Was ist Bitcoin-Mining und ist es profitabel

8.12.2021

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Was ist Bitcoin-Mining und ist es profitabel



Kryptowährungen sind eine Form von digitalem Geld, das nur online existiert und materiell nicht fassbar ist. Sie entstanden als eine Alternative zu herkömmlichem Geld und gewannen aufgrund ihres zukunftsweisenden Designs, Wachstumspotenzials und ihrer Anonymität an Beliebtheit. Bitcoin war eine der frühen und erfolgreichsten Formen von Kryptowährung, die herauskam. Im Dezember erreichte 1 Bitcoin den einmaligen Spitzenwert von Der Erfolg von Bitcoin war der Anreiz für Dutzende von anderen Kryptowährungen, die mehr oder weniger auf dieselbe Art funktionieren. Nicht einmal ein Jahrzehnt nach ihrer Entstehung werden Kryptowährungen rund um die Welt beim Einkaufen, Verkaufen und beim Tätigen von Investitionen verwendet.

Alle Kryptowährungen existieren als verschlüsselte, dezentrale Geldeinheiten, die Teilnehmer in einem Netzwerk untereinander frei übertragen können. Oder einfacher ausgedrückt: Kryptowährung ist Elektrizität, die in Codezeilen konvertiert wurde, die einen echten monetären Wert haben. Zur Durchführung einer Transaktion, bei der die Datenbank verändert wird, muss man bestimmte Bedingungen erfüllen. Das ist ähnlich wie beim Nachverfolgen des Geldes auf Ihrem Bankkonto. Wann immer Sie Überweisungen, Abhebungen oder Einzahlungen autorisieren, wird die Datenbank der Bank mit Ihren neuen Transaktionen aktualisiert. Kryptowährungen funktionieren ähnlich, nur mit einer dezentralen Datenbank. Im Gegensatz zu herkömmlichen Währungen werden Kryptowährungen wie Bitcoin nicht von einer bestimmten Regierung oder Bank gedeckt. Bei Kryptowährung gibt es keine Aufsicht durch einen Staat oder eine Zentralbank.

Sie ist dezentralisiert und wird in mehreren duplizierten Datenbanken in einem Netzwerk von Millionen von Computern gleichzeitig verwaltet. Dieses Netzwerk gehört keiner Einzelperson oder Organisation. Und was wichtig ist, die Kryptowährungs-Datenbank hat die Funktion eines digitalen Hauptbuchs. Durch Verschlüsselung wird die Erstellung von neuen Coins kontrolliert und der Geldtransfer verifiziert. Ganz anders sieht die Sache beim Crypto Mining mittels Malware aus. Bei dieser Methode wird eine speziell für das Schürfen von Kryptowährungen konzipierte Schadsoftware genutzt. Die Cyberkriminellen verwenden unterschiedliche Wege, um sie auf die Rechner ihrer Opfer zu schleusen. Der beliebteste Verbreitungsweg ist die Verteilung über infizierte Webseiten. Doch auch raubkopierte Software eignet sich als Versteck für einen Crypto Mining Dropper.

Ruft ein Nutzer eine infizierte Download-Webseite auf, wird das Schadprogramm über einen Drive-by-Download unbemerkt auf den Rechner geladen und beginnt damit, eine ausgewählte Kryptowährung für die Hacker zu schürfen. Da optimalerweise die maximale Rechenleistung der Geräte ausgeschöpft werden soll, müssen die Cyberkriminellen behutsam vorgehen, um beim Schürfen nicht aufzufliegen. Denn läuft das Gerät stets auf Prozent Rechen-Auslastung, lässt es sich durch seinen Besitzer kaum mehr bedienen. Crypto Mining Malware nutzt aufgrund dessen meistens nur etwa zwei Drittel der Rechenleistung. Teilweise sind die Schadprogramme sogar so programmiert, dass sie den Start einer Ressourcen-beanspruchenden Anwendung erkennen und die Aktivitäten der Malware entsprechend drosseln. Es wurde sogar bereits Crypto Mining Malware festgestellt, die in der Lage ist, Antiviren-Programme zu umgehen.

