Bitcoin News: Hoher Energieverbrauch macht den Bitcoin angreifbar

18.1.2022

ELON MUSK BITCOIN Energieverbrauch

Bitcoin News: Hoher Energieverbrauch macht den Bitcoin angreifbar


Der errechnete Index stützt sich auf ein Modell des Forschers Marc Bevand. Daraus ergeben sich zwei Werte. Die Untergrenze setzt beispielsweise voraus, dass sämtliche Miner das energie-effizienteste Equipment nutzen, das gerade verfügbar ist. Die Obergrenze ergibt sich aus veralteter Hardware. Auch die Sicherheit des "Proof of Stake"-Ansatzes wird in der Szene diskutiert. Experten wie de Vries sehen vor diesem Hintergrund keine Perspektive, dass der Bitcoin irgendwann weniger Energie verschlingen wird - ganz im Gegenteil. Der steigende Kurs animiere immer mehr kommerzielle Bitcoin-Schürfer, ins Geschäft einzusteigen - selbst mit älteren teuren Rechenzentren.

Denn aktuell beträgt der Wert eines Bitcoins laut Coinmarketcap. Kurswechsel bei Tesla Umweltsünder Bitcoin Stand: Der Bitcoin wird inzwischen über Bitcoin Mining Stromverbrauch Kryptowährung Umwelt Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Jetzt Aktivieren. Nein, danke. Die Betreiber der Rechner im Netzwerk werden für ihre Arbeit belohnt. Allerdings kommt immer nur derjenige zum Zug, der das Ergebnis zuerst liefert. Alle anderen "Miner" gehen leer aus. Dieses ineffiziente "Proof of Work"-Verfahren ist der eigentliche Grund für den hohen Energie-Konsum. Kleinere Kryptowährungen wie Peercoin, Blackcoin und Nxt verwenden ein anderes Verfahren "Proof of Stake" , bei denen die Rechenleistung der "Miner" keine Rolle spielt. Hier werden die Arbeitsaufgaben zur Blockbildung wie bei einer Lotterie vergeben.

Dabei werden diejenigen Pools bevorzugt, die bereits über viele virtuelle Münzen verfügen. Weil der Besitz von Hochleistungsrechnern bei diesem neuen Verfahren nicht mehr entscheidend ist, lehnen die meisten "Miner" in der Bitcoin-Community einen Umstieg auf das umweltfreundlichere Konsensverfahren ab. Virtuelle Währungen wie Bitcoin und Co. Sie gelten als unbeständig und als Energiefresser. Doch sie haben gegenüber herkömmlichen Zahlungsmitteln auch Vorteile — und ein breiteres Einsatzgebiet. Die wichtigsten Antworten zu Kryptowährungen. Eine einzige Überweisung in Bitcoins verbraucht so viel Energie wie ein Schweizer in eineinhalb Monaten Kryptowährungen sind mehr als eine Spekulationsanlage. Sie können Menschen in instabilen Regionen helfen und das Bankenwesen grundsätzlich verändern. So hat die Türkei im April Kryptozahlungen verboten.

Anlass dürfte die Sorge vor Kapitalflucht gewesen sein, aber offiziell musste der hohe Stromverbrauch als Begründung herhalten. Und auch China schaut sehr kritisch hin. Paradoxerweise könnte gerade die Flucht der Miner aus China die Kryptowelt grüner machen — durch einen Umzug an Standorte mit sauberer Energieerzeugung. Zudem müsse die Infrastruktur gut sein, etwa der Zugang zum Stromnetz. Dafür kommen skandinavische Länder oder Kanada infrage, wo es viel günstigen Ökostrom gibt. Unter beinharten Krypto-Fans ist der neue Ansatz jedoch unbeliebt. Das System würde damit noch weniger dezentral. Teilweise reicht schon eine entsprechende Twitter -Nachricht, wie das Beispiel Elon Musk zeigt. Bei der Berliner Bitcoin-Bank Nuri, vormals Bitwala, hält man das neue Verfahren dennoch für das Mittel der Wahl.

Dieses stellt derzeit auf das neue Verfahren um. Im Bitcoin-Netzwerk hingegen ist ein Umstieg auch in Zukunft sehr unwahrscheinlich. Bleibt also der Weg, den Strom fürs Bitcoin-Mining selbst nachhaltig zu produzieren. Möglich ist, dass jeder Bitcoin in Zukunft über den für seine Produktion verwendeten Strom Auskunft gibt. Man bräuchte mehr als die Hälfte der gesamten Rechenleistung im Bitcoin-Netzwerk, um es zu manipulieren und etwa einen Bitcoin doppelt auszugeben. Die Betreiber der Rechner im Netzwerk werden für ihre Arbeit belohnt. Allerdings kommt immer nur derjenige zum Zug, der das Ergebnis zuerst liefert. Alle anderen "Miner" gehen leer aus. Dieses ineffiziente "Proof of Work"-Verfahren ist der eigentliche Grund für den hohen Energie-Konsum.

Kleinere Kryptowährungen wie Peercoin, Blackcoin und Nxt verwenden ein anderes Verfahren "Proof of Stake" , bei denen die Rechenleistung der "Miner" keine Rolle spielt.