssorgen eine Abflachung.

Eine steiler werdende Kurve korreliert positiv mit zyklischen und Value-Aktien, während eine verflachende Kurve geringere Wachstumserwartungen impliziert Quelle: Bloomberg. Auf 12M-Basis würde ich sogar behaupten, dass sich nach der kürzlich erfolgten Korrektur der zyklischen Aktien und der Niedrigstände einiger treibender Marktfaktoren z. Auf kurze Sicht ist davon auszugehen, dass der Markt solcherlei Daten ignorieren wird, wie er dies auch seit Mitte Mai mit dem Argument getan hat, dass die Inflation vorübergehen wird, die Fed bei Bedarf eingreifen wird und zahlreiche Wachstumsrisiken am Horizont bestehen.

Bis das der Fall ist, werden sich die meisten Investoren für eine unsichere Umgebung mit geringem Wachstum positionieren, was zu Andrang bei defensiven Aktien wie z. Die guten Nachrichten bis dato sind, dass der Kursrückgang bei zyklischen Aktien von Allzeithochs bei defensiven Aktien begleitet wurde. Ein ausgewogenes Portfolio ist nach wie vor empfohlen, mit taktischem Übergewicht bei defensiven Growth-Aktien aber erhöhtem Potenzial bei Value-Aktien auf längere Sicht. Die abgeschlossene Rahmenüberprüfung der Europäischen Zentralbank ist zwar noch unvollständig, stellt aber eine bedeutende Veränderung in der Umsetzung der Geldpolitik dar. Die neue Strategie wird bei der geldpolitischen Sitzung am kommenden Donnerstag zur Anwendung kommen. Angesprochen sind auch Pflegekräfte, Labormitarbeiter, Medizinstudierende mit Patientenkontakt, Seelsorger und Therapeuten.

Weitere Informationen: Universität Heidelberg - Stressfaktoren. Gleichzeitig zeigen Studien präventive Effekte sportlicher Aktivität und sozialer Unterstützung im Hinblick auf psychische Erkrankungen. Auch der Einfluss der Veränderungen dieser Faktoren wird an drei Messzeitpunkten untersucht. Ein weiteres Ziel ist es eine empirische Basis zu schaffen, um zeitnah Online-Module zur Bewegungsförderung und sozialen Unterstützung entwickeln zu können. Die Studie wird anhand von Online-Fragebögen durchgeführt. Weitere Informationen: Universitätsklinikum Tübingen - Schutzfaktoren und psychische Gesundheit während der CovidPandemie. Die Mannheimer Gesundheitspsychologin Professor Dr.

Jutta Mata beschäftigt sich schon seit langer Zeit mit den Themen Ernährung und Bewegung in deutschen Familien. In einem Interview erklärt sie, wie man trotz Homeoffice gesund durch die Krise kommen kann und welche Rolle dabei die sozialen Medien spielen. Weitere Informationen: Universität Mannheim - Mit sozialen Medien gesund durch die Krise. Wie gehen Menschen mit Angststörungen oder Depressionen mit einem Alltag in der Corona-Pandemie um. Wie erleben Betroffene mit Ess- und Zwangsstörungen, akustischen und optischen Halluzinationen oder Panikattacken die Pandemie. Und wie ergeht es psychisch erkrankten Menschen generell im Vergleich zur gesunden Bevölkerung. Diese und weitere Fragen untersucht die Arbeitsgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Tübingen unter Leitung von Professorin Dr.

Jennifer Svaldi in Kooperation mit den Universitäten Münster und Osnabrück in einer Online-Studie. Daran haben mehr als Freiwillige mit und ohne Erkrankungen teilgenommen. Weitere Informationen: Universitätsklinikum Tübingen - Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf Menschen mit psychischen Erkrankungen aus. Kinder und Jugendliche sind durch die Corona-Krise psychisch besonders gefährdet. Gerade die Schwächsten in der Gesellschaft sind häufig betroffen. Bei Kindern und Jugendliche können vermehrt Sorgen, Ängste und negative Stimmung auftreten. In der Psychologischen Ambulanz der Universität Mannheim finden sie auch während der Einschränkungen professionelle Unterstützung. Weitere Informationen: Universität Mannheim - Psychologische Ambulanz. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat am Mai ihren Bericht über die Studie zum Gesundheitsverhalten von Kindern im schulpflichtigen Alter HBSC veröffentlicht.

Der Bericht enthält umfassende Daten über die körperliche Gesundheit, sozialen Beziehungen und das psychische Wohlbefinden von rund Der Bericht dient damit zukünftigen Studien als Basislinie für die Messung der Auswirkungen von COVID auf das Leben junger Menschen. Für den Zeitraum zwischen und deutet der Bericht insbesondere auf eine Verschlechterung des psychischen Wohlbefindens von Jugendlichen in vielen Ländern hin. Für Deutschland wurden die Daten von einem Studienverbund erhoben, dem auch Professor Dr. Jens Bucksch von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg angehört. Weitere Informationen: Pädagogische Hochschule Heidelberg - Studie zum Gesundheitsverhalten von Kindern. Unter den derzeitigen Kontaktsperren und Ausgangsbeschränkungen leiden insbesondere die neuen internationalen Studierenden.