Doch viele, unabhängig voneinander infizierte Geräte nutzen den Cyberkriminellen noch nicht viel. Wichtig ist, dass sie ihre Leistung zum Schürfen von Kryptowährungen bündeln können. Lohnt sich das Mining. Das hängt vor allem vom momentanen Preis des Bitcoins ab. Je höher er künftig steigen wird, desto eher rentiert es sich, zu investieren. Wann oder ob das jedoch der Fall sein wird, kann man nicht sagen. Man sollte sich daher eher nach Bitcoin Mining Alternativen umsehen wie The Bitcoin Miner , oder gleich Bitcoins direkt mit unserem Testsieger Broker eToro kaufen. Bitcoin Mining bezeichnet das Prinzip, Rechenleistung zur Erstellung von sogenannten Blocks zur Verfügung zu stellen.

Ein Block beinhaltet hierbei alle Informationen, die in einem bestimmten Zeitraum durch die Transaktionen mit dem Bitcoin erschaffen wurden. Jedesmal, wenn ein Bitcoin den Besitzer gewechselt hat, muss dies festgehalten werden, damit die Transaktionen nachvollziehbar bleiben. Mining Bitcoin ist somit nichts anderes, als eine Verwaltungstätigkeit, die der Absicherung des Bitcoin Netzwerkes dient. Im Gegenzug bekommt der Miner dafür einen Teil der Transaktionsgebühren. Mining Pools sind Zusammenschlüsse vieler Miner, welche die geschürften Bitcoins untereinander aufteilen. Jeder einzelne Bitcoin Miner wird hierbei anhand seiner investierten Rechenleistung ausgezahlt.

Heute schürfen alleine diese drei mehr als ein Drittel aller Bitcoins. Möchte man heute mit dem Bitcoin Mining beginnen, so ist es empfehlenswert, sich einem Pool anzuschliessen, da man alleine kaum eine Chance hat. Um einem Bitcoin Mining Pool beizutreten, benötigt man meist eine Software, die von den verschiedenen Anbietern zur Verfügung gestellt werden. Ein Hash entsteht durch einen mathematischen Vorgang, sobald ein Block abgeschlossen wird. Um diesen zu erstellen, wird die Rechenleistung der Miner benötigt. Im Gegenzug erhalten diese dann eine Belohnung. In ihr sind, für alle einsehbar, sämtliche Transaktionen, die getätigt wurden, gespeichert. Durch die Verschlüsselung mit den Hashs wird die Anonymität jedoch gewahrt. Die Blockchain ist sozusagen das Herzstück des Bitcoin Netzwerkes. Durch sie wird sichergestellt, dass sämtliche Transaktionen auch tatsächlich abgelaufen sind.

Eine Manipulation der Blockchain ist durch ihr Design kaum möglich. Bitcoin Price Monitor - BTC Price, Charts & News - . Heute lohnt sich das Bitcoin Mining in den allermeisten Fällen nicht. Mittlerweile ist die Miningschwierigkeit sehr hoch, was es sehr unwahrscheinlich macht, neue Bitcoins zu finden. Gleichzeitig tummeln sich mittlerweile sehr viel Interessenten in den Pools, was den zu erwartenden Bitcoin Mining Gewinn reduziert. Möchte man mit Kryptowährungen Geld verdienen, so sollte man auf andere Möglichkeiten zurückgreifen und nicht in das Bitcoin Mining einsteigen.

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Natürlich kann auch Schadsoftware Internet-Nutzern entsprechende Skripte unterjubeln. Die Technik gibt es zwar weiterhin, etwa von CoinIMP , allerdings werden entsprechende Skripte inzwischen von vielen Browsern, Adblockern und Virenscannern erkannt und blockiert. Insgesamt sind die Zeiten, in denen Anwender selbstständig wichtige Kryptowährungen wie die Bitcoin schürfen konnten, vorbei. Sobald eine andere Kryptowährung nach ähnlichem Prinzip eine gewisse Relevanz erhält, sind auch die Profi-Schürfer nicht weit, die mit entsprechendem Aufwand auch den Schwierigkeitsgrad steigern.