Fern der Heimat sitzen viele von ihnen nun allein in einer fremden Stadt. Weitere Informationen: Universität Ulm - Buddy-Programm. Mit einer Online-Plattform zum neuartigen Coronavirus COVID auf Deutsch und Kurdisch. Momentan auftretende soziale und gesellschaftliche Veränderungen, die aus der Corona-Pandemie resultieren und Bevölkerungsteile im psychosozialen Sinne belasten, wurden identifiziert und in Themenblöcken kategorisiert. Projektziel ist es, die psychosozialen Belastungen, die infolge der Corona-Pandemie auftreten, durch ein Informations- und Beratungsangebot zu reduzieren. Durch die individuellen Beratungsmöglichkeiten können die Forscher zudem über die Bereitstellungen von Informationen hinaus, aktuell gesellschaftlich relevante Themen besonders hervorheben.

Das Vorhaben wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert. Weitere Informationen: DHBW Villingen-Schwenningen. In einer wöchentlichen Befragung des Instituts für Transkulturelle Gesundheitsforschung ITG der DHBW Villingen-Schwenningen untersuchen die Forscherinnen und Forscher die Folgen der COVIDPandemie für die psychische Gesundheit der allgemeinen Bevölkerung. Sie wollen verstehen, mit welchen Sorgen sich die Menschen beschäftigen und wie sich das über die Zeit verändert. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler befürchten, dass auch nach der Pandemie viele der Ängste und sogar psychosomatische Störungen bleiben könnten.

Weitere Informationen: DHBW Villingen-Schwenningen - Online-Umfrage zur psychosozialen Gesundheit. Mittels einer zielgruppenspezifischen Umfrage geht die DHBW Mannheim der Frage nach, wie Personen zwischen 16 und 29 Jahren aktuell Freizeitangebote wahrnehmen. Zentrales Forschungsinteresse liegt dabei auf der Nutzung, dem Unterstützen sowie Vermissen von Angeboten im Veranstaltungsbereich. Mit ersten Ergebnissen ist Ende Juni zu rechnen. Weitere Informationen: DHBW Mannheim. Doch dies ist nicht zwangsläufig mit einem ungewollten Verlust an Privatheit verbunden, wie viele befürchten. Sabine Trepte vom Lehrstuhl Medienpsychologie an der Universität Hohenheim in Stuttgart. Sie beschäftigt sich unter anderem damit, welchen Einfluss das Internet auf die Privatheit der Nutzer hat und wie diese bewahrt werden kann. Weitere Informationen: Universität Hohenheim - Homeoffice. Weitere Informationen: Universität Mannheim - Sozialwissenschaftliche Studie zur Corona-App.

Vielerorts ist zu hören, dass diese Herausforderungen nur gemeinsam gemeistert werden können. Dabei wird sowohl an individuelle Verantwortung als auch an gesellschaftliche Solidarität appelliert. Tatsächlich ist zu beobachten, dass in vielen gesellschaftlichen Bereichen im Zuge der Krise Solidaritäts- und Engagement-Ressourcen mobilisiert werden konnten. In dem Vorhaben der Pädagogischen Hochschule Heidelberg sollen Heidelberger Initiativen für nachbarschaftliche Hilfe in Corona-Zeiten als Ausdruck lokaler Solidaritätsstrukturen wissenschaftlich untersucht werden. Im Zentrum der Untersuchung steht die Frage nach Hintergründen, Bedarfen und Perspektiven.

Weitere Informationen: Pädagogische Hochschule Heidelberg - Nachbarschaftshilfen als Ausdruck lokaler Solidaritätsstrukturen. Dazu hat es Versuchsteilnehmende kontaktiert, die im Zeitraum von Januar bis März vor Ausbruch der Covid Pandemie an einem Online-Experiment zur Messung des Sozialverhaltens teilgenommen haben. In diesem Experiment sollten die Versuchsteilnehmenden beispielsweise über die Verteilung von Ressourcen zwischen sich und anderen Teilnehmenden entscheiden, wobei diese Entscheidungen tatsächliche Konsequenzen für die Auszahlung der Teilnehmenden hatten. Diese Messung des Sozialverhaltens wurde nun ein zweites Mal, im Zeitraum von Mitte April-Mitte Mai, also während der CovidPandemie, bei denselben Personen durchgeführt.

Somit kann das Team im Längsschnitt mögliche Effekte der aktuellen Situation auf das individuelle Sozialverhalten untersuchen. Ergänzend erhebt es Fragebögen zum Stresserleben und zum Umgang mit der aktuellen gesellschaftlichen Situation. Die Projektleitung haben Dr. Bastian Schiller und Prof. Markus Heinrichs, Abteilung für Biologische und Differentielle Psychologie. Weitere Informationen: Universität Freiburg. Mit den Auswirkungen auf die schulischen Aspekte haben sich seitdem einige Studien befasst. Auch wie Kinder, Jugendliche und Eltern die Zeit der Kontaktbeschränkungen allgemein erlebt haben wird aktuell untersucht.