CPU- und GPU-Mining ist deshalb bestenfalls noch bei exotischen oder neuen Kryptowährungen sinnvoll. Wer Bitcoin und Co. Versucht ein Bitcoin-Node, mehr Bitcoins zu erzeugen als ihm zustehen, wird sein Block von anderen Bitcoin-Nodes nicht akzeptiert. Ursprünglich wurden 50 Bitcoins pro Block erzeugt. Diese Zahl halbiert sich alle Um eine Bitcoin-Adresse zu erhalten, muss der Bitcoin-Client des Teilnehmers zunächst ein Schlüsselpaar erzeugen. Das Schlüsselpaar besteht aus einem öffentlichen und einem privaten Schlüssel. Der private Schlüssel ist eine generierte Zufallszahl und wird im Wallet gespeichert. Er dient dem Signieren von Transaktionen, d.

Gleichzeitig bedeutet der Verlust des privaten Schlüssels auch den Verlust der dazugehörigen Bitcoins. Der öffentliche Schlüssel braucht nicht mit gespeichert zu werden, da er aus dem privaten Schlüssel berechnet [] werden kann siehe ECDSA Schlüsselerzeugung. Die Bitcoin-Adresse ist eine Kurzform Fingerprint des öffentlichen Schlüssels und mit Base58 kodiert. Um die Adresse zu berechnen, werden zwei kryptologische Hashfunktionen nacheinander auf den öffentlichen Schlüssel angewandt hier: RIPEMD SHA pubkey.

Neben dem sich daraus ergebenden Bit langen Hashwert public key hash ist in der Adresse ein weiterer 32 Bit langer Hashwert enthalten, durch den, wie bei einer Prüfsumme , Übertragungs- oder Tippfehler erkannt werden sollen. Der Zahlungssender muss lediglich die Bitcoin-Adresse vergleichbar mit der Kontonummer bzw. IBAN des Zahlungsempfängers kennen; dessen Bestätigung ist nicht nötig. Der Zahlungsempfänger muss deshalb nicht mit dem Netzwerk verbunden sein. Der Sender muss sich nur kurz verbinden, um die Transaktion abzusetzen. Eine Rückabwicklung von Transaktionen ist, nachdem sie einmal in die Blockchain aufgenommen wurden, ausgeschlossen. Auch das Einziehen von Guthaben von einem Konto, wie beim Lastschriftverfahren , ist nicht möglich. Allerdings kann der Zahlungssender eine von ihm ausgelöste Transaktion bis zu ebendiesem Zeitpunkt ändern. Problematisch daran ist, dass zwischen dem initialen Auslösen der Transaktion und ihrer Manifestierung in der Blockchain so viel Zeit vergehen kann, dass Bitcoins nicht mehr als Sofort-Zahlungsmittel einsetzbar sind.

Zumindest müsste der Zahlungsempfänger ggf. Waren ausliefert, bevor die Transaktion nachweisbar abgeschlossen ist. Beim Überweisen von Bitcoins fallen Gebühren an. Diese betragen derzeit mindestens 1. Andererseits sollen die Gebühren verhindern, dass das Netzwerk mit Transaktionen absichtlich überlastet wird. Der überweisende Teilnehmer kann die Transaktionsgebühren, die er zu zahlen bereit ist, selbst festsetzen. Je höher dieser Wert ist, umso schneller wird die Transaktion bestätigt. Eine Auswahl ist nötig, da die Anzahl der in einen Block passenden Transaktionen durch eine Obergrenze beschränkt ist.

Genaugenommen existieren im Bitcoin-System keine Konten, die ein Guthaben aufweisen können. Jede Transaktion enthält mindestens eine Eingabe bestehend aus einem Transaktionshash und einem Index , mindestens eine Ausgabe Empfängeradresse, sowie der entsprechenden Betrag und noch weitere Felder für die Signatur und Verwaltung. Der Betrag der angegebenen Eingaben wird vollständig den Zieladressen in der angegebenen Höhe gutgeschrieben. Danach wird die Transaktion ins Peer-to-Peer-Netzwerk übertragen und mit einem Flooding-Algorithmus verbreitet. Der Absender schickt seine Transaktion an alle mit ihm verbundenen Bitcoin-Nodes im Netzwerk. Diese verifizieren die Signatur und prüfen, ob die Transaktion gültig ist. Das wiederholt sich, bis die Transaktion allen Bitcoin-Nodes im Netzwerk bekannt ist. Sobald die Transaktion bei einem von einem Miner betriebenen Node angekommen ist, kann dieser sie in von ihm erzeugte Blöcke aufnehmen.

Teilnehmer A hat zuvor einen Betrag an Teilnehmer B überwiesen, den dieser nun weiter an Teilnehmer C überweisen möchte. Dazu erstellt Teilnehmer B eine Transaktion, die als Eingabe die Gutschrift von Teilnehmer A erhält und als Ausgabe die Adresse des Teilnehmers C hat. Um nachzuweisen, dass er der Besitzer der Bitcoins ist, die A ihm überwiesen hat, schreibt B seinen vollständigen öffentlichen Schlüssel und die Eingabetransaktion in die neue Transaktion. Aus dem öffentlichen Schlüssel kann seine Bitcoin-Adresse berechnet und so nachgewiesen werden, dass der Betrag zuvor von A an ihn überwiesen wurde. Als Zahlungsempfänger gibt Teilnehmer B die Bitcoin-Adresse von Teilnehmer C an sowie den Betrag, den er C überweisen möchte. Zum Schluss signiert Teilnehmer B die Transaktion mit seinem privaten Schlüssel und überträgt sie an das Netzwerk.

Bis November wurden 50, bis Juli 25, [] bis Mai 12,5 und seitdem 6,25 Bitcoins mit jedem neuen Block ausgezahlt. Nachdem ein neuer gültiger Block gefunden wurde, wird er, wie unbestätigte Transaktionen, per Flooding-Algorithmus an alle Bitcoin-Nodes im Netzwerk als neue längere gültige Blockchain verbreitet. Das Problem besteht für jeden Bitcoin-Node darin, herauszufinden, welche Blöcke bzw. Gültige Blöcke werden nur durch das rechenintensive Mining erschaffen. So vertraut jeder Bitcoin-Node der längsten gültigen Blockkette, da hinter dieser die meiste Rechenleistung steht und deswegen auch die Mehrheit der Teilnehmer vermutet wird. Praktisch die gesamte Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks entfällt beim Mining auf das Lösen kryptographischen Aufgaben, den Proof of Work.

Deren Zweck ist es sicherzustellten, dass das Erzeugen gültiger Blöcke mit einem gewissen Aufwand verbunden ist, so dass eine nachträgliche Modifikation der Blockkette, wie bspw. Die Schwierigkeit der Aufgabe wird im Netzwerk dynamisch so geregelt , dass im Mittel alle zehn Minuten ein neuer Block erzeugt wird. Die Wahrscheinlichkeit eines Teilnehmers, die richtige Lösung zu finden, ist proportional zu der eingesetzten Rechenleistung. Alle Blöcke berechnen alle Bitcoin-Nodes unabhängig voneinander den Schwierigkeitsgrad des Minings neu, und passen sie so an die aktuelle Rechenleistung des gesamten Systems an, dass weiterhin etwa alle zehn Minuten eine neue Lösung gefunden wird.

Lösungen, die dem aktuellen Schwierigkeitsgrad nicht entsprechen, werden von anderen Bitcoin-Nodes nicht akzeptiert. Der Proof of Work besteht bei Bitcoin darin, einen Hashwert zu finden, der unterhalb eines bestimmten Schwellwerts liegt. Der Schwellwert ist umgekehrt proportional zur Mining-Schwierigkeit. Durch den Schwellwert kann der Aufwand zum Lösen des Proof of Work geregelt werden, denn je niedriger dieser Wert ist, umso unwahrscheinlicher ist es, einen passenden Hash zu finden. Der Hash wird durch zweimaliges Anwenden der kryptologischen Hashfunktion SHA auf den Anfangsbereich eines Blocks Blockheader berechnet. Um sicherzustellen, dass ein Hashwert unterhalb der vorgegebenen Schwelle gefunden werden kann, gibt es im Blockheader verschiedene Felder, deren Wert verändert werden kann. Speziell für diesen Zweck existiert das Feld Nonce.

Mining lohnte sich daher nur auf Grafikprozessoren oder spezialisierter dedizierter Hardware wie FPGAs. Da mit der Zeit pro Einheit an Rechenleistung auf Grafikprozessoren immer weniger Bitcoins erzeugt wurden und der Stromkostenanteil daher stieg, wurden etwa seit Ende verstärkt FPGAs genutzt. Diese verbinden hohe Hardwarekosten und niedrigen Stromverbrauch mit einer sehr hohen Rechenkapazität in Bezug auf eine spezielle Rechenanforderung, für die sie hergestellt wurden. Mittlerweile haben Hardwarebausteine wie ASICs auch die FPGAs fast vollständig abgelöst, da ihre Leistung noch deutlich höher liegt. Ende Januar erschienen erste lauffähige, kommerziell erhältliche ASIC-Systeme zum Mining von Bitcoins. Mit diesen ist es möglich, Bitcoins rund mal schneller zu schürfen engl.

Dabei ist der Stromverbrauch, der einen erheblichen Teil der Kosten ausmacht, jedoch deutlich geringer. Die Folge war, dass die Schwierigkeit des Minings so weit anstieg, dass GPU-basiertes Mining wie bereits zuvor CPU-basierte Systeme innerhalb weniger Monate weitgehend unwirtschaftlich wurde. Mininghardware [] in nm-Technik, die ab Mitte verfügbar wurde, liefert die zehnfache Effizienz von ca. Der Trend geht seither zu zentralisiertem Cloud -Mining [] als riskante Kapitalanlage. Eine Protokolländerung wird als sogenannter Fork eingeführt. Dabei wird zwischen zwei Arten unterschieden: Protokolländerungen, die weitere Regeln einführen, werden als Softfork bezeichnet, eine Lockerung der Regeln als Hardfork.

Der Unterschied macht sich beim Betrieb der Node-Software bemerkbar: Eine ältere Version dieser Software ist mit Softfork-Blöcken kompatibel, kann die neuen Regeln aber nicht prüfen. Hardfork-Blöcke hingegen erfordern ein Softwareupdate, danach kann der neue Regelsatz aber vollständig geprüft werden. Seit dem ersten Block wurden bei Bitcoin 16 Softforks und 3 Hardforks durchgeführt. Als Forks oder Chain Splits werden ebenfalls Ereignisse bezeichnet, bei denen sich eine Blockchain aufteilt und die beide Bestandsbücher unabhängig voneinander fortgeführt werden.

Dies geschieht in der Regel, wenn eine Protokolländerung nicht allgemein unterstützt wird, aber dennoch fortgeführt wird. Durch die Aufteilung der Blockchain in zwei separate Historien ist ein Bitcoin nach einem Chain Split auch in beiden Bezahlsystemen nutzbar. So bekam jeder Besitzer eines Bitcoins zum Zeitpunkt des Bitcoin Cash Forks einen Bitcoin Cash. Beim Tätigen einer Transaktion ist nach einem Chain Split allerdings zu prüfen, ob ein Schutz gegen Replay-Angriffe besteht. Da Bitcoins Referenzimplementation Bitcoin Core unter der MIT-Lizenz steht, darf der Quellcode auch für andere Programme verwendet werden. Im Falle von Namecoin wurde so ein verteiltes Domain Name System DNS.

Die bekanntesten eigenständigen Währungen, die auf der Codebasis von Bitcoin Core aufbauen, aber eine separate Blockchain haben und teilweise zusätzliche Funktionalität haben, sind Litecoin , Zcash und Dogecoin. Bitcoin ist elementarer Bestandteil der Trusted-time stamping Implementation Originstamp. Zum Empfangen und Überweisen von Bitcoins kann eine lokale Bitcoin-Software oder eine Onlineplattform benutzt werden. Bitcoins können entweder bei Onlinebörsen oder Einzelpersonen gegen andere Währungen, elektronisches Geld oder auch Paysafecards getauscht werden. Dabei fallen in der Regel Gebühren an, die je nach Anbieter variieren. Bei Onlinebörsen ist der Betreiber der Börse der Handelspartner, dem der Kunde auch sein Geld anvertraut.

Die Tauschbörsen sind bisher nicht reguliert , [47] unterliegen jedoch meist Auflagen zur Erschwerung von Geldwäsche , z. Ein- bzw. Auszahlungen erfolgen mit Bitcoins direkt durch die Überweisung auf das bzw. Bei anderen Währungen können Einzahlungen häufig als SEPA -Überweisungen vorgenommen werden. Guthaben beim Börsenbetreiber kann auf das eigene Bankkonto wieder ausgezahlt werden, dabei können jedoch zusätzliche Gebühren anfallen. Es existieren jedoch auch dezentralisierte Börsen DEX , bei denen vollständig anonym Bitcoins und andere Kryptowährungen gehandelt werden können. Ein Beispiel hierfür ist bisq. Die Sicherung der Einlagen ist nicht vorgeschrieben und wird so dem jeweiligen Anbieter überlassen.

Die Professionalität und auch Seriosität der Anbieter variiert dabei stark. Aufgrund vielfach aufgetretener Probleme im Bereich Informationssicherheit werben einige Börsen mit verbesserter Sicherheit und bieten teilweise Zertifizierungen ihrer Websites, Zwei-Faktor-Authentifizierungsverfahren , Haftung für verlorene Einlagen bis hin zu einer regulären Einlagensicherung für Fiat-Geldbeträge. Diese Services erfordern typischerweise keine Registrierung, so dass man die Bitcoins schnell erwerben und auf sein Wallet überweisen lassen kann. Die Transaktion findet dabei ähnlich wie oft bei Internetauktionsplattformen zwischen zwei Privatpersonen statt. Einige Anbieter sichern Transaktionen einseitig durch die Hinterlegung der zu verkaufenden Bitcoins ab und geben diese erst frei, wenn der Verkäufer den Zahlungseingang bestätigt. Bei dieser Form des Handels besteht sowohl für den Käufer als auch den Verkäufer ein gewisses Risiko, dass der Handelspartner oder auch der Treuhänder sich nicht ehrlich verhalten.

Wer möchte, kann auch das kostenlose Demokonto für die praktische Anwendung nutzen. Das Demokonto gibt es mit der Eröffnung vom Standard-Konto kostenlos mit virtuellem Guthaben in Höhe von Wer nicht direkt in die Kryptowährung investieren , sondern die stattdessen durch Mining erhalten möchte, kann seine Rechenleistung zur Verfügung stellen und die Blöcke generieren. Die Frage ist jedoch, ob BTC Mining tatsächlich legal ist oder nicht. Es gibt einige Länder, in denen das Mining von Bitcoin und anderen Währungen der Kryptowährung Liste verboten ist.

Bolivien, Bangladesch, Nepal, Venezuela oder Algerien beispielsweise haben Bitcoin Mining als illegal verboten. In anderen Ländern hingegen ist das Mining erlaubt. Dazu zählen Indonesien oder Slowenien. In Slowenien wird das Mining sogar versteuert. In der Ukraine ist es sogar eine legale Form des Unternehmertums. Es gibt aber auch Länder, in denen BTC Mining teilweise verboten ist. Indien gehört dazu. Hier gibt es ein Bankenverbot für Internetwährungen und Bankdienstleistungen werden für Krypto Unternehmen verweigert. In Thailand gilt das Gleiche, ebenso wie in Kanada. Bitcoin gilt nach wie vor als das Bild der Kryptowährung als Ganzes und repräsentativ für den Kryptowährungsmarkt. Ripple ist nun die drittbeste Kryptowährung nach Bitcoin mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von rund 13 Milliarden Dollar.

ETH ist nicht nur eine Kryptowährung, sondern auch eine fortschrittlichere Blockchain-Technologie als Bitcoin. Viele Kryptowährungen basieren auf Open-Source-Code, was es relativ einfach macht, eine bestehende Kryptowährung zu klonen, die nur durch kleine Änderungen am Code oder an den Kryptowährungsfunktionen erstellt werden kann. Ethereum ist derzeit eines der am meisten diskutierten Kryptowährungsprojekte der Welt, das derzeit auf Bitcoin basiert. Angesichts der Dynamik und Begeisterung des Marktes hinter dem Ethereum-Projekt gibt es keinen Grund zu der Annahme, dass Ethereum bereits tätig ist, und Investoren sollten Ethereum als Teil des Kryptowährungsportfolios betrachten.

Bitcoin Mining ist der Prozess der Aktualisierung der Bitcoin Blockchain oder des Ledgers. Miner bekommen zusätzlich zu den neu erstellten Bitcoins auch Transaktionsgebühren ausgezahlt. Die gewaltigen Summen, die Zahlungsanbieter und Banken von den Milliarden an Transaktionen abschöpfen, die wir tagtäglich tätigen, wird oft als einer der Gründe genannt, warum Bitcoin und andere Kryptowährungen notwendig sind. Miner müssen keine Transaktionsgebühren verlangen. Kurz gesagt ist es unmöglich zu bestimmen, ob die Praxis des Bitcoin-Minings im Allgemeinen profitabel ist oder nicht. Es gibt schlichtweg zu viele Variablen: Die Kosten für die benötigte Hardware und Energie variieren weltweit extrem stark und die zu erwartenden Resultate hängen davon ab, inwieweit der Miner mit einer wachsenden Zahl an Wettstreitern um dieselbe Belohnung konkurrieren kann.

Genauso wie die Wahrscheinlichkeit für einen Goldgräber, ein Nugget zu finden, abnehmen würde, wenn mehr Menschen im selben Territorium graben, verringern sich die Chancen eines Bitcoin-Miners, neue Bitcoins und die Transaktionsgebühren einzustreichen, wenn mehr Konkurrenz am Markt aktiv ist. Es gibt keine anderen Bitcoin-Vorräte und Miner müssen um denselben Schatz wetteifern oder darauf verzichten. Während nicht sicher ist, ob Bitcoin-Mining derzeit profitabel sein kann gilt Folgendes als sicher: Erstens haben die meisten Bitcoin-Miner in den ersten Jahren Gewinne gemacht. Zweitens müssen zumindest einige Miner von ihrer Tätigkeit profitieren, da es ansonsten keinen Anreiz für sie geben würde, weiterzumachen.

Und drittens ist Bitcoin-Mining, obwohl manche Miner wohl weiterhin Geld damit verdienen können, definitiv weniger profitabel als früher und die Konkurrenz ist härter als jemals zuvor. Dieser dritte Punkt zeigt sich darin, wie schwierig es geworden ist, einen neuen Block zu versiegeln und die Belohnung dafür zu bekommen. Laut blockchain. Zusätzliche Daten zeigen, dass die Hash-Rate — die Anzahl von Hashes, die pro Sekunde von den Minern abgeliefert werden — seit Ende um das fache gestiegen ist. Die wichtigste Variable, wenn es um die Profitabilität von Mining geht, ist natürlich der Bitcoin-Preis. Zur Zeit der bis in schwindelerregende Höhen gestiegenen Preise von 19 USD Ende war die Belohnung von 12,5 BTC fast USD wert.

Dagegen beläuft sich der Wert dieser 12,5 BTC zum gegenwärtigen Kurs von USD auf etwa 78 USD. Der derzeit gebotene Kurs, auch wenn er niedriger ist als vor einem Jahr, ist keineswegs zu verachten. Jedoch bedeuten die Kosten immer leistungsstärkerer Rechner und der rasant steigende Energieverbrauch, gepaart mit der wachsenden Konkurrenz, dass auch teure Mining-Rigs Bitcoin-Mining-Computersysteme an ihre Grenzen kommen. Mit der sinkenden Anzahl neu erstellter Bitcoins wird sich der Anreiz für Miner, ihre Arbeit fortzusetzen und die Blockchain zu erhalten, nach und nach vom Abbau neuer Bitcoins hin zu einem Fokus auf Transaktionsgebühren verschieben. Das Volumen der Bitcoin-Transaktionen erreichte mit etwa Transaktionen täglich seinen Höhepunkt Ende des Jahres , als der Preis seinen Spitzenwert erreichte, doch jüngste Statistiken zeigen, dass das tägliche Volumen zwischen und variiert.

Die Anzahl der getätigten Transaktionen ist offensichtlich wichtig für das Einkommen der Miner durch die Transaktionsgebühren. Ihre Gebühren sind parallel zum Rückgang des Volumens gefallen. Als der Kurs hoch war, verdienten Bitcoin-Miner gemeinsam bis zu 1 Bitcoins pro Tag, doch diese Summe ist nun deutlich niedriger. Seit Ende Juni haben Miner weniger als 30 Bitcoins pro Tag für Transaktionsgebühren verlangt. GPUs wurden alleine dem Mining gewidmet und boten mehr Leistung als CPUs, was bessere Chancen für das Versiegeln von Blöcken und das Einstreichen der Gewinne bedeutete